Mittwoch, 24. August 2016

Gelesen: "Mars" von Ben Bova...




Andy Weirs „Marsianer“ hat so etwas wie einen neuen Marsboom ausgelöst. Für mich ein werbetechnisches Highlight: Die Verknüpfung von Buchwerbung mit einem Sonderangebot für Kartoffeln. Clever!
Ben Bovas „Mars“ erscheint also gerade zur richtigen Zeit. Selbstverständlich mit einem Kommentar von Andy Weir auf dem Cover. Nicht dass ein Altmeister wie Bova Werbung durch junge Newcomer nötig hätte. Sein Roman „Erstkontakt“ gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern. Eine Vorliebe, die natürlich von einer gewissen Nostalgie geprägt ist.
Spätestens nach fünfzig oder sechzig Seiten registriert der aufmerksame Leser gewisse Eigenheiten bei "Mars". Das Internet spielt nirgendwo im Buch eine Rolle,  die Astronauten wechseln auf dem Mars Filmrollen und Videokassetten (!), auch 2020 fliegen noch Shuttles und unser Orbit wimmelt von bemannten Raumstationen. Hätte man nicht schon vorher einen verschmitzten Blick in den Buchdeckel geworfen, würde uns spätestens jetzt dämmern, dass „Mars“ bereits 1992 erschienen ist.
Das ist allerdings kein K.o.-Kriterium. Bova hat als Könner seine ganz eigene Vision der ersten bemannten Marslandung abgeliefert, nur eben vor 24 Jahren. Sein Fokus liegt auf den Missionsteilnehmern, vor allem dem jungen Navajo Jamie, den komplexen politischen Hintergründen, den Machtkämpfen und Rivalitäten aber glücklicherweise um so mehr auf dem Mars selbst.
Macht Andy Weir von vornherein deutlich, dass es beim ihm keine Aliens geben wird, geht Bova an dieses Thema deutlich optimistischer heran – und kennt dabei 1992 noch nicht mal die recht ernüchternden neuen Aufnahmen des Marsgesichtes, die erst einige Jahre später entstanden.
Aber keine Sorge: Auch bei Bova spielt das herbei gewünschte menschliche Antlitz keine Rolle.
Obwohl mit 800 Seiten ein beachtlicher Brocken, liest sich „Mars“ hochgradig kurzweilig, ohne dass man meint, dies alles nach „Der Marsianer“ schon zu kennen.
Tolles Buch mit spannendem Finale. Und ja, auch die Fortsetzungsromane sind schon vor einigen Jahren erschienen. Insgesamt sind es vier!

Samstag, 17. September: Anja Bagus und Sandra Baumgärtner lesen aus "Aurora"...



Die beiden Damen im Bild ganz oben geben sich diesmal gemeinsam die Ehre und werden uns ihre Superheldinnen aus der Aurora-Serie vorstellen. Sandra Baumgärtners Ylva Pauer und Anja Bagus Gemini. Barlok Barbosa baut bereits am Bühnenbild und ich denke, er hat einige großartige Ideen. Nur soviel: Es wird gewaltig!
Natürlich wollen wir Euch alle an diesem Abend im Superhelden Outfit sehen. Für mich ist das natürlich kein Problem, ich muss mich ja nicht mal anders kleiden. ;-)
Sandra ist mir übrigens zuvorgekommen und hat die Lesung schon mal in ihrem Blog angekündigt. So soll es sein, Sandra!
Die Aurora Lesung findet am Samstag, den 17. September in Barloks Hafen statt. 
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/135/157/22




Sandra Baumgärtner und Anja Bagus.

Montag, 22. August 2016

Sonntag, 28. August: Steampunk Picknick Zeitreise Hagen...



Das große Steampunk Picknick im LWL Hagen mit Lesungen von Anga Bagus, Frederic Brake und mir. Aber und das unterscheidet diese Veranstaltung von vielen anderen, wir werden uns gegenseitig lesen. Bedeutet: Wir übernehmen gegenseitig Rollen in unseren Lesungen und damit wird unser Auftritt zum Live-Hörspiel für Euch.

Das FdL 2016: Samstag, 8. Oktober und Sonntag, 9. Oktober....

Ja, es wird ein FdL 2016 geben, das schrieb ich ja bereits gestern.

Bisher haben wir Zusagen von folgenden Autoren: Frederic Brake, Norbert Fiks (seine erste Lesung im virtuellen Raum!), Markus Gersting, Petra K. Gungl, Selina Haritz, Peter Hohmann, Jan-Tobias Kitzel, Felix Münter, Sabine Schäfers, Jennifer B. Wind und Rael Wissdorf. Diese Liste wird sich allerdings noch erweitern.

Am FdL-Wochenende erwarten euch jeweils ab 18 Uhr bis Mitternacht Lesungen und Ausstellungen im 30 Minuten Takt. 

Die Veranstaltungen werden in SL Stuttgart, in Barloks Hafen, im Kreativdorf, in der Pegasus Bibliothek bzw in Visions of Mountain, im SL Planetarium, im Transistor,  in der Yúcale Coffee Gallery und im Thêatre de l’âmes stattfinden. Es könnten allerdings noch Orte hinzukommen. 

Über den genauen Ablauf werden wir euch in nächster Zeit immer wieder informieren. Nach Möglichkeit soll etwa vier Wochen vor dem FdL ein erster Programmplan online gehen.

Update: Es wird auch mindestens eine Lesung in Pfaffenthal 1867 geben!

Sonntag, 21. August 2016

Vorankündigung: Ja, es wird ein FdL 2016 geben...

Und es steigt am Wochenende des 8. und 9. Oktober 2016. Mehr dazu in Kürze...

Samstag, 20. August 2016

Kleine Bastelei: Zigarrenkiste...

Mein Schwiegervater hat mir neulich eine Kiste Zigarren geschenkt. Gestern habe ich mich daran gemacht, das Ding etwas zu steampunken. Keine Angst, der kleinen Lokomotive geht es gut. Sie bewegt sich auch beim Aufklappen nicht, kann aber jederzeit befreit werden. Es ist natürlich fraglich, ob sie wieder fahren würde. Das gute Stück hat ein halbes Jahrhundert (!) auf dem Buckel.
Die Zahnräder sind übrigens nicht angklebt (ich weiß, was einige sing..äh sagen wollten), sie sind so festgesteckt, dass sie tatsächlich noch drehbar sind. Wobei sie nicht unbedingt gut ineinandergreifen. Das Hintergrundbild ist die Kulisse für die SecondLife Lesung aus "Prudences Regiment", das Foto mit dem Zigarrenraucher links oben hat meine Frau vor ein paar Tagen gemacht.  
Klebstoff habe ich nur tropfenweise verwendet. Logischerweise sollten Zigarrenkisten möglichst keinen Eigengeruch haben. 
Das Teil steht jetzt so auf meinem Schreibtisch.



Freitag, 19. August 2016

Steampunk Luftschiff...

...in Lego. Das Cargo Skyboat von tkel86. Noch dazu fotographisch großartig in Szene gesetzt. Anschauen beim Bricknerd...

Stephen King twittert gegen Donald Trump...

Finde ich großartig, noch dazu hat er eine Gestalt wie Trump in "Dead Zone" prophezeit. Deswegen ausnahmsweise dieser externe Link zur Süddeutschen...

Glücklicherweise haben wir hierzulande ja auch den einen oder anderen Autor, der gegen das rechte Gesocks ballert. Immer feste druff. 

Donnerstag, 18. August 2016

Gesehen: "Deadpool"...

Ich bin nach wie vor hingerissen von diesem Meisterwerk. Superheldenkino auf dem nächsten Level mit einem überragenden Ryan Reynolds, der ja nun mittlerweile auf eine längere Vergangenheit als Rächer in Ganzkörperstrumpfhosen zurückblicken kann. Selbst den Deadpool hat er bereits gegeben, wenn auch in einer ziemlich schlechten früheren Interpretation als Gegner von Wolverine.
Diesmal jedoch ist alles viel besser. Man schließt den lustigen Vogel im roten Leder mit seiner Vorliebe für Masturbation, Schusswaffengebrauch und Gehässigkeiten einfach sofort ins Herz. Wunderbar die Situationen, in denen unser Held kackendreist direkt mit dem Publikum interagiert, so wie es einst das Markenzeichen von Oliver Hardy war. Eindeutiger Höhepunkt, was diese Art von Gag angeht, ist es, wenn Deadpool aus dem Film auf die Metaebene greift und die Kamera wegdreht, bevor er einem seiner Gegner die Fingerchen bricht.Sehr gelungen fand ich auch Colossus und seinen weiblichen Sidekick Negasonic Teenage Warhead. Letztere ist mir schon allein als Social Media Freak äußerst sympathisch. Colossus ist ein wahrer Gentleman, der sich selbstverständlich abwendet, falls seiner Gegnerin der Busen aus der Auslage rutscht. Sehr charmant. Weniger charmant, die Gegenaktion der Dame. Aber es sind gagreiche Duelle wie diese, die Tim Millers Film zu einer herrlich eigenwilligen Show machen.
„Deadpool“ ist vom ersten Headshot bis zum lakonischen letzten die reine Wonne und ein wahres Fest für Actionfans. Wobei sich nicht leugnen lässt, dass da Budget-technisch mehr drin gewesen wäre.
Trotzdem: Für mich ist „Deadpool“ die vermutlich beste Marvelverfilmung aller Zeiten, wobei Wolverine und Blade 1 (trotz blödsinniger Story) ebenfalls Kandidaten wären.

Mittwoch, 17. August 2016

Zeitreise Hagen am Sonntag, den 28. August: Outfit Test...

Am 28. August geht beim Zeitreise Steampunk Picknick im LWL Hagen  die große Gemeinschaftslesung mit Anja Bagus und Frederic Brake über die Bühne. Genauer gesagt sind es sogar zwei Lesungen. Alle Informationen dazu gibt es bei den Phantanews...
Wirklich stilecht funktioniert so ein Event natürlich nur in passender Garderobe. Für die sommerlichen Temperaturen habe ich mir jetzt  eine etwas legerere Kombination mit Flatcap zusammengestellt. Ist das eigentlich legitimer Kopfschmuck für die Steampunk Ära? Ich behaupte ja. Flatcaps wurden bereits um 1890 in Amerika populär, wurden aber durchaus auch schon vorher getragen. 
Wir haben das neue Outfit gerade mal getestet. Genauer gesagt war es Kirsten, die mich für ein Fotoshooting in den Garten beordert hat.  Sie hat irgendwie ein Händchen dafür, oder?



Zufällig kommt die Großtante vorbei und meint: "Du siehst aus wie unser Uropa." Das war die Idee.
Schmauchspuren.