Donnerstag, 8. Dezember 2016

Der Fantasyguide hat Guido Seifert interviewt - und der berichtet über seine Erfahrung mit virtuellen Lesungen...

Ein Schnappschuss der damaligen Lesung.


Guido hatte beim BB E-Book Event 2014 bei uns gelesen. Im Rahmen seines Interviews mit Ralf Steinberg blickt er nochmal auf die Lesung zurück.  

Ich zitiere: 

Ich habe an zwei Lesungen im SL teilgenommen. Einmal wurde ich von Thorsten Küper zum BB E-Book Event 2014 eingeladen, und das andere Mal war es Michael Iwoleit, der mich fragte, ob ich bei der Eröffnung seines World Culture Hub vorlesen wolle. Beiden danke ich für diese Einladungen, und dies umso mehr, je weniger ich selbst in der Lage bin, aktiv für die Präsentation meiner Sächelchen zu sorgen.

Meine Erfahrungen mit diesen beiden Lesungen unterscheiden sich nicht sehr von der einzigen ›physischen‹ Lesung, die ich in meinem Leben abgehalten habe. Dies einfach deshalb, weil ich mich nach einer kurzen Phase des Lampenfiebers völlig auf den Text und seine Präsentation konzentriere – das Außen verschwindet. Der Preis für diese Konzentration ist ein Schwitzen, wie ich es von keiner anderen Tätigkeit kenne. Dabei fällt mir ein, dass SL-Lesungen auf jeden Fall den Vorteil fürs Publikum haben, keinen schwitzenden Autor sehen zu müssen. Abgesehen von der Selbstwahrnehmung ist das Drumherum natürlich anders und durchaus reizvoll. Bei einer der beiden Lesungen – ich weiß im Augenblick nicht welche – saß meine Freundin am Notebook im Nebenzimmer, war ebenfalls als Avatar eingeloggt und verfolgte die Lesung. Dabei stellte sie fest, dass die Zuhörer ihre Kommentare unmittelbar und spontan als Textnachrichten sendeten, wollte diese für mich festhalten und kritzelte sie auf ein herumfliegendes Küchentuch aus Papier, weil nichts anderes zur Hand war. Ein bisschen ironisch ist es schon,



Dienstag, 6. Dezember 2016

Samstag, 17. Dezember: Unsere traditionelle literarische Weihnachtsfeier, diesmal mit Rubeus Helgerud und Torsten Low...



Natürlich gibt es auch dieses Jahr eine Weihnachtsfeier. Dafür konnten wir einerseits SecondLife-Lesungs-Urgestein Rubeus Helgerud gewinnen, andererseits einen absoluten Virtual Reality-Neuling, nämlich Verleger Torsten Low. Der wird für uns zwei Geschichten aus seinem literarischen Programm lesen. Ich konnte mich selbst bereitsauf der Kitty Moan Convention in Langenfeld davon überzeugen, dass Torsten als Vorleser zum Naturereignis mutiert.
Miara Lubitsch hat die passenden Weihnachtskulisse gezaubert, die für sich allein genommen schon Grund genug wäre, dabei zu sein. Es wird außerdem noch ein oder zwei weitere Programmpunkte geben, bevor wir den Abend mit einer zünftigen Schneeballschlacht beenden.
 Los geht´s am Samstag, den 17. Dezember ab 20 Uhr.

SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/246/146/22

Montag, 5. Dezember 2016

Frederic Brake über seinen Auftritt in unserem Steampunk Theaterstück...

Frederic bei der gestrigen Lesung. Bild: Frederic Brake

Frederic Brake hat heute in seinem Blog darüber geschrieben, wie der Sonntagabend für ihn war. Ich sagte es schon und sage es nochmal: Er ist der perfekte Fitzroy!

Ich zitiere ihn mal hier:

Wie man auf dem Photo sieht, war nicht nur der Aufbau der Darsteller der szenischen LiveTheaterLesung von »Firtzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen« von Thorsten Küper mehrdimensional.

Mehrdimensional war auch das Stück selbst. Neben der oberflächlichen Ebenen der – sehr guten – Rachestory wirft es viele Fragen danach auf, was den Menschen an sich ausmacht. Die Aufführung, und ich gebe hier ganz meinen subjektiven Eindruck als Mitwirkender wieder, war offensichtlich dazu angetan, die Zuschauer trotz der Länge von über 2 Stunden und der doch, es war schließlich in vielerlei Hinsicht eine Premiere, auftretenden kleinen Probleme begeistert inworld zu halten. Ich hatte die Aufgabe, einer der titelgebenden Figuren, eben jenem Fitzroy, stimmlich Leben einzuhauchen. Glaubhaft arrogant und herablassend, selbst im Angesicht des bevorstehenden Todes seine Mitmenschen verachtend. Die Kulissen (Barlok Barbosa und Harter Fall haben wieder einmal wahre Wunder gewirkt), die Inszenierung, die Gadgets (Merlin sein Dank), die Leistungen von Thorsten Küper  und Kirsten Riehl, die beiden Hauptdarsteller,  und natürlich das zahlreich erschienene Publikum haben mich ziemlich angestachelt. Und so habe ich mir – wieder einmal und doch noch mehr als sonst – die Seele aus dem Leib gespielt. Den ersten Rückmeldungungen nach war es wohl ein gelungener Abend und ich hoffe, ich konnte so ein klein wenig zum Gelingen beitragen. Die Leistung der Verantwortlichen jedenfalls hat nichts anderes verdient. Ich bin dankbar und glücklich, dass ich Teil sein durfte dieses Experiments, das ich für mich nur als gelungen bezeichnen kann.

Ich fahre total auf die Oma meines Enkels ab...

Ich finde ja, meine Frau ist eine unglaublich hübsche Oma.

Steampunk im Kreativdorf: Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen....

Bild: BukTom Bloch


Bild: BukTom Bloch

Bild: BukTom Bloch

Barlok Barbosa als Revolvermann. Nebenbei steuert er die Effekte. Bild: BukTom Blochufügen

Unser Hauptdarsteller bei einer bizarren Transformation. Bild: BukTom Bloch

Mit diesem Vehikel wird er den Kampf mit den Bösewichtern aufnehmen. Bild: BukTom Bloch



Das vorweg:
Wer den gestrigen Abend verpasst hat, dem ist nicht zu helfen! Unser Steampunk Theaterstück hat ziemlich exakt so funktioniert wie wir es uns erhofft, aber nie erwartet hatten. Okay, es gab zweimal technische Probleme. Genau die, mit denen wir im Vorfeld gerechnet hatten.
Um ehrlich zu sein, hatten wir uns mit dem Konzept für unsere Aufführung von Anfang an zu viel vorgenommen. Uns war bei allem Enthusiasmus ein kleines Detail entgangen, das bei unseren „normalen“ Lesungen kein Hindernis darstellt: Die Leistungsfähigkeit unserer Computer. Zauselinas Laptop friert auch auf minimaler Grafikeinstellung in Anwesenheit größerer Avatargruppen ein, meine eigene Maschine wird damit gerade noch fertig, das aber auch nur bei Minimal-Settings und den Stand PC können wir schon seit 2 Jahren nicht mehr für SL benutzen. Ganz zu schweigen vom alten Laptop Möhrchen, das wir nur im Notfall wieder aus dem Schrank holen.
Wir haben also zunächst beide Avatare über einen Laptop gesteuert, weil wir davon ausgehen musste, dass sich Zauselina nach kurzer Zeit nicht mehr steuern lassen würde. Wie befürchtet ist mein Laptop nach den ersten zwei Szenen dann aber ebenfalls an seine Leistungsgrenze gestoßen, so dass wir Zauselina von da an doch über ihren eigenen Laptop eingeloggt haben. Für die Zuschauer bedeutete das eine Unterbrechung von etwa fünf Minuten, die geduldig in Kauf genommen wurde. Danke dafür an unsere Zuschauer.
Von da an, verlief die Aufführung fast ohne technische Störungen, Kleidung, Requisiten und Gadgets erschienen fast immer zum richtigen Zeitpunkt, selbst die Kampfszene – die mir im Vorfeld die größten Sorgen gemacht hat – ging reibungslos über die Bühne. Enthusiastische Zuschauer übernahmen dabei spontan und mit offensichtlichem Vergnügen die Rolle eines dekorativen Kadavers. Interaktives Theater zum Mitmachen, wie man es sich in echten Schauspielhäusern wünschen würde.
Natürlich waren die Bühnen DAS große Highlight der Aufführung. Barlok Barbosa hat für uns sämtliche technischen Details aus der Story nachgebaut. Ganz nebenbei hat er nicht nur Vorhänge und Effekte gesteuert, er war gleichzeitig auch noch als Schauspieler in Aktion. Beim nächsten Stück lassen wir ihn vielleicht sogar überleben.
Es gab da aber noch einen weiteren Höhepunkt. Das dampfbetrieben Kettenfahrzeug, das zeitweise die Beine unseres Helden ersetzt hat. Harter Fall hat das Vehikel nach meiner Beschreibung designt und Maximillian Merlin hat die nötigen Scripte eingebaut. Es ist mir verdammt schwer gefallen, nicht schon vorher darüber zu bloggen.

Mit Harter Fall und Falstaff im Hintergrund beim Test des Gleiskettenfahrzeugs.

Jungs, die begeisterten Reaktionen der Zuschauer lassen keinen Zweifel daran zu, dass eure Maschine für die meisten sehr schnell zum eigentlichen Hauptdarsteller geworden ist. Keine Angst, ich werde den Dampfuntersatz jetzt öfter bei Steampunk-Lesungen tra...äh fahren. Dass Barlok Barbosa dann aber noch die Rampenkonstrukion nachgebaut hat, über die unser Held in den Belüftungsschacht fährt, hat mich umgehauen. Das gestrige Bühnenbild ist für mich persönlich das beste aller Zeiten!
Das lässt sich auch über unsere Hauptdarsteller sagen: Kirsten und Frederic waren gestern Abend in Bestform. Sie fulminant als zickige, nichtsdestotrotz bezaubernde Cornelia Baybridge, er überragend als eloquenter und ebenso niederträchtiger Schurke Fitzroy. Fabelhaft.
Wie es den Leuten gefallen hat? Nun, sie sind uns von Szene zu Szene gefolgt.
Zweieinhalb Stunden lang.
Ich glaube, das sagt schon fast alles. Mal ganz abgesehen von den wunderbaren Kommentaren, über die wir uns im Verlauf dieser langen Zeit immer wieder sehr gefreut haben. Ihr wart Klasse.
Vielen Dank an alle Beteiligten und selbstverständlich ans großartige Publikum.
Es wird nicht der letzte große virtuelle Theaterabend gewesen sein!

 Rückblicke und Bilder gibt es bei...

...BukTom Bloch...

...in André Geists Blog...

Ich zitiere André: "Dargeboten wurde heute Thorsten Küpers Steampunk-Geschichte Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen. Gelesen bzw. gespielt wurde sie von Kirsten Riehl, Frederic Brake und Thorsten Küper. Die Leistung der Lesenden war wirklich herausragend und hat quasi vollständig von den technischen Schwierigkeiten abgelenkt."

...und in diesem Facebook Album von Uwe Taechl...


Ralf Steinberg schreibt im SF-Netzwerk:

"War ein großartiger Abend. Die Geschichte war spannend, abgefahren und echt steampunkig. Geniale Kulissen und schräge Outfits. Ganz besonders cool war natürlich Küpers fahrbarer Untersatz.
Ich hatte großen Spaß, Danke!"

Sonntag, 4. Dezember 2016

Heute ab 20 Uhr: Steampunk Live - "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen"...






Heute Abend um 20 Uhr beginnt die Premierenvorstellung unseres Steampunktheaterstücks. Um genau zu sein, handelt es sich um eine Lesung mit Theaterelementen, für die Barlok Barbosa fast alle Handlungsorte der Kurzgeschichte "Fittzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen" nachgebaut hat. Wir konnten außerdem noch Harter Fall gewinnen, der für die heutige Aufführung in Zusammenarbeit mit Maximillian Merlin ein ganz besonderes Gadget konstruiert hat. Frederic Brake übernimmt heute die Rolle des titelgebenden Schurken Fitzroy, außerdem werdem wir schauspielerisch von Barlok Barbosa, Markus Gersting und Sabine Schäfers unterstützt.



Und noch ein paar Hinweise zu eurer Garderobe:
Da ihr nicht nur Publikum sondern auch gleichzeitig Komparsen seid, hoffen wir auf eure Kreativität in Sachen Outfit. Modisch solltet ihr euch bei der Wahl eurer Garderobe an Klassikern wie "Vom Winde verweht" orientieren. Als stilsicher können  selbstverständlich auch viktorianische Bekleidung und beliebige Steampunk-Outfits bezeichnet werden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/55/34/31


Freitag, 2. Dezember 2016

Am Sonntag ab 20 Uhr: "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen"...

André Geist war gestern schon mal zu Besuch da. Er hat sich für den neuen Steampunk Avatar von Linden Labs entschieden.

Im Hintergrund der Fitzboy. Eine gewaltige und beängstigende Maschinerie.




Wir bringen meine neue Steampunk-Story „Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen“ als Mischung aus Lesung und Theaterstück auf die Bühne. Als Sprecher untersützen mich in zwei weiteren Hauptrollen meine Frau Kirsten Riehl und der geschätzte Kollege Frederic Brake. 
Mindestens genau so wichtig ist unser Bühnenbauer Barlok Barbosa. Für die Menschmaschinen brauchen wir tonneweise Hardware. Barloks Genie rast, während er sich  hemmungslos in seiner Pixelwerkstatt austobt.
Aber er ist nicht der einzige Bastler im Team. Diesmal als Produktionsdesigner ebenfalls dabei: Harter Fall. Er baut gerade an einem ganz besonderen Gadget.
Das Resultat unserer Vorbereitungen könnt ihr am Sonntag, den 4. Dezember in Barloks Hafen erleben.
Andre Geist war gestern schon mal zu Besuch da. Mit einer Lesung von ihm wird in naher Zukunft zu rechnen sein. 


Und noch ein paar Hinweise zu eurer Garderobe:
Da ihr nicht nur Publikum sondern auch gleichzeitig Komparsen seid, hoffen wir auf eure Kreativität in Sachen Outfit. Modisch solltet ihr euch bei der Wahl eurer Garderobe an Klassikern wie "Vom Winde verweht" orientieren. Als stilsicher können  selbstverständlich auch viktorianische Bekleidung und beliebige Steampunk-Outfits bezeichnet werden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/55/34/31

Donnerstag, 1. Dezember 2016