Sonntag, 14. Oktober 2012

43..

Tja, wer hat denn da an der Zeitmaschine gedreht, fragt man sich. 
Tatsächlich, es ist kein Rechenfehler, allen Widerständen und Sabotageversuchen von außen zum trotz habe ich das 43. Lebensjahr in Würde hinter mich gebracht. Den Morgen meines Niederkunftsjubiläums verbrachte ich stilgerecht, mit dem Bau eines Playmobilroboters nämlich. Ja, man sieht, ich bin nicht bereit, mich der baldigen Vergreisung kampflos zu ergeben. 
Den Roboter - mein erster Playmobilartikel seit grob geschätzt 35 Jahren – habe ich bereits der Kollektion im Science Fiction Regal hinzugefügt. Du hast Recht Markus, er passt zu mir. 
 Die 4 vor der 3 stört mich übrigens nicht. Die Alternative wäre gewesen, den Arsch mit 39 endgültig zuzukneifen. Wenig prickelnd, wie ich finde. Wenn sich Sly Stallone noch mit geschätzt Anfang 70 durch die Expendables ballert, dann habe ich noch jede Menge aktiver und kreativer Jahre vor mir und gedenke sie zu nutzen – wie immer allen Widerständen zum Trotz. 
Mein 43. Jahr in diesem Provinzuniversum war ein kreatives. Zu meinem Bedauern werden die meisten der in den letzen Monaten entstandenen Storys erst 2013 erscheinen, aber das ist ja auch okay. Es hat sich viel getan und es ist viel dabei herausgekommen. Aber die große Bilanz ziehe ich ja traditionell immer erst kurz vor Weihnachten – wobei ich mich natürlich immer frage, wer die außer mir überhaupt liest ;-).
Ganz ohne Party wollte ich diesen Tag diesmal nicht verbringen. Aber auch in diesem Jahr konnte ich mich wie schon bei meinem 40. nicht zur wirklich großformatigen Feier mit vielen Freunden und Kollegen durchringen. Also haben wir gestern im sehr kleinen Kreis unspektakulär aber gemütlich und bei guten Gesprächen in meine Nummer 43 reingefeiert. Vielen Dank für den schönen Abend noch mal an Janine, Henning, Cordula, Markus, Jonas und Michael. Wir sollten das nächstes Jahr noch mal vertiefen. Bis dann ;-)… 

Rettichsuppe in Progress.

Roboter. Und der Typ daneben sieht mir frisurtechnisch verdammt ähnlich.

Danke für die starke Karte Bitterschlag, exzellente Zeichung Jonas. Er sieht ein bißchen verschlagen aus. So wie ich, wenn ich gemein werde.

Cordula ha Spaß!

Ich sag mal: Charisma.

Ich liebe es, wenn eine kleine dezente Feier funktioniert. Wir diskutieren hier gerade voll Wonne Weltuntergangsszenarien: Supervulkane, Megaerdbeben, Asteroideneinschläge, die genetische Flaschenhalstheorie und was das alles mit der Regierung von Angela Merkel zu tun hat. Apropos Flaschen...

Stil. Er ist ja so wichtig.

Mrkus fühlt sich wohl.

Was schenkt man steampunklastigen bloggenden Cyberpunks? Exakt: Met, 21 Jahre alten Whiskey und eine Butterdose für die Butter. Ich lebe jetz bewusster und tue morgens nur noch ein kleines Stück in den Cappuccino.
Entspannt und etwas müde?

Michael wirkt skeptisch. Obwohl er hier etwas müde aussieht, wurde gute 2 Stunden über kommende Projekte gesprochen. Wir haben da so einige Ideen. Und wer hier mitliest, der weiß, dass es bei uns nie bei Ideen bleibt, sondern die Umsetzung auf dem Fuße folgt. 


Janine und Henning mussten von Mitternacht an Michaels und meine Fachsimpeleien über den deutschen Science Fiction Literaturbetrieb über sich ergehen lassen. Sie haben es tapfer ertragen.

Gelegentlich gab es doch Unmutsäußerungen. Ja ne, is klar.
Wenn Markus erzählt, lauscht man gebannt.

Kommentare:

  1. Scheint ja eine gemütliche Runde gewesen zu sein. Auf jeden Fall noch alles alles Gute zu deinem Ehrentag!!!!

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  2. Hach, war schön gewesen!
    Und die Rettichsuppe war toll!

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