Samstag, 24. November 2012

Eine Ausstellung deutschsprachiger Science Fiction - ich ahne Böses...


Ein Bekannter fragte mich neulich, was ich über die Science Fiction Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn weiß. Nichts, musste ich zugeben, nur dass ich davon gehört habe, dass es eine gibt. Allerdings habe ich ihm gegenüber geäußert, was ich erwarte: 
Ein paar Plakate, ein paar Modelle, vielleicht Filmausschnitte. Gnädige verspätete Anerkennung von Mainstream-Produkten wie Raumpatrouille, Perry Rhodan und Roland Emmerich Filmen als Jetzt-Doch-Kultur. Wobei Emmerich im Bereich deutschsprachiger Science Fiction außer mit seinem Erstling „Das Arche Noah“-Prinzip nie etwas zu suchen hatte, denn er ist ohne Zweifel der unbestritten amerikanischste aller amerikanischen Regisseure. Und irgendwie wird man einen Darth Vader und ein kleines grünes Männchen eingebaut haben, aus welchem Grund auch immer.
Natürlich hat sich niemand die Mühe gemacht, einen Blick auf die echte, noch existierende literarische deutschsprachige Science Fiction Szene zu werfen, denn Kultur kann nur Kultur sein, wenn irgendjemand damit Geld verdient hat. Falls sich der Besuch doch lohnen sollte, lasse ich mich aber gern eines Besseren belehren.
Im Forum von SF-Fan.de wird gerade über das Thema diskutiert. Das Posting von Gast09 scheint meine Befürchtungen aber zunächst einmal zu bestätigen...

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