Samstag, 27. April 2013

Ach ja, "Dredd" habe ich auch gesehen...

Entsetzlich! Diese Gewalt! Ich bin schockiert...
Nurn Scherz. Was ich eigentlich schreiben wollte: 
Die reine Wonne, großartig, wundervoll, ein Hochgenuß! 
Regisseur Pete Travis zeigt uns gleich in den ersten Minuten, wo der Hammer hängt, wenn drei schlimme Finger einen Bauchplatscher aus dem 200.Stockwerk auf Beton hinlegen. Gut, sie sehen danach irgendwie mehr aus wie eine Portion Ragout Fin, aber es soll ja auch Spaß machen...
Nein, man kann es nicht anders sagen:  Travis Judge ist so gut, dass er selbst Spiegel online gefallen hat. Kein Wunder, denn Dredd lässt den Helm durchgehend auf, er hat nämlich gar keine Zeit zum Quatschen. 
Sylvester Stallones Judge Dredd von 1995 war ständig über die Frage gestolpert, ob er ein Actionfilm oder eine Komödie sein wollte. Man hatte wohl immer wieder zum erfolgreichen Demolition Man rübergeschielt und war dabei vom Weg abgekommen.
Die Megacity One aus dem neuen Dredd ist auch weniger futuristisch aber dafür um so überzeugender. 
Ich will auch mal darüber hinweg sehen, dass sie mir meine Idee geklaut haben: Ich fand schon immer, dass man den finalen Aufschlag des Oberbösewichtes aus großer Höhe von unten filmen sollte, wenn er wie ein Käfer auf der Windschutzscheibe platzt. In diesem Fall ist Er übrigens eine Sie. Kurz Mama genannt und von Lena Headey extrem cool als so eine Art gealterte Anne Parilaud Nikita verkörpert.  
Fazit: Sehr guter Film und wenn man als Vorwissen mitbringt, dass Judges in der Realität ein wirklich dämliche Erfindung wären, vorbehaltlos zu empfehlen. 
Bitte in diesem Stil fortsetzen.

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