Dienstag, 30. April 2013

Reaktionen einer toten Szene - Update...

Noch mehr Reaktionen auf den Artikel über SecondLife im Spiegel:

Neu sind: 



In der Liste unten noch einmal die Links von gestern. In den Foren hat sich allerdings noch einiges bewegt.







Die Brennenden Buchstaben im Interview beim Literaturblog "Alles fließt"...

Nachdem wir zwei Tage lang über den gar nicht leblosen Kulturstandort Metaversum diskuiert haben, kamen gestern ein paar konkrete Fragen zum Thema Literatur im Cyberspace.
Die Macher des Blogs "Alles fließt" widmen sich aktuellen Entwicklungen in der Literaturbranche. Dennis Schmolk wollte von uns wissen, was es denn nun mit Lesungen in SecondLife auf sich hat. Seine Anfrage erreichte mich überraschend per Chat und ich habe mich bemüht, ihm aus der Hüfte Rede und Antwort zu stehen.
Noch einmal, damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: "Drachenblues" von mir als Beispiel für neue Ideen aufgeführt, ist eine Produktion der Kulturschaukel im virtuellen Köln.

Montag, 29. April 2013

Reaktionen einer toten Szene...


Ein Freund von mir, übrigens Autor, erklärte mir vor etwa drei Jahren:
 „SecondLife hat für mich nichts mit Kultur zu tun.“
Autsch. Das schmerzt natürlich, aber er hatte in gewisser Weise Recht.
Denn auch ein gewöhnlicher PC hat nichts mit Kultur zu tun  - solange man ihn nicht dazu benutzt.  Was wir jedoch  sowohl mit PCs als auch SecondLife tun.
Dafür, dass sie angeblich tot ist, fallen die Reaktionen der Metaversums-Szene ungewöhnlich heftig aus. Mal  davon abgesehen, dass die Anhänger der angeblich leblosen Avatar Subkultur erstaunlich viele Websites, Blogs und Foren online gestellt haben, um über eine Thematik zu kommunizieren, die offiziell niemanden interessiert.
Ladies and Gentlemen, ich stelle fest, wir sind offenbar tot,  aber dafür extrem agil. Also sozusagen untot. Ein Status, der die Lebenserwartung bekanntlich erheblich steigert.
Hier ein Überblick über Reaktionen zum Artikel im Spiegel: 









Sonntag, 28. April 2013

Wo wir gerade über Kulturangebote in SL reden: "Nerdy but lovin it..." am Donnerstag um 20 Uhr im Schwitzkasten...


...in SL Köln. Mein Comedy-Programm über das Lebens als Nerd. Nein, es ist nicht immer leicht, aber wir entwickeln Überlebensstrategien...

Kulturszene in SL: Der Stand im Frühjahr 2013...

Liebe Freunde, Veranstalter, Eventmanager, Künstler, Musiker, Performer und Vortragende in SecondLife und Opens SIMs,

Ihr kennt ja unser kleines Problem mit den Mainstream-Medien.
Sobald man das Thema virtuelle Realität anschneidet, insbesondere, wenn es um SecondLife geht, ist es fast so als würden die Damen und Herren Journalisten beide Hände auf die Ohren pressen und dann laut „lalala, ich kann dich nicht hören“ trällern.
Heute ist einer dieser Tage. Wieder einmal hat sich ein großes deutsches Nachrichtenportal des Themas SecondLife angenommen – was selten genug passiert - und  es folgt das hinlänglich bekannte Fazit:
Ist ja gar nichts los hier, alles tot und man muss unbedingt auf eine andere virtuelle Welt ausweichen, um wieder Leben in die Bude zu bringen.
Wir von den Brennenden Buchstaben helfen ja immer gern. Anscheinend muss ein kleiner Überblick über die derzeitigen Kulturangebote her. Also was passiert eigentlich im Jahr 2013 in SecondLife? Wo findet man überhaupt die Bewohner des Cyberspace?
Ist ja alles offenbar verwaist und aufgegeben worden.
Zunächst einmal: Natürlich finden wir in einer virtuellen Welt, die im Vergleich zu ihrer Nutzerzahl außergewöhnlich groß ist, nur an den Punkten Avatare, an denen gerade auch irgendeine Veranstaltung stattfindet.
Shoppingmeilen haben in der virtuellen Welt sicherlich längst nicht mehr den Zulauf wie in ihrer Frühphase. Gekauft wird aber nach wie vor: Und zwar online im Marketplace. Leerstehende Einkaufsmeilen sind also ganz bestimmt kein Indikator für ein unbelebtes Metaversum.  Es besteht keine Notwendigkeit mehr für den Bau von Läden.
Kommerzielle Aspekte interessieren uns aber auch überhaupt nicht. Wir wollen einmal schauen, was kulturell los ist in der virtuellen Welt. Ein Überblick für alle, die schon mal was darüber gelesen haben – vielleicht in den Mainstreammedien – und denen deshalb leider entgangen ist, wie viel Leben in der Szene ist. Mehr denn je, würde ich behaupten.

Lesungen in SecondLife:

Oh ja, es gibt sie. Und es ist nicht etwa so, dass dort Avatare literarische Ergüsse absondern, die das Metaversum besser nie verlassen sollten, weil sie in der realen Welt eine ernsthafte Gefährdung für Kulturpublikum mit gutem Geschmack darstellen.
Die SecondLife Kulturmacher laden mit hohen Frequenz Autoren aus dem Firstlife ohne SecondLife Vorerfahrung zu virtuellen Lesungen ein. Man nimmt sich gern die Zeit, den Newbies beim Überwinden technischer Hürden zu helfen, damit sie vor einem interessierten Publikum aus Avataren auftreten können.
Schriftsteller, die es versuchen, sind häufig überrascht darüber, wie gut so eine Lesung funktioniert und dass sich das Publikum genauso diszipliniert verhält wie bei einem Realauftritt. Wer jetzt argwöhnt, dass sich die Autoren, ohne es zu bemerken vor einem potemkinschen Publikum aus Pixelschaufensterpuppen wieder finden, der irrt. Im offenen Voice- und Textchat werden meistens noch eine Stunde über die Lesung hinaus Fragen an den Autor gerichtet. Die Dynamik zwischen Vortragenden und Zuhörern ist von einer Realveranstaltung kaum zu unterscheiden. Erstaunlich, dass sich diese Plattform bisher nicht stärker durchgesetzt hat – zumindest im deutschsprachigen Raum. In den USA ist das Standing solcher Events etwas besser.
In der Kulturlocation „Kafé KrümelKram“ waren bisher bekannte Autoren wie Karl Olsberg, Michael Marrak, Siegfried Langer, Thomas Thiemeyer, Lea Korte, Ingrid Schmitz, Arno Strobel, Michael Meisheit, Marcus Hammerschmitt und viele andere zu Gast. Viele von ihnen haben bereits weitere Auftritte an Locations wie beispielsweise dem virtuellen Köln, das ebenfalls in SecondLife beheimatet ist, absolviert.

Örtlichkeiten an denen man regelmäßig Lesungen, Theaterausstellungen und Comedy erleben kann sind:


BukToms Pegasus Bibliothek, in der man tatsächlich auch eine unglaublich große Menge lesbarer Bücher findet. In diesem Bereich zählt BukTom sicherlich zu den absoluten Pionieren in der virtuellen Welt.

Morlock`s Revenge Pub

Kafé KrümelKram der Literaturgruppe Brennende Buchstaben (die Autoren dieses Artikels)


Berichte von Autoren über ihre Lesungserfahrungen in SecondLife:





von Susanne O´Connell

Berichte über die SecondLife Kulturszene in Blogs :

Bei Was mit Büchern...

Bei Sinn und Verstand...

Bei Meiermeint...


Michael Meisheit, hauptberuflich Drehbuchautor bei der dienstältesten deutschen Familenfernsehserie liest im Fake-Studio aus seiner Persiflage "Soap". 

E.M.Jungmanns Lesung aus der Space Opera "Jenseits von Ninive" stilecht an Bord einer Raumstation. 


"DebuggingYou." Umsetzung einer Kurzgeschichte als Bühnenstück. 
Autor Thomas Thiemeyer liest Science Fiction im Kafé KrümelKram.
Der Berliner Autor Frank Sorge liest humorvolle Texte über die reale Berliner Szene.





Hinter den Kulissen einer SecondLife Lesung.

Theater in SecondLife?

Auch das ist möglich. Noch vor wenigen Monaten präsentierten die Macher im virtuellen Köln sehr erfolgreich ihr Stück „Drachenblues“ nach einer Kurzgeschichte des Autors Frederic Brake. Die Aufführung tingelte von zahlreichen Zuschauern gefeiert über mehrere SIMs in Secondlife. Die Proben zum  Nachfolgestück „Die Traumkugel“ finden bereits wöchentlich statt.
Auch Kabarett und Comedy gibt es in SecondLife. Einer der Autoren dieses Artikels zieht gerade mit seiner Show „Nerdy but lovin it…“ durch SecondLife und OpenSims wie das Metropolis Grid.


Musik in SecondLife?

Es hat sich erstaunlicherweise herum gesprochen, dass es Live Musiker in SecondLife gibt. Man geht natürlich üblicherweise davon aus, dass diese Musiker erstens schlecht oder zweitens nicht tageslichttauglich und deswegen auf die Virtual Reality Bühne fixiert sind. Eines von vielen hervorragenden Gegenbeispielen:
Die Singer/Songwriterin Jordan Reyne. In SecondLife ist sie bereits ein Kultstar, tritt aber auch bei großen Festivals im RealLife auf. Ein Video sagt mehr als tausend Worte, hier ein aktuelles:




Jordan Reyne kann man häufig im wunderbaren Steampunk Pub „Morlock`s Revenge“ erleben. Dort finden ebenfalls regelmäßig Lesungen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache statt.


Kunst in SecondLife?

Wahrscheinlich die aktivste Guppe innerhalb des Virtuversums. Kunst geht in SL mittlerweile weit darüber hinaus, Gemälde hoch zu laden und auf virtuelle Leinwände zu legen. Die aktuelle Kunstszene bemüht sich, die Möglichkeiten immersiver Darstellungen und Formen voll auszunutzen und auszuweiten.
Eines der glanzvollsten Beispiele nach wie vor Bryn Oh, im realen Leben der kanadische Ölmaler Brynley Longman. Ihre/seine SecondLife Installation haben es mittlerweile auch in reale Kunstgalerien geschafft. Selbst wenn sie auf einem Monitor ausgestellt werden müssen.
Aber auch hier holt die deutschsprachige SecondLife Kunstszene auf. Ein Bild davon kann man sich beispielsweise in Asmita Duranjayas Space4Art verschaffen. Selbst Künstlerin bietet sie vielen Kollegen die Möglichkeit, ihre Werke einem größeren Publikum in der virtuellen Welt vorzustellen. Auch in den OpenSims wie Metropolis Grid nimmt Kunst einen immer größeren Raum ein. Gerade erst hat man dort den Summer of Arts und das fünfjährige Jubiläum gefeiert.


(Kollegen, die ich nicht erwähnt habe, mögen mir das verzeihen. Es ist nur im Eifer des Gefechts geschehen , oder weil wir noch nicht zusammen gearbeitet haben und es steckt garantiert keine Absicht dahinter. Ich war etwas in Eile ;-))

Was wir uns wünschen:

Eine gewisse Bereitschaft zum Hinschauen, das Ablegen von Scheuklappen und selektiven Ohrenschützern und sich bewusst zu machen, dass ignorieren nicht mit da-ist-nichts-los gleichgesetzt werden darf. Dafür geben wir uns nämlich eine bisschen zu viel Mühe. Der Spaß den unsere Gäste daran haben – die Vortragenden, wie auch die Zuhörer -, ist es uns allemal wert. Es dürfen aber gern mehr werden.

Wir kommen hier gerade aus dem Lachen nicht raus...

Gestern meinte Zauselina noch: "Also wenn Spiegel online mal was über SecondLife schreibt, dann über Berlin." Bumms ist heute ein Artikel über SecondLife Berlin und seinen Ableger in Cloudparty auf der Spiegel Website. Nun ja...

Samstag, 27. April 2013

Gleitschirmflug übers Kafé KrümelKram und ganz Ataria?




Dank unseres Nachbarn Barlok Barbosa ist das jetzt machbar. Er hat oben auf seinem Berg einen Startplatz eingerichtet. Von dort kann zum Rundflug am stilechten Hardcover Gleitschirm abheben. Hier die SLURL: http://slurl.com/secondlife/Ataria/151/107/52
Nicht durch die Kühe irritieren lassen!

Ach ja, "Dredd" habe ich auch gesehen...

Entsetzlich! Diese Gewalt! Ich bin schockiert...
Nurn Scherz. Was ich eigentlich schreiben wollte: 
Die reine Wonne, großartig, wundervoll, ein Hochgenuß! 
Regisseur Pete Travis zeigt uns gleich in den ersten Minuten, wo der Hammer hängt, wenn drei schlimme Finger einen Bauchplatscher aus dem 200.Stockwerk auf Beton hinlegen. Gut, sie sehen danach irgendwie mehr aus wie eine Portion Ragout Fin, aber es soll ja auch Spaß machen...
Nein, man kann es nicht anders sagen:  Travis Judge ist so gut, dass er selbst Spiegel online gefallen hat. Kein Wunder, denn Dredd lässt den Helm durchgehend auf, er hat nämlich gar keine Zeit zum Quatschen. 
Sylvester Stallones Judge Dredd von 1995 war ständig über die Frage gestolpert, ob er ein Actionfilm oder eine Komödie sein wollte. Man hatte wohl immer wieder zum erfolgreichen Demolition Man rübergeschielt und war dabei vom Weg abgekommen.
Die Megacity One aus dem neuen Dredd ist auch weniger futuristisch aber dafür um so überzeugender. 
Ich will auch mal darüber hinweg sehen, dass sie mir meine Idee geklaut haben: Ich fand schon immer, dass man den finalen Aufschlag des Oberbösewichtes aus großer Höhe von unten filmen sollte, wenn er wie ein Käfer auf der Windschutzscheibe platzt. In diesem Fall ist Er übrigens eine Sie. Kurz Mama genannt und von Lena Headey extrem cool als so eine Art gealterte Anne Parilaud Nikita verkörpert.  
Fazit: Sehr guter Film und wenn man als Vorwissen mitbringt, dass Judges in der Realität ein wirklich dämliche Erfindung wären, vorbehaltlos zu empfehlen. 
Bitte in diesem Stil fortsetzen.

Gestern die Neuverfilmung von "Total Recall" gesehen...

Mal ne Frage: Was sollte eigentlich das ganze Genörgel über Len Wisemanns Neuinterpretation des Stoffes? Das ist ganz großes Kino mit exzellentem Design und guter Action! Und es gibt Roboter. Wirklich coole Roboter.
Dass die halbe "Underworld"-Belegschaft mit am Start ist, überrascht nicht, denn es sind ja auch die selben Macher dahinter am Werk. Wisemanns Gattin Kate Beckinsale und Jessica Biel wären für sich allein ja schon ganze Trilogien wert - und lassen ihre Vorgängerinnen Rachel Ticotin und Sharon Stone selbst in der jüngeren Version einfach etwas alt aussehen. 
Apropos Urversion. Meine persönliche Meinung zur alten Total Recall Verfilnung war 1990 und ist jetzt auch immer noch diese: 
"Die Totale Erinnerung" - einer der 1990 bis dato teuersten Filme überhaupt - überraschte vor allem durch sein miserables Produktionsdesign. Mit Schaudern erinnern ich mich an die große Modelleisenbahn auf dem Mars und Studiokulissen mit dem wenig überzeugenden Charme einer Doctor Who Folge der 70er.
 Wisemanns Neuverfilmung dagegen überzeugt durch ihr Blade Runnersques Design und großartige Ansichten einer futuristischen Megametropole. Ich werde angesichts der 1990er Mars Sandkasteneisenbahn  in Zukunft nur noch Tränen lachen können. Und selbst die Dame mit den drei Brüsten fällt diesmal deutlich sehenswerter aus. 
Allerdings hege ich den Verdacht, dass nicht mal zwei davon echt waren. Aber irgendwas ist ja immer...

Freitag, 26. April 2013

Und noch ein Jordan Reyne Preview: The Player...

Nächster Schritt in Richtung Immersion: SecondLife wird Oculus Rift unterstützen...

LindenLabs hat bestätigt, dass SecondLife demnächst das Virtual Reality Headset Oculus Rift unterstützen wird.  Das würde einen großen in Schritt Richtung eines Metaversums bedeuten, wie es sich die Science Fiction seit fast 40 Jahren vorstellt. Klar: Die Virtual Reality Brille ist als Idee und  Filmrequisit in Cyberpunk Movies ein alter Hut, aber sie hat erstaunlicherweise nie ihren Weg in den digitalen Alltag gefunden.  Langsam wird es Zeit.
Ich beschreib es mal so: Mit Oculus Rift werde ich in Zukunft beim moderieren rüberkommen wie Tom Cruise am holografischen Display in "Minority Report". Mal davon abgesehen, dass ich natürlich viel besser aussehe.

Montag, 22. April 2013

Bücher in SecondLife selbst erstellen...

Ja, es gibt Bücher in SecondLife. Man kann auf zwei verschiedene Arten inworld lesen. Entweder rezzt man das Buch  an irgendeine Stelle und blättert dort darin oder man "zieht es an", was nichts anderes bedeutet, als die Lektüre  im eigenen Viewer zu fixieren und auf einem Bildschirm im Bildschirm zu lesen. 

Wo ich am Samstag, den 4.Mai sein werde: Auf dem Dampf-Festival an der Zeche Hannover...


Dampffestival 2011

Findet leider nur alle zwei Jahre statt. Sollten sich auch Steampunkfans nicht entgehen lassen. Einige wenige habe ich vor zwei Jahrenn gesichtet. Ich tippe drauf, dass es dieses Jahr mehr sein werden. Clockwokrer, ich schaue in deine Richtung!

Dolles Knäuel...



Luca Hammer will die Vernetzung deutschsprachiger Blogger visualisieren. Ist ihm gelungen, wenn das entstehende Knäuel auf den ersten Blick auch nicht sehr aussagekräftig ist. Man kann sich selbst mit ins Spiel bringen, indem man der dazugehörigen Facebook Gruppe beitritt.  
Tatsächlich werden also - falls ich das richtig deute ! -  nur Verbindungen von bloggenden Facebooknutzern innerhalb von Facebook ausgewertet und nicht etwa gegenseitige Verlinkung in der Blogrolle oder Austausch von Kommentaren. Man möge mich korrigieren, falls ich das falsch verstanden habe.
Einzig sichtbar in der Mitte: Die üblichen Verdächtigen. Also die Blogs, die ich für gewöhnlich nicht lese. 
Meine Hochachtung dafür, auf jeden Fall interessant. 
Kurze Gedanken zur deutschsprachigen Blogszene: Sie macht sich nach wie vor Gedanken darüber, was sich mit Bloggen erreichen lässt. Zum Beispiel durch gegenseitige Vernetzung. Davon haben sie natürlich nie viel gehalten und praktizieren nach wie vor das obligatorische "Dicke Schnitten verlinken dicke Schnitten". 
Statt übers Bloggen zu philosophieren, sollte man es vielleicht einfach tun. Nur so ne Idee...

Sonntag, 21. April 2013

Neu auf meinem IPhone: Cliff Martinez Soundtrack zu "Drive"...

Dass der Film mich so begeistert hat - dass ich ihn heute gleich nochmal streckenweise geschaut habe - liegt nicht zuletzt an Cliff Martinez Soundtrack, der mich doch sehr an die guten Tangerine Dream Jahre erinnert. Martinez Filmmusik zu "Solaris" war ebenfalls ein Glanzstück. Er ist ein Meister der elektronischen Klangteppiche. Mehr davon!

Danke für die Blumen, Alter...

Michael Iwoleit auf seinem Blog über die "Fieberglasträume" und meine Story "Demeters Garten"...

Die Grillsaison hat begonnen...


Das Genie an Keyboard und Grillzange.

Man  beachte John Brunners aufblickende Schafe am Bildrand links. Omas liebste Gartenplastikdeko...

Man muss einfach nur wollen. Und als das Wetter begriffen hatte, dass ich mich nicht einschüchtern lasse, wurde es prompt sonnig. Grillen: Da trifft Steampunk auf Nerd-Freßkultur. 108 kg Kreativität wollen mit Kalorien befeuert werden, also ran an den Speck. Herrlich.

Heute kenne ich keine Gnade für mich selbst...

Ich werde grillen. Ungeachtet arktischer Temperaturen. Steacks, Bauchfleisch und Würstchen liegen schon bereit. Selbst unter lebensfeindlichsten Bedingungen werde ich das Überleben meiner Crew sicherstellen. Die Legende mit der Fleischzange kehrt zurück...

Samstag, 20. April 2013

Was mich heute Abend extrem gut unterhalten hat: "Drive"...

Nicolas Winding Refn Noir Actiondrama rockt so richtig. Der Mann weiß offensichtlich, wie`s  gemacht wird. Er schickt den brillanten Ryan Gosling als professionellen Fluchtfahrer durch ein nächtliches Los Angeles, das glänzt und strahlt als hätte es Michael Mann höchstpersönlich fotografiert.
Die ersten 40 Minuten gleiten gemächlich auf Cliff Martinez großartigem 80er Jahre Elektroniksoundtrack. Dann drückt Refn unvermittelt auf den Nitro Knopf und sein Drama und der Schädelinhalt einer Darstellerin fliegen dem überraschten Zuschauer um die Ohren. Eine Gabel im Auge und einen zertretenen Schädel später, kennen wir mindestens drei Gründe, warum "Drive" erst ab 18 freigegeben wurde. 
Ryan Gosling kann als Driver unerwartet rabiat werden und wirkt dabei ohne den leisesten Hauch von Martial Arts Spielereien gerade wegen seiner gefrierenden Sonnyboy Visage gefühlt zehnmal so überzeugend wie Jason Statham als Transporter. (Nichts gegen Statham, aber "Transporter" ist eben mehr was für die Kids.)
Wer sich furiose am Computer gerenderte Autoverfolgungsjagden im Stil von "The Fast and the Furious" oder "Transporter" erhofft, hat an der falschen Stelle ins Regal gegriffen.
 "Drive" ist "Scarface" auf vier Rädern in Michael Mannscher Hochglanz Bildästhetik. Ein Thriller, der aus den 80ern stammen könnte und an Filme wie "Der Einzegänger" oder den thematisch ähnlich gelagerten "Driver" erinnert. Cliff Martinez Elektronik-Soundtrack ist Ear Candy, der wohl nicht nur zufällig wohlige Erinnerungen an Tangerine Dreams exzellenten Soundtrack für "Thief" aufkommen lässt.
"Drive": ein fabelhaft fotografiertes, absolut kompromißloses Meisterwerk, das ab jetzt zu meinen Lieblingsfilmen gehört. 

Das BB Pixelgrillen 2013...


Lächerliches Outfit? Wieso lächerlich??


Kleiner SecondLife Leak. Was Events in SL angeht, bin ich eben stets zu jeder Schandtat bereit...

Freitag, 19. April 2013

Der Termin rückt näher: Das BB Pixelgrillen 2013...

Der Sommer kommt, meine Damen und Herren. Irgendwie. Uns ist dazu jedes Mittel Recht von massiven Treibhausgasemissionen, über Vodoo, bis hin zum Beschwören der Mächte der Finsternis. Und wenn er dann da ist und die Sonne scheint und der Säulengrill bleibt innen trocken, dann wollen wir Steaks, Würstchen, Sujuks, Maiskolben und wenn es unbedingt sein muss auch Salat unter blauem Himmel. 
Aber wenn wir bei den Brennenden Buchstaben was machen, dann machen wir es ordentlich und deswegen machen wir jetzt sofort den Termin fest:

Am Samstag, den 17. August 2013, mitten in der Hochsommerhitze wird es im Garten der Villa Kueperpunk noch heißer, denn dann steigt das...

PIXELGRILLEN "=!§   ...äh sorry, bei den Zahlen muss man die Hochstelltaste los lassen. 

Also am 17. August 2013  steigt das...

PIXELGRILLEN 2013...

DIE SecondLife Minicon, DAS Bloggertreffen und UNSER Grill- und Literaturmegaevent. Ja, richtig gehört, Literaturevent.

Diesmal streamen wir alles nach SecondLife. Vor allem die Lesungen. Denn wir machen welche. Bei uns im Garten. Und ihr seid eingeladen!

In den nächsten Tagen sprechen wir euch auch noch mal direkt an. Wir hoffen natürlich, dass viele SecondLifer dabei sind, die wir schon aus dem Metaversum kennen. Und natürlich auch unsere bloggenden Freunde.

Einzige Bedingung: Wir müssen vorher wissen, dass ihr dabei seid, denn der Garten hier ist nicht ganz so groß wie das Kafé KrümelKram im Metaversum. 25 Leute sollten aber kein Problem sein. 

Donnerstag, 18. April 2013

Keine Ahnung wieso, aber Fußballer in Interviews erinnern mich immer an die Frage...

....wie lange eine Horde Schimpansen brauchen würde, um durch zufälliges Einhämmern auf eine Schreibmaschine einen Text von Shakespeare zu verfassen. Und dann dieser gequälte "wie hieß nur das Wort"-Gesichtsausdruck. Ist wie ne Unfallstelle. Man muss einfach hinschauen...

Montag, 15. April 2013

SecondLife und das reale Lebensende...

In den Jahren, die ich mich nun  mit Metaversen wie SecondLife befasse, bin ich leider mehrmals mit dem Tod der steuerenden Person hinter einem Avatar konfrontiert worden. Als wir an unseren ersten Heimcomputern von virtuellen Welten träumten hatten wir natürlich nicht daran gedacht, dass wir dann älter sein würden.
Über die Memorials und Gedenkkonzerte  für Sabrinaa Nightfire und Jeanette Janus habe ich hier auch berichtet. Egal wie strikt ein Avatar, sein reales Leben von seinem virtuellen Dasein auch zu trennen versucht, es gibt einen finalen Punkt, an dem das nicht mehr möglich ist. Entweder verschwindet er dann einfach und niemand erfährt, was passiert ist, oder die Realität greift über in den Cyberspace. 
Ich persönlich finde Trauer in SecondLife nicht kitschig, oder albern. Da haben Menschen Zeit vielleicht nicht unbedingt am selben Raum, aber doch auf der selben Ebene vebracht, sich kennen gelernt, sich gemocht, oder mehr. Das unterscheidet SecondLife von vielen anderen MMORPGs, wobei ich von solchen Fällen zum Beispiel auch bei World of Warcraft gehört habe.
Es mag etwas bizarr klingen, aber ich habe den Eindruck, gerade durch die freie Gestaltbarkeit von Metaversen, ist es wirklich möglich, hier zu trauern und das auf  - ich scheue mich etwas, das so zu sagen - kreative Weise.
Gestern haben wir eine Trauerfeier besucht, bei der es um den - auch realen - Lebensgefährten einer guten Freundin ging, der selbst als Avatar in SecondLife Zeit verbracht hat.

Wenn es um dieses Thema geht, dann denke ich auch oft darüber nach, was passieren wird, sobald die Avatare der ersten Generation, also Leute wie ich, im Alter dement werden. Dann werden wir über seltsame Gestalten oder Personen mit seltsamen Namen sprechen wie über gute alte Freunde.
 Ganz selbstverständlich. Und wahrscheinlich wird niemand nachvollziehen können, ob es sich um reale Bekannte, oder Avatare gehandelt hat.
 Schon jetzt, in seiner einfachen, ziemlich spielzeughaften Version definiert der Cyberspace unsere zwischenmenschlichen Beziehungen neu. Es mag sogar sein, dass uns Erfahrungen im Metaversum lehren, mehr Aufmerksamkeit auf die Persönlichkeit zu richten als auf Äußerlichkeiten. Denn in einer Welt, in der sowieso alle gleich schön sind, oder sich hinter skurrilen Figuren verbergen, wird es auch bei Menschen, die wir im Alltag übersehen wollen, interessanter, herauszufinden, wer dahinter steckt. 
Nur ein paar lose Gedanken zum Leben und Sterben im Cyberspace.

Oculus Rift könnte SecondLife einen gewaltigen Schub nach vorn verpassen...

...und auch die User anlocken, die bisher nur müde über`s Linden Metaversum lächeln. Oculus Rift ist übrigens ein Virtual Reality Headset, das ab 2014 in den Handel kommen soll. Maddy Gynoid hat drüben bei Echt Virtuell bereits einen Artikel zum Thema gepostet:


Sonntag, 14. April 2013

Privatisierung des Wassers...

3.Juli 2016 - Erste Abmahnungswelle an Regentonnerbesitzer wegen illegaler Wasserdownloads. 

22. November 2017 Transpirieren und Urinieren wird ab sofort als Urheberrechtsverletzung verfolgt. Personen, die Wasser in den Beinen horten, werden verhaftet.

1.Februar 2018 Privatisierung von Atemluft

19. September 2018 Massenabmahnung von Wohnungsbesitzern wegen illegaler Luftspeicherung in ungenutzten Wohnräumen...

23. Oktober 2018 Massenabmahnung an Personen, die ausatmen und damit die urheberrechtlich geschützte Zusammensetzung der Atemluft verändern. 

Glücklicherweise bin ich dann nach Luft schnappend aufgewacht. Mann, hatte ich Durst...

Überm Pott...


Meisterhaft: Lilia Artis Lesung im Kafé KrümelKram...



Lilia Artis ist Autorin und Künstlerin - im ersten hauptberuflich , im zweiten ebenfalls. Wie viele andere Metaversums Bewohner zieht sie eine klare Linie zwischen Realität und Metaversum. Deswegen will sie - zumindst noch -  nicht offenbaren, wer sich hinter ihrem Avatar vebirgt. 
Wir durften gestern die virtuelle Autorin und Künstlerin Lilia Artis erleben.  Sie schlug ihr Publikum mit einem unglaublich gut performten Vortrag in den Bann. Kinnladen klappten herunter. 
Wer nicht dabei war, hat bereits gekriegt, was er verdient: Ihr habt Lilias großartige Performance verpasst. Selbst schuld.

Hier einige Rückblicke: 



Samstag, 13. April 2013

Neu auf dem Lesetisch...



Peter F. Hamiltons Kurzgeschichtensammlung "Dämonenfalle". Mal sehen, was unsere gehypten englischsprachigen Kollegen zu bieten haben. Eine Kurzgeschichte ab und zu lässt sich ja gut einschieben. Und:  "Der viktorianische Vibrator". Guter Lesestoff nicht nur für Steampunks und Techniknostalgiker. Eines dieser erblätterbaren Bücher, die man nicht chronologisch lesen muss, sondern entdecken kann. Liegt momentan neben dem Bett...

Auch die Brennenden Buchstaben werden auf den diesjährigen RezDays dabei sein...



Exakt, das ist ein Avatar-RL-Treffen. Die Community statt auf Pixel- also mal auf Kohlenstoffbasis. Und da wir bei den BB ja im RL noch viel besser aussehen als in SL, sollte man sich die Chance nicht entgehen lassen. Dort auch live mein Comedy-Programm "Nerdy but lovin it..."
Alle wichtigen Informationen auf der RezDays Website...

Freitag, 12. April 2013

Ich spiele übrigens auch im Theaterstück "Die Traumkugel" mit...

..., das die Kulturschaukel in diesem Sommer in SL aufführen wird. Ist ne kleine Rolle, in der ich Federn lassen werde. Aber mehr verrate ich nicht. Gestern konnte ich mich endlich durchsetzen. Habe bei den Proben wieder solange genörgelt, bis ich meinen eigenen Wohnwagen bekommen habe. Mit dem passenden Namensschild...

Man beachte das Namensschild...

Donnerstag, 11. April 2013

Mittwoch, 10. April 2013

Am kommenden Samstag: Vernissage und Lesung von und mit Lilia Artis...



Ab Samstag, den 13. April wird Lilia in der Galerie am Kafé KrümelKram ausstellen. Lilia ist aber nicht nur bildende Künstlerin sondern auch Autorin und sie wird einige Texte bei uns lesen. Außerdem stelt sie sich unseren und euren Fragen.
Die Lesung ist auf Deutsch!
Beginn: Samstag, 20 Uhr.
SLURL: http://slurl.com/secondlife/Ataria/58/204/23

Montag, 8. April 2013

Rückblick auf das BB E-Book Event 2013...


Ein Monat ist vergangen, heute endet das BB E-Book Event 2013. Entstanden ist die Idee, als wir uns selbst näher mit der Herstellung von E-Books befasst haben und etwas zum Thema machen wollten.  Eben eine Veranstaltung für Autoren, Herausgeber und Leser.
Das alles ist kein technisches Novum gewesen, denn wir haben nur das getan, was viele SL Buchläden vorher getan haben: Links zu Websites über Bücher in Prims gepackt, die wie Bücher aussehen. Wobei es natürlich auch einige in SecondLife lesbare und blätterbare Exemplare zu sehen gab.
Es waren die Autoren, die  das E-Book Event erst zum Leben erweckt haben. Mit ihren Auftritten, mit ihren Lesungen, wenn sie dem Publikum Rede und Antwort standen.
Und es waren wirklich einige Highlights dabei.
Karl Olsbergs las aus Mygnia und das kommt jedes Mal gut an, denn Karl hat Spaß am Medium Metaversum.
Die Lesungen von Jonathan Dotse und Alexander Osiasis waren für sich genommen hervorragend.  Weniger erfreut war ich über die „Gastgeber“ auf Insilico, die uns lediglich sozusagen die Tür aufgeschlossen hatten, es aber nicht für nötig hielten, selber zugegen zu sein. Unser Musiker Automatic Quandry hatte deswegen nicht mal die Möglichkeit, Instrumente zu rezzen. Immerhin erschienen einige Bewohner von Insilico, um der Lesung zuzuhören. 
Ein wirklich tolles Experiment: Ahmad Zia.Hadis Auftritt mit Lyrik vorgetragen in der Orginalsprache Dari vor Asmita Duranjayas Lesebaum. Asmita hatte diese Lesung auch für uns arrangiert. Das Publikum war offensichtlich fasziniert und wir wollen noch mehr in dieser Richtung ausprobieren.
Peter Hohmann und Christian Günther überzeugten fast 30 Zuhörer mit Kostproben aus der Cyberpunk-Anthologie „Fieberglasträume“. Eine der bestbesuchten Lesungen im Verlauf des BB E-Book Events auf Barlok Barbosas beeindruckender Raumstation.
Am gleichen Abend war Jordan Reyne mal nicht als Sängerin sondern als Science Fiction Autorin bei uns. Sie las ihre Story „Wind Project“ im Original. Ebenfalls klasse.
Frank Sorge ließ es sich nicht nehmen, gleich mehrmals an seinem Stand aufzutreten. Er trug Impressionen aus einer Ecke Berlins vor, die mir selbst besonders gut gefällt. Und wenn es dann noch um Döner geht…
Marcus Hammerschmitt las in Lothar Bauers Ausstellung aus seinem Fantasy Roman "Grasland". Marcus ist nicht nur ein hervorragender Autor, sondern auch ein exzellenter Vorleser. Eine wirklich gute Lesung, für die ich mir ein etwas größeres Publikum gewünscht hätte. Hoffentlich beim nächsten Mal! Marcus Auftritte sind es wert.
Gleiches lässt sich auch über Marco Ansings Besuch sagen. Sein überzeugender Vortrag hätte sicherlich noch mehr Aufmerksamkeit verdient.
E.M.Jungmanns Lesung aus der Space Opera „Jenseits von Ninive“geriet zu einem Highlight des E-Book Events, auch weil es ihr gelang, die eigene Fanbase ins SecondLife zu ziehen. Mit rund 30 Zuhörern  eine sehr gut besuchte Lesung, genau wie die von Autor Michael Meisheit am folgenden Tag. Er las aus seiner Persiflage „Soap“ die beim Publikum offenbar Gefallen fand. Natürlich nutzten die Gäste auch gern auch die Gelegenheit,  ihn zu seiner Arbeit als Drehbuchautor bei der Lindenstrasse mit Fragen zu bombardieren.  
Kjs Yip hatte nach E.M.Jungmanns Lesung noch einmal über seine Arbeit mit SecondLife Kunstbüchern informiert und bot Informationen zur Herstellung von Bildbänden. Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, sind er und BukTom Bloch sicher hervorragende Ansprechpartner.
Verlagschef Stephen J Appoloni von Pennygaffpublications und die Autoren  P.S.Chambers  und Andrew McCurdy haben in Barloks Keller ihre Steampunk Reihe Clockhaven Chronicles vorgestellt. Eine von leider nur vier internationalen Lesungen. Da sollte sich beim nächsten Mal noch etwas mehr tun 
BukTom rundete die Reihe der Veranstaltungen schließlich mit einem Auftritt im SL Planetarium ab. Er präsentierte uns eine Science Fiction Story über den Aufbruch der Menschheit in den Kosmos. Aber nicht nur das, er hatte auch gleich eine komplette Installation dazu gemeinsam mit Bastian Barbosa  vorbereitet.
Heidi Hensges fand gestern noch einen Gewinner für ihr Print-Buch „Home-Office“. Chapter Kronfeld darf sich freuen.
Ich fasse zusammen: Unsere Autoren haben uns ganz großes Kino geboten. Ohne sie hätte das ganze Event keinen Sinn ergeben.
Es gab aber auch Punkte auf unserer Liste, die nicht ganz so glatt liefen.

Dazu fassen wir uns erstmal an die eigene Nase:
Beim E-Book Event hatten wir zwar mehrere wirklich schöne Plauderrunden und auch ein paar ganz spontane Treffen von Autoren und Lesern, es fehlte aber mindestens ein offener Diskussionsabend zum Thema. Das hätten wir konsequenter planen müssen, aber die Zeit ließ es dann doch nicht mehr zu. Beim nächsten Mal werden wir das nachholen.
Es hätten mehr internationale Lesungen sein können und sollen. Diesmal waren es gerade vier Vorträge. Auch das eine Folge des Zeitproblems.
Wirklich gefreut hätten wir uns über intensivere Kooperation mit englischsprachigen Gruppen. Danken möchten wir hier  noch mal Jackson Arthur und Pennygaffpublications, dort insbesondere Stephen J. Apolloni, die sofort mit dabei waren, als sie von dem Projekt hörten.
Unsere Anfrage bei einem bekannten Literaturvenue, das sich ebenfalls auf Bücher spezialisiert hat, lieferte leider ein sehr unbefriedigendes Ergebnis. Denen hatte ich die Lesung mit Jonathan Dotse und Alexander Osiasis angeboten.
Antwort:  Ich solle erstmal einen Shop mieten, dann könne man über eine „Fremdlesung“ sprechen. Ich habe es mir ehrlich gesagt nicht verkneifen können, entsprechend großkotzig zu erklären, dass es sich hierbei wohl eher um ein Treffen von zwei Giganten gehandelt hätte. Wir für den deutschsprachigen Raum, sie für den englischsprachigen. Auch wir können auf dicke Hose machen.
Eine Antwort blieb aus, aber das ist sicherlich nur eine Folge eben jenen Zeitmangels unter dem auch unsere Kollegen leiden. Zwinker, zwinker...
Trotz dieser weniger erfreulichen Punkte war das BB E-Book Event 2013 ein voller Erfolg. Es hat nicht nur inworld Publikum angezogen, es sind auch Newbies dabei gewesen, die sich eigens dafür registriert haben Die Arbeit hat sich also gelohnt.
Danke an alle, die mitgemacht haben. Danke an alle Besucher und unsere Freunde, die uns dabei unterstützt haben. 

Und hier noch ein paar Bilder (die meisten sind von BukTom Bloch): 

Marco Ansing liest.
Wer bekommt das "home-Office"?

Lesung aus den Fieberglasträumen.
Karl Olsberg liest aus Mygnia.

Literarische Plauderrunde.
Science Fiction Lesung auf Barloks Raumstation.

Überblick über das Gelände.
Filialen der Pegasus Bibliothek und von Cythleens Buchladen.
Vor Ingrid Schmitz und Oliver Buslaus Stand.

Autoren treffen auf Autoren und Leser.
.

Der Stand von Merlin Thomas.
Überblick

Blickrichtung Stand von Frank Sorge, Tobias Schindegger und Michael Meisheit.
Der "Soap"-Stand von Michael Meisheit.
Michael Meisheit liest.

Und Frank Sorge.

Frederic Brake erntet eine Facepalm von Zaphod.

A.Z.Hadi bei seiner ersten virtuellen Lesung vor Asmita Duranjayas Lesebaum.

Toll: E.M.Jungmanns "Karnivoren" als Komplettversion in der Pegasus Bibliothek...



E.M. hat der Pegasus Bibliothek ein ganzes Buch zur Verfügung gestellt. Ihr "Karnivoren" gibt es jetzt also auch als SecondLife Version.


Sonntag, 7. April 2013

Meine gastronomischen Exzesse...



...soll ich in Zukunft gefälligst nicht mehr bloggen, forderte mich eine Leserin von Kueperpunk auf. Darauf kann ich leider nicht verzichten, denn Genuß-Kultur und Lebensart sind wesentliche Themen in diesem Blog. Heute haben wir uns auf den Weg nach Unna gemacht und sind, obwohl das eigentlich nicht unser Ziel war, im großartigen Flammenkuchenhaus eingekehrt.
 Dort habe ich mir selbstverständlich einen der berühmten Kuchen gegönnt auf der einen Hälfte belegt mir Zwiebeln und Schinken, auf der anderen mit Zwiebeln und Blutwurst. 
Grandios und äußerst empfehlenswert. 

Freitag ab 21 Uhr: Mein Comedy Programm "Nerdy but lovin it..." im Morlock`s Revenge in SecondLife...



Zuerst lief es im Metropolis Grid, jetzt auch in SecondLife. Mein Comedy Programm "Nerdy but lovin it...". 
Plötzlich wimmelt es überall von Nerds. Aber sind diese Nerds auch echt? Oder gehört mehr dazu als Hornbrille und Twitteraccount? Nerdismus ist keine Trend-Subkultur, sondern Privileg und Bürde zugleich. 
Und ich weiß, wovon ich rede.
Freitag ab 21 Uhr im Morlock`s Revenge Pub: http://slurl.com/secondlife/Soigne/66/193/22

Buks Lesung im SL Planetarium...






...würde ich als gelungene Veranstaltung bezeichnen. UND er hat es tatsächlich geschafft, sein eigenes Event zu fotografieren. Drüben auf seinem Blog eine umfangreiche Fotoserie...

Ist der nicht allerliebst?



Mein neuer Headhunter. Vorgestern erstanden, gestern endlich gebaut! Aber die Triebwerke haben mich etwas zu lang aufgehalten. Jetzt ziert er die Vitrine.

Samstag, 6. April 2013

Ein Schnitzel aus einem Dinosaurier...




Ich habe meine Hand neben den Teller gelegt, um die Dimensionen dieses Schnitzels im Format eines mittleren Grundstücks hervor zu heben, das mir Freitag die Freudentränen in die Augen trieb. Obwohl ich mir sonst bekanntlich jeden Genuß versage, muss man sich ja auch mal was gönnen. 
Leider habe ich vergessen, das herrliche chinesische Büffet heute zu fotografieren Ich hatte Schweinfleisch knusprig, Hähnchen, Ente, Leber, Fisch und Tintenfisch. Köstlich.
Morgen wird es dann mittelalterlich.
Man kann natürlich auch laufen gehen.  Wenn man Spaß dran hat, bitte...

Heute, Samstag, um 20 Uhr: BukTom Bloch liest Science Fiction im SL Planetarium...

 
 
Buk wird eine eigene Science Fiction Story, sowie ein Gedicht vorlesen und hat sich dazu auch eine ganz besondere Installation ausgedacht, die er gerade mit Bastian Barbosa im SL Planetarium vorbereitet. Ich bin sehr gespannt auf den Abend und freue mich ganz besonders, dass Buk diesmal als Vortragender dabei ist. Ein weiteres Highlight beim bisher sehr abwechslungsreichen E-Book Event 2013.
Die Lesung beginnt am Samstag, den 6. April um 20 Uhr im SL Planetarium:  http://slurl.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/219/59/1204
Wie es aussieht, wird es in der kommenden Woche auch noch eine Überraschungsveranstaltung geben. Dazu blogge ich hier zeitnah aber nähere Informationen. 

Donnerstag, 4. April 2013

Frühling 2013?

BukToms (ungewöhnliche) Bilder von meiner Lesung auf Barloks Raumstation...



Er hat genau wie ich am heutigen Abend einen nicht-meshfähigen Viewer benutzt. Da sich Mesh- Objekte gerade rapide in SL ausbreiten, ergibt sich daraus eine sehr schräge Darstellung der Umgebung. Etwa so als würde man mutidimensionale Objekte mit einem nur für drei Raumdimensionen ausgelegten Gehirn wahrnehmen. Dort lang zu seinem Blogposting...

Der Transhumanismus lehrt uns, dass der Homo Sapiens in Zukunft verdrängt werden könnte...

Eventuell von einem Homo Superior, also einem in der Evolution höher stehenden Menschentypus, oder von KIs, die vom Menschen selbst erschaffen wurden. Es könnte jederzeit passieren.
Aber das ist wirklich kein Grund, jetzt schon sauer auf mich zu sein...

Der Fokus beim Doktor liegt oft auf dem Thema Transhumanismus. Heute auch. Da hat er sich über einen Artikel geärgert und prompt gleich ein Gegenposting ins Web gestellt. Lesen!

Mittwoch, 3. April 2013

Samstag Abend um 20 Uhr: BukTom liest Science Fiction im SL Planetarium...

Buk wird eine eigene Science Fiction Story, sowie ein Gedicht vorlesen und hat sich dazu auch eine ganz besondere Installation ausgedacht, die er gerade mit Bastian Barbosa im SL Planetarium vorbereitet. Ich bin sehr gespannt auf den Abend und freue mich ganz besonders, dass Buk diesmal als Vortragender dabei ist. Ein weiteres Highlight beim bisher sehr abwechslungsreichen E-Book Event 2013.
Die Lesung beginnt am Samstag, den 6. April um 20 Uhr im SL Planetarium:  http://slurl.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/219/59/1204
Wie es aussieht, wird es in der kommenden Woche auch noch eine Überraschungsveranstaltung geben. Dazu blogge ich hier zeitnah aber nähere Informationen. 

Dienstag, 2. April 2013

Unser gestriger Aprilscherz ist tatsächlich nicht von allen sofort als solcher erkannt worden...

Leider können wir euch noch keine Filialen des KrümelKram in berühmten Games wie World of Magiccraft (Äh...Magic?), Alwaysquest (Alwaysquest????? Nun kommt schon!), Yourcraft (Your???????) oder Grand Theft Mofa (Also ehrlich, Leute!!!!!) anbieten.
Kleiner Trost: Wir haben jetzt zumindest einen Standort im Metropolis Grid. Ich sage nicht Kafé KrümelKram, denn das KrümelKram ist einzigartig! Aber wir haben zumindest einen Stützpunkt. Und es gibt sogar schon was zu sehen.   Mehr dazu drüben bei den Brennenden...

Montag, 1. April 2013

Sieht fast aus wie Frühling...

Herner Skyline am 1. April 2013

Aha: Meine Story "Rekonstruktor" aus Nova 20 ist in diesem Jahr für den Kurd Laßwitz Preis nominiert...



   
Udo Klotz hatte mich schon vor ein paar Tagen über die Nominierung informiert. Deswegen fällt mir jetzt der überraschte Gesichtsausdruck relativ schwer.
Auch die Herren Hammerschmidt, Iwoleit, Kruschel und Marrak sind mit ihren Erzählungen nominiert. Mir fallen diese Namen natürlich besonders auf, denn sie alle haben bereits mehrfach bei uns im Kafé KrümelKram in SecondLife gelesen. Nein, da besteht sicherlich kein kausaler Zusammenhang. Obwohl: Wir haben natürlich ein Auge für Qualität.
Über Auftritte der der anderen Nominierten Falke, Frick, Jänchen, Röse und Steenbergen würden wir uns natürlich auch sehr freuen.
Alle Nominierungen und zusätzliche Informationen auf der Website des Kurd Lasswitz Preises.