Donnerstag, 13. Februar 2014

Posting und Diskussion über die Außenwirkung von SecondLife bei Eatsbluecrayon...

Zasta hat auf seinem Blog ein typisches Fallbeispiel für das schlechte Image von SecondLife geschildert und daraus hat sich eine kleine Diskussion entwickelt. Dort lang...
Ich stimme zu. Gewisse Vorbehalte sitzen zu tief in den Köpfen, um dagegen anzukämpfen. Ist ja auch nicht unsere Aufgabe. Aber es gibt ja auch ganz viele, die  Spaß an Experimenten mit Literatur, Musik, Kunst  und Cyberspace haben und es vorbehaltlos ausprobieren. 

1 Kommentar:

  1. Aber es ist so verdammt SCHADE!
    Second Life hat für uns Rollenspieler alle Möglichkeiten. Es ist die ultimative Sandbox ("Sandbox" als terminus technicus für eine spielergenerierte Umgebung, Gegensatz ist "Themepark"), nach der allerorten geheult wird. Es ist ein Spielplatz auf dem jeder eine Schaukel erwischt.
    .... und dann kommt das miese Image von SL und die Klappe fällt. Es werden immer weniger RPler in SL (ich bin ja auch weg - und fast alle, mit denen ich gespielt habe) und Neuzuwanderung findet nicht statt.
    Für mich und meine Freunde war SL immer nur RP. Immer nur Spiel. Ich bin nicht daran interessiert, zu sozialisieren, nicht an Musik oder Kunst (da halte ich es mit Gerhard Polt: "Mei, wemma einen Kartoffelbrei aufm Tella hat und dann wie einen Wasserfall die Soßn runterbrausen laßt - des is eine schöne Kunst. Da bestell ich auch gern eine Soßn nach.") - ich möchte wilde Abenteuer, actionreiche Geschichten, tiefe Emotionen mit meinen Kumpels erschaffen.
    Und das ging in keinem Medium so frei und kreativ wie in SL.
    Ich erinnere mich an die RTL-Berichte über LARPs (Live Action Role Playing) aus den späten Neunzigern, als man über satanistische Gottesdienste und ritualisierte Vergewaltigungen berichtete, was ebenso erfunden war wie der Mist, den die Medien über SL herausrülpsen - und ebenso schädlich.
    Sensationsgeilheit ist etwas, das man nicht ausrotten kann und das, wenn genug Dreck geworfen wird, immer zu herben Verlusten führt.
    In diesem Fall beraubt sich die RP-Community eines wundervollen Spielplatzes. Und das macht mich traurig.

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