Samstag, 19. April 2014

Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Frank Sorge...



Markus Gersting hat mit Frank Sorge den möglicherweise dienstältesten Vortragskündtler und Autor neben Oliver Buslau interviewt. Ich bin übrigens sehr froh, dass Frank auch in diesem Interview auf seine Vorliebe für Döner hinweist. Wir haben da an Deinem Stand was für Dich vorbereitet Frank ;-)...



Ich zitiere: 

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)? Warum nimmst du teil?
FS: Das letzte E-Book Event ist mir in guter Erinnerung. Derzeit kann man außerdem gar nicht genug Werbung für E-Books machen, da sich das alles noch entwickelt.
H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell.
FS: Für meine RL-Lesungen benutze ich jetzt fast seit zwei Jahren einen Reader, vorher habe ich schwere Rucksäcke mit Ausdrucken herumgetragen. Vor allem ist es praktisch, für mich persönlich. Philosophisch ist es wohl egal, worauf die Buchstaben stehen, die konsequente Weiterentwicklung der Steintafel. Kommerziell muss man vielleicht die fragen, die wirklich viele E-Books verkaufen oder ganz darauf setzen. Meine bescheidenen Erfahrungen deuten eher daraufhin, dass es für den Autoren kaum einen Unterschied macht.
H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?
FS: Ich habe seit 2008 jedes Jahr Lesungen in SL gemacht und bin immer wieder erstaunt über die Wirkungskräfte der Immersion. Gerade die Kulissen, der Ort, die Avatare, die Sounds und der Chat machen die Live-Wirkung einer virtuellen Lesung aus, obwohl alle vor dem Computer sitzen. Ohne das kann man auch Videostreamen, was vergleichsweise langweilig ist.
H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
FS: Ich lese aus meinem neuen Buch “Degeneration Internet” – die Kurzgeschichten-Essenz meiner letzten zehn Jahre Alltagserfahrungen mit dem Internet. Der Titel klingt vielleicht ernster, als es ist, die Geschichten sind alle für lustige Abendveranstaltungen entstanden. Und wer schon auf einer SL-Lesung von mir war, hat sicher bemerkt, dass es eines meiner wichtigsten Themen ist (neben Döner).
Ganz ohne “Lampenfieber” geht es nicht, bei virtuellen Lesungen simuliere ich ein bisschen Aufregung z.B. damit, erst sehr spät alle Einstellungen auf meinem Computer vorzunehmen, damit ich in meinem Arbeitszimmer gleich in Live-Stimmung komme. Die meiste Aufregung entsteht bei mir in ungewohnten Situationen, und dazu gehören Lesungen in SL aber definitiv nicht mehr.

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