Freitag, 11. April 2014

Sollte hier nicht ein Publikum sitzen?

Thomas Thiemeyer berichtet auf seinem Facebook Account über eine sehr unbefriedigende Lesung in Mannheim. Gerade mal acht Zuhörer hatten sich eingefunden, um seinem Vortrag aus dem neuen Roman "Valhalla" zu lauschen.Thomas versucht nun daraus einige Regeln für erfolgreiche Auftritte abzuleiten.
Wenn so etwas sogar einem bekannten Autor passiert, der bei einem großen Verlag veröffentlicht wird, lässt mich das meine berühmte Bergische Publikums-Vakuum -Lesung neu überdenken. 
Letztes Jahr war ich am 14.Juni anlässlich des Nova Jubiläums nach Wuppertal gefahren, um dort zu lesen. Die Anzahl meiner Zuhörer lag bei exakt Null. Ich hatte diese empfehlenswerte Erfahrung tiefer Demut noch am selben Abend erfolgreich in einem für mich tröstlichen Blogposting verwurstet. 
Anscheinend ist es keine schlechte Idee, dem Publikum im virtuellen Raum entgegen zu kommen. Als Thomas am 21. Dezember 2012 bei uns im Kafé KrümelKram im Cyberspace (ja, meint SecondLife)  las, waren immerhin 35 Avatare und 70 Zuhörer auf dem Radiostream zugegen.  
Ich drücke ihm natürlich die Daumen, dass sich  bei seiner nächsten Reallesung mindestens soviele Gäste aus Fleisch und Blut einfinden. Es lohnt sich, er ist ein guter Vorleser.

So sah es bei  Thomas Lesung am 21. Dezember 2012 im Kafé KrümelKram aus.

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