Samstag, 14. Juni 2014

Dritter Platz für meine Steampunk Story "Grosvenors Räderwerk" beim Kurd Laßwitz Preis...



Die Ergebnisse der Wahl zum diesjährigen Kurd Lasswitz Preis sind gerade bekannt gegeben worden. Niemanden wird wundern, dass ich mich darüber freue, mir in diesem Jahr den dritten Platz mit Marcus Hammerschmitt, einem Kollegen, den ich noch dazu sehr schätze, teilen zu dürfen.
„Grosvenors Räderwerk“ ist meine erste Steampunk Story und damit auch mein erster Beitrag zu einem Subgenre der Science Fiction, das mich seit Jahren fasziniert. Von anderen meiner Kurzgeschichten und Erzählungen unterscheidet sie sich aber nicht nur durch die Epoche, in der sie angesiedelt ist.
Das „Räderwerk“ habe ich als Abenteuergeschichte angelegt, die auch Jugendliche lesen könnten  - wenn sie wollten.  Das hat offensichtlich nicht nur mir gefallen. Vielen lieben Dank für die schöne Platzierung.
Wie sagte schon ein lieber Kollege vor einigen Wochen: "Die ist gar nicht schlecht." Ich will mal über die Untertreibung hinwegsehen. Diesmal noch...
Übrigens mal wieder höchst erstaunlich: Hier dritter Platz beim anderen Preis nicht mal mit dem Arsch angegu…äh nominiert. Tja, man steckt nicht drin.
Ich hatte  ja schon kurz nach der Nominierung Bilanz gezogen. Nachdem ich bei Genrepreisen bisher viermal den zweiten Platz erlangt habe, ist es das dritte Mal, dass ich auf dem dritten Platz lande. Hinzu kommen noch einige vierte Plätze. Statistisch kann sich das sehen lassen.
Ja, ich kann durchaus gut damit leben, einen Gleichstand mit dem brillanten Kollegen Hammerschmitt zu verzeichnen und hinter Erik Simon und Michael Marrak zu liegen. Autoren wie Rainer Erler oder Michael Iwoleit haben in den letzten Jahren schon mal meinen Atem im Nacken gespürt. Das ist eigentlich schon Auszeichnung genug. Gewinnen muss nicht unbedingt sein.
Genrepreise sind für uns Autoren insbesondere in der deutschsprachigen Science Fiction Landschaft eine wunderbare Sache. Ich gehöre zu denen, die gelassen in Kauf nehmen, dass wir speziell mit Kurzgeschichten und Erzählungen kein Geld verdienen werden.  Deswegen habe ich ganz bewusst, die meisten Storys der letzten Jahre nicht den wenigen (dem einen) Magazin angeboten, das uns tatsächlich dafür gutes Geld bezahlt, sondern der Ehre wegen großartigen Publikationen wie Nova, Exodus oder ambitionierten Anthologien wie denen aus dem Begedia Verlag und einigen anderen. 
Schön dass man zumindest manchmal noch positives Feedback zurückbekommt.
Ansonsten müsste man sich fragen, warum man sich überhaupt noch an die Tastatur setzt.

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