Sonntag, 6. Juli 2014

Markus Gersting über das Schreiben an sich...

...und darüber, wie sich der Buchmarkt gerade verändert. 
Meine Ansicht: Es ist Zeit für Veränderungen, die alten Strukturen haben nicht mehr besonders gut funktioniert und würden uns gern zum Durchschnittspublikum formen. Selfpublishing bietet Entfaltungsmöglichkeiten für neue und unerwartete Ideen und Subgenres, die sonst untergangen wären.

1 Kommentar:

  1. Das sehe ich auch so und trifft besonders den deutschen Buchmarkt. Stöbert man auf den Büchertischen, so findet man fast ausschließlich Übersetzungen. Die deutschen Verlage ziehen erfolgreiche ausländische Veröffentlichungen deutschen Autoren vor. Der unbekannte deutsche Autor scheitert an der Assistentin des Lektorats, einer unbezahlten Praktikantin, die nur die Aufgabe hat, Absagen zu schreiben. Das Lektorat selbst ist nur noch für einen kleinen Kreis von Autoren zuständig und da chronisch überlastet.

    Ein Problem ist allerdings die fehlende Möglichkeit des Selfpublishers, sein Werk bekannt zu machen. Hier gilt es, den LESER an Foren, Blogs und andere Informationsmedien des Web 2.0 heranzuführen, um dieses Manko wettzumachen. Erst so könnte der konventionelle Buchmarkt ausgehebelt werden.

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