Sonntag, 6. Juli 2014

SlamBook und SlamE-Book...



Ich habe mir mir vor einiger Zeit etwas von den Poetry Slammern abgeschaut. Wir Science Fiction Autoren rücken zu Lesungen meistens mit lose herumfliegenden Ausdrucken unserer Stories an oder  knicken ein Exemplar unseres Buches so zu zurecht, bis wir es  flach auf den Tisch vor uns legen lönnen. 
Die Slammer dagegen tendieren meiner Beobachtung nach dazu, handgeschriebene Lesebücher zusammenstellen, in denen sie ihre wichtigsten Texte jederzeit  parat haben. Falls sie noch mal was für die nächste Leserunde brauchen.
Handschriftlich kommt für mich nicht in Frage. Manuell zu schreiben, treibt mich in den Wahnsinn. Ich bin oft  zwei Sätze weiter als der Kugelschreiber, so dass meine Schrift nach zwei oder drei Zeilen unleserlich wird. Ich habe zwar immer ein Notizbuch für Ideen dabei, das ist allerdings für mich selbst kaum lesbar. Ein eigenes Buch für Comedy-Lesungen habe ich mir schon vor einiger Zeit selbst zusammengestellt. Dazu habe ich einfach die ausgedruckten Texte eingeklebt. 
Heute habe ich mir den Spaß gegönnt, dieses Material mit Hilfe von Calibre auch auf meinen Kindle zu bringen. Mich hat interessiert, ob und wie das funktioniert. Kollegen wir Frank Sorge lesen schon seit geraumer Zeit vom E-Book ab. Ich selbst bin mir da noch nicht so sicher.
Die Texte, die ich mir sonst ausdrucke, haben verschiedene Markierungen, damit mir Betonungen nicht entgehen, oder Wechsel von Stimme oder Stimmlage, oder wenn ich mal als Frau lesen muss. Diese Formatierungen bekomme ich so nicht auf den Kindle. Aber wahrscheinlich werde ich es in nächster Zeit trotzdem mal mit dem Reader bei einer Lesung probieren, zumindest wenn ich den Text gut genug kenne.

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