Dienstag, 12. August 2014

Gelesen: Peter F. Hamiltons "Dämonenfalle"...



Die meisten Geschichten aus der Sammlung „Die Dämonenfalle“ hat Hamilton in seinem Commonwealth Universum angesiedelt. Sich darin zu orientieren ist glücklicherweise kein Problem, selbst wenn man, so wie ich, die Romane nicht gelesen hat. Nur soviel:  Der Homo Sapiens hat durch jahrhundertelange Züchtung eine extrem hohe Lebenserwartung entwickelt und das Universum besiedelt.
Hamilton hat eindeutig ein Faible für die beiden großen Themenkomplexe Unsterblichkeit und Wurmlöcher. Und er mag offensichtlich Bahnhöfe und Eisenbahnen. Denn bei Hamilton reist man per Zug durch den Hyperraum. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was es bedeuten würde, wenn unser ansässiger Reisemonopolist mit dieser Technologie in der Raumzeit herumrühren würde.
 Besonders faszinierend fand ich – trotz gewisser Anlaufschwierigkeiten – seine Erzählung „Den Bäumen beim Wachsen zusehen“. Mit stattlichen 110 Seiten Umfang schon mehr ein Kurzroman.  Es geht um  Ermittlungen in einem Mordfall, die sich vom Jahr 1832 bis ins Jahr 2036 hinziehen. Unsterbliche Ermittler können sich eben Zeit lassen, auf die nötigen wissenschaftlichen Entwicklungen zur Analyse der Beweismittel zu warten.  Um schlussendlich die erschreckend banale Lösung für einen zweihundert Jahre alten Kriminalfall zu finden.
Ach ja: Hamiltons „Dämonenfalle“ ist für mich ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass es die hiesigen Autoren mit ihren prominenteren internationalen Kollegen problemlos aufnehmen können.(Ja, mir ist klar, dass Peter F. Hamilton Brite ist.)

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