Samstag, 2. August 2014

Heute auf dem großen Mittelaltermarkt...

Durchblicker. Rechts wird die Uhrzeit eingblendet!

Diesen Gesichtsausdruck hatte ich später beim Versuch den Parkplatz zu verlassen nochmal.

Man kann nicht oft genug auf die Folgen hinweisen. Letztes Jahr hatten wir bei ihm noch Absinth gekauft.

Faszinierend kreatürliches.

Abendkleid.

Allerlei seltsame Vögel.


Er hat eine Berufung.


Stell Dir vor, du bist gruselig, aber keiner schaut hin. Außer der Dame, die den Wagen zieht. Und sie hat ein verdammt großes Nudelholz.


Wir haben uns heute mal wieder das „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ am Fühlinger See in Köln gegeben. Zumindest nach Aussage der Veranstalter das größte Mittelalter Kultur Festival der Welt.
Schöne Sache das und wir sind jedes Jahr wieder entzückt.
 Das Spectaculum bietet die optimale Kombination von Fressbuden und Marktständen, an denen wir uns gern mit Kleinkram, Devotionalien, Met und einem kleinen Vorrat luftgetrockneter Wurst eindecken. Auch in diesem Jahr war das Angebot kaum noch überschaubar. Schön auch, dass mittlerweile immer mehr Steampunk einsickert. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mir für die nächste Genrelesung endlich mal die passenden Goggles zu beschaffen. (Siehe Bild) Die Dame des Hauses fand endlich ein Mittelalterkleid nach ihrem Geschmack. Einen Zylinder habe ich leider immer noch nicht gefunden.
Natürlich haben wir uns den schon obligatorischen Mocca gegönnt. Sehr zu empfehlen auch die Gemüsereispfanne mit Falafel, oder das nach eigenen Wünschen belegbare Knoblauchbrot. Ich hätte mich gern noch durch weitere Auslagen gefressen, aber bei der Hitze macht das auch der durchtrainierte Körper eines Hochleistungsessers nicht mehr mit.
Sonst war`s aber schön.

Und jetzt kommen wir noch mal zu den Negativpunkten. Ja, die gibt es leider auch.
Schon vor drei Jahren habe ich die damals, ich glaube, 19 € pro Ticket als grenzwertig…, nein eher als völlig überzogen empfunden.
Mittlerweile sind wir bei 25 €. Fünfundzwanzig Euro????  Pro Person?  Wo sind die Freigetränke, das Eisbein mit Sauerkraut und die CD, die dazu gehören?
Hat das irgendwas mit militärischen Konflikten in ölfördernden Ländern zu tun, wie man uns gern an der Tankstelle einreden möchte? Oder mit reiner Willkür?
Mir ist zwar klar, dass für dieses Geld einiges an Bands geboten wird, aber wie man meinen Ausführungen oben entnehmen kann, habe ich mit dem gebotenen Musikprogramm wenig am Zylinder. Und solange da nicht plötzlich NIN oder Massive Attack auf der Bühne stehen, habe ich auch keine Lust, dafür zu bezahlen. Ich vermute, ich bin nicht der erste, der das so sieht.
Dann hätten wir da noch einen zweiten Punkt: Wenn ich schon zusätzlich zu den 25 € Eintritt pro Person noch mal 2 € Parkgebühr zahle und dafür insgesamt 3 Kilometer latschen muss, dann darf eines ganz bestimmt nicht passieren: Das nämlich die Ausfahrten des Parkplatzes von umsichtigen Mitmenschen – Schwarmdemenz at it´s best  - mal eben so zugeparkt werden!  Und zwar so, dass alle warten müssen, bis die hochbegabten Fahrer dieser Vehikel entweder den Weg räumen – was mit etwas Pech erst am nächsten Tag passiert – oder ich mich von einem Parkwächter in Zentimeterarbeit quer durch die Botanik dirigieren lassen muss und dabei den Verlust meiner Außenspiegel riskiere.
Stramme Leistung der Parkraumorganisatoren.

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