Samstag, 9. August 2014

Warum wir das Kreativdorf umbauen müssen - und warum das gar nicht so schlecht ist...

Dem einen oder anderen ist vielleicht gelegentlich aufgefallen, dass die Brennenden Buchstaben eine gewisse Affinität für virtuelle Welten hegen. Kleiner Scherz. Man kann es selbstverständlich nicht übersehen.
Und weil wir so viel Spaß daran haben,  betreiben wir seit Januar 2010 unser virtuelles Literaturcafe, das KrümelKram. In diesen mehr als viereinhalb Jahren waren bei uns 85 Autoren und Verleger zu Gast und haben über ihre Projekte berichtet, oder aus ihren Werken gelesen. Ganz abgesehen von einigen Ausstellungen und Steampunk-Flohmärkten, die wir in den letzten Jahren veranstaltet haben. Oder dem Festival der Liebe das 2011, 2012 und 2013 stattfand oder natürlich unserem BB E-Book Event.
In den letzten beiden Jahren haben sich nun weitere kreative Köpfe wie Barlok Barbosa, Michael Iwoleit,  Moewe Winkler und Sina Souza auf der SIM Ataria niedergelassen, die wir im letzten November konsequenterweise in Kreativdorf haben umbenennen lassen.
Wir verstehen uns als  lockeres Kunstkollektiv ohne strenge Regelungen, in dem jeder vor sich hin basteln kann, wie es ihm gerade in den Sinn kommt.
Doch dieses kleine kreative Paradies hängt stets am seidenen finanziellen Faden.
Die SIM gehört uns nicht, wir haben lediglich Parzellen gemietet bei unserem Vermieter, der seinerseits jeden Monat einen erheblichen Betrag an Linden Labs dafür zahlen muss. Kein Problem, solange eine SIM komplett vermietet ist.
Leider hat sich das jetzt geändert. Die Brennenden Buchstaben möchten ihr Land reduzieren und einer unserer Nachbarn hat sein Grundstück  auf die Hälfte verkleinert. Für unseren Vermieter würde Kreativdorf damit unrentabel und unser kleines Kollektiv folglich in alle Winde zerstreut. 
Deswegen wollen wir die frei werdende Fläche, immerhin ein Viertel der ganzen SIM, an weitere kreative Köpfe verteilen. Solche, die Spaß daran haben, andere Macher und Tüftler um sich herum zu wissen. Ganz egal wie klein oder groß die Parzelle ist, auf der sie sich niederlassen möchten.
Wir wollen dabei nicht so genau auf Parzellengrenzen und Primzahlen achten. Die berühmt-berüchtigte künstlerische Freiheit darf nicht an die Kette gelegt werden. Leider erschließt sich nicht allen Digital Natives der Unterschied zwischen Cyberspace und Schrebergarten, wie die Erfahrung zeigt. Aber unser „Utopia“ soll  nicht an der Höhe eines Gartenzauns scheitern.
In den letzten Tagen haben wir uns erfolgreich nach neuen Mietern für das Kreativdorf umgesehen und ihre neuen Parzellen für sie vorbereitet. Einige wollen eine kleine oder größere Residenz am Boden, andere ziehen Plattformen am Himmel über Kreativdorf vor.
Noch ist alles ziemlich leer. Oder sagen wir besser grün. Aber das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen ändern.
Wir freuen uns jedenfalls über die mittlerweile mehr als ein Dutzend Bewohner des Kreativdorfs, als da wären:
Barlok Barbosa, BukTom Bloch, Daruma Boa, Emma Fargis, Markus Gersting, Michael Iwoleit, Jan-Tobias Kitzel, Xirana Oximoxi, Sabine Schäfers, Sina Souza, Wilfried Virtuell, Moewe Winkler und Wolem Wobbit. Schriftsteller, Blogger, Künstler und Musiker. (Und einige von ihnen nicht nur im virtuellen Raum). Klingt doch gut, oder?
Es dürfen gern noch ein paar mehr werden. Platz ist noch da. Ob am Boden oder auf einer Plattform am Himmel.
Also wenn Ihr meint, das ist was für Euch, lasst es uns wissen!
Wer sich mal umsehen möchte (Es ist noch sehr leer!): http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/131/159/23

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