Mittwoch, 29. Januar 2014

Berichte von der Rückkehr des medialen Aufmerksamkeitstäters...



Bild: BukTom Bloch



Es hat mal wieder großen Spaß gemacht. Wir hatten allerdings Probleme mit dem Stream. Die Verbindung ging immer wieder in die Knie, so dass ich schließlich auf Voice umgeschaltet habe.
 Schade, hat aber trotzdem gut funktioniert, dank erfahrenem und schnell reagierendem Publikum. Mit 21 Zuhörern an diesem Abend übrigens eine wirklich gut besuchte Veranstaltung für einen Mittwoch.
Das Programm läuft morgen Abend um die selbe Zeit in Dorenas Welt und am Sonntag ab 20 Uhr noch einmal in SecondLife im Nuances de gris:

Sonntag, 26. Januar 2014

Die wilde Entschlossenheit, jemanden aus seiner Position zu kegeln, wenn es um Markus Lanz geht....

...hätte ich mir bei der letzten Bundstagswahl gewünscht. An DEM Programm hätten wir dringend etwas ändern müssen.
Und was den Scheiß im TV angeht: Wie wärs denn mal mit absolut demokratischem und hoch wirkungsvollem "einfach nicht schauen"?

Wir machen Dampf: #Steampunk Event in der Bibliothek #Monheim am Samstag, den 26. April...

Wir machen Dampf in Monheim. Genauer gesagt in der Bibliothek Monheim (in Monheim am Rhein). Die Zusammenarbeit ergab sich aus einer Lesung, dir wir dort vor einigen Jahren schon mal gemacht haben. Diesmal haben die Brennenden Buchstaben gemeinsam mit Gunda Plewe vom „Gunda liest“-Blog ein etwas umfangreicheres Programm vorgenommen.

Am Samstag, den 26. April setzen wir die Kessel in der Bibliothek Monheim unter Dampf. Dabei werden wir unterstützt von:

Martin Barkawitz und seiner „Steampunk-Saga“ um die Heldin Tinker Kate,

von Anja Bagus, die aus ihrem Roman „Aetherresonanz“ lesen wird,

von Clockworker alias Cynx alias Captain Serenus Alex Jahnke, der seine brandneue Reichsflugscheiben-Punk-Satire „Neues aus Neuschwabenland“ mit im Gepäck hat.

Und auch der Kueperpunk ist  mit dabei, mit meinem Beitrag zu einer Steampunk Anthologie, die gerade fertig gestellt wird.

Das alles passiert am Samstag, den 26. April ab voraussichtlich 18.30 Uhr in der Bibliothek Monheim.
Viktorianische Ladies and Gentlemen in voller Montur sind nicht nur ausdrücklich erwünscht, sondern werden dringend um ihr Erscheinen gebeten.  Wir wollen mit Euch gemeinsam einen stilechten, der Steampunk Literatur gewidmeten Abend verbringen.
Und ihr habt die Möglichkeit Euch eure Bücher von Martin, Anja, Alex und mir signieren zu lassen.

Weitere Details zur Veranstaltung folgen hier und andernorts in Kürze.

Las gerade, dass irgend jemand für eine Abkehr von der Egozentrik plädiert...

Aber ich liebe mich !!!

Gedanken und Bilder über die wunderbare Allianz von Büchern, Heißgetränken und dekorativen Behältnissen...


Bild: Zauselina Rieko

...drüben bei den Brennenden Buchstaben. Ich glaube, ich bin jetzt auch in diesem Alter, wo Mann anfängt Kannen und Tässchen schön zu finden. Dagegen hilft nur Lego-Raumschiffe bauen...

Cloud Party ist Geschichte...

Kommt wenig überraschend. Wenn man versucht, das Auto in Gestalt einer Seifenkiste neu zu erfinden, wird das ne verdammt kurze Testfahrt.
Aber Cloud Party zeigt uns, wie man  tote Metaversen von quicklebendigen Metaversen unterscheidet. 
Quicklebendige Metaversen werden statitstisch mindestens einmal im Monat für tot erklärt.
Wirklich tote Metaversen werden niemals für tot erklärt, weil niemand auf die Idee kommen würde, dass sie jemals gelebt haben.
Und mit großer Belustigung denken wir heute Abend zurück an den euphorischen Spiegelartikel über den Neubau des virtuellen Berlins in Cloud Party, über den wir alle ja schon im letzten Jahr herzlich gelacht haben.
Nur nebenbei bemerkt: Wir und SecondLife sind immer noch da. Und noch agiler als im letzten Jahr.

Samstag, 25. Januar 2014

Rückblicke auf die Lesung mit Christian Kathan Texten...


Man beachte das Alien in der vorletzten Reihe ;-) Bild: Markus Gersting

Christian konnte zwar aufgrund eines PC Defekts nicht selbst dabei sein. Ersetzt hat ihn aber André Boyens, Gründer des Beyond Affinity Verlages und Vorsitzender der Perry Rhodan Fan-Zentrale. Danke André, war ein gutes Gespräch!

Berichte über den heutigen Abend gibt es gleich mehrere:



Freitag, 24. Januar 2014

Morgen, Samstag ab 20 Uhr: Lesung mit Texten von Christian Kathan, ohne Christian Kathan aber mit André Boyens...


Sowas kann leider passieren: Christian Kathans Rechner ist defekt und bis morgen wird sich das Problem nicht lösen lassen. Er kann also nicht online dabei sein. 
Wir haben spontan reagiert und ihm vorgeschlagen, dass ich an seiner statt seine Texte lesen werde. 
Na wegen dem Kueperpunk muss ich nicht schon wieder nach SecondLife kommen, werden sich viele sagen. Stimmt. Aber statt Christian Kathan wird uns morgen Abend André Boyens, Macher hinter dem Verlag Beyond Affinity Rede und Antwort stehen. Es bleibt also beim Termin. Morgen Abend ganz viele Texte von Christian Kathan, zwar ohne Christian Kathan, dafür aber mit André Boyens. 
 
Auch darauf freuen wir uns!
André Boyens  live im Kafé KrümelKram am Samstag, den 25. Januar ab 20 Uhr.
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/200/24

Aber natürlich kann ich mit Kritik umgehen...

Und jetzt sei so lieb und reich mir das Gewehr mit dem Zielfernrohr, ja?

Dienstag, 21. Januar 2014

Samstag, 15. Februar 2014 - Dieselpunk : Sean O`Connell liest live aus "Die Abenteuer von Joe&Craig"...


Eine Lesung wie sie definitiv in den Cyberspace gehört. Wir heizen SecondLife mit Dieselpunk ein. Oder Steampunk, oder beidem. Ach egal, wir machen eben Dampf und Dieselqualm und denn Fall Out gibt`s gratis dazu. Noch jemand Meteoritensplitter in seinen Whisky?
Sean O`Connells abgespacester Alternate History Roman "Der doppelte Stalin" live vom Autor persönlich gelesen über (die Betonung liegt auf über)  Barlok Barbosas historischem Hafen. 
Die SLURL folgt  in Kürze, sobald das Bühnenbild steht, denn wir haben mal wieder was ganz Besonderes vor. 
Sean O´Connell live am 15. Februar ab 20 Uhr am Himmel über Kreativdorf.

Ich bin zwar offiziell erwachsen...

Trotzdem liegt mein Ersatzautoschlüssel grundsätzlich neben der Modellversion von Luke Skywalkers Landspeeder...
Außerdem muss meine Liebste mir bei jeder längeren Autofahrt mindestens einmal zurufen: "Wir haben die Quersteuerung verloren." Nur wahre Geeks kennen die Antwort darauf.

Sonntag, 19. Januar 2014

Samstag, 25. Januar: Christian Kathan liest aus "Worte wie Donnerhall"...



Christian Kathan war bereits zweimal bei uns zu Gast und hat dabei sogar schon einmal einen kleinen Publikumsrekord aufgestellt. Macht eben Spaß ihm und in gewisser Weise auch seinen netten Katzen zuzuhören, die ihn zuweilen im Verlauf des Vortrages umgarnen. 
Wir freuen uns, dass er im Januar bei uns aus seiner neuen Kollektion „Worte wie Donnerhall“ lesen wird, die gerade im Beyond Affinity Verlag erschienen ist.
Christian Kathan live im Kafé KrümelKram am Samstag, den 25. Januar ab 20 Uhr.
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/200/24

Asmita Duranjayas Lea 25 und Michael Iwoleits Lesung...

"Tales Of The Future" heißt das Gemeinschaftsprojekt von Asmita Duranjaya und Michael Iwoleit. Asmita hat fünf elektronische Ambient Etitudes von Michael in immersive Szenarien umgesetzt. Die kann man seit dem 15. Februar auf Lea 25 erleben. Absoluter Sehbefehl. 


Gestern las dort Michael außerdem seine Story "Planck-Zeit".
Habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und einige Schnappschüsse von Asmitas Installationen und Michaels Lesung gemacht. 




Michaels Alter Ego in SecondLife. Seinem realen Ich wie aus dem Gesicht geschnitten.




Surreale Landschaften. Statisch nicht zu darstellbar, was dort vor sich geht. Yellow Submarine auf LSD tritfft es irgendwie.


Floaten und relaxen bei Musik von Michael Iwoleit.

Unterbewusstsein greift an.

Großartige Kristallhöhle.


Freitag, 17. Januar 2014

DVD geschaut...

Jetzt ist der Thriller vorbei und du stellst fest, dass die miserablen Filme im Fernsehen, wegen denen Du auf die Konserve zurück gegriffen hast, immer noch laufen...

Kurzgeschichten und warum man ihre Bedeutung nicht unterschätzen sollte...

Ich habe in letzter Zeit mindestens einmal zu oft abfällige Bemerkungen über Kurzgeschichten und ihre Autoren gehört.
Bemerkungen in der Art wie: 
Kurzgeschichten sind überflüssig, weil sie den Lesebedürfnissen der Konsumenten nicht mehr entsprechen. 
Sie wären Fingerübungen mäßig begabter Möchtegern-Schriftsteller.
Sie sind allein deswegen für kleine Verlage interessant, weil die vom eigenen Werk entzückten Mit-Autoren einer Kollektion selbst jeweils mindestens zehn Exemplare ihrer ersten Veröffentlichung abnehmen und damit einen gewissen wirtschaftlichen Mindesterfolg für den Verleger garantieren.
Und natürlich lässt sich mit ihnen kein Geld verdienen. (Komisch, einen Satz weiter oben klang es noch, als ob Geld verdienen was Böses wäre.)
Als  Autor von Kurzgeschichten stinkt mir dieses reichlich überhebliche Pauschalurteil.
Nicht nur, weil man deutlich heraus hören kann, dass es hier allein um den Profit geht und nicht um die Story als kraftvolles Medium an sich. Auch weil impliziert wird, dass die Autoren von Kurzgeschichten erstens blöde im wirtschaftlichen und zweitens talentlos im literarischen Sinne sind.
Ich sehe das anders.
Nein, ich halte die kurze Form nach wie vor für die wahre Königsdisziplin. Besonders im Science Fiction Genre.
Neben der eigentlichen Handlung muss in einer Kurzgeschichte auch ein kompletter Weltentwurf transportiert werden und dass ohne eine einfache Idee zur zwölfbändigen Romanserie aufzupumpen.
Gute Kurzgeschichten sind komplexe und filigrane Miniaturromane, die es ganz ohne fünfzigseitige Einführung schaffen müssen, den Leser in ihren Bann zu schlagen.
Die kleine Story muss das schon auf der ersten Seite leisten.  Jeder Satz muss seine Funktion erfüllen und nebenbei die Eckdaten eines neuen Universums übermitteln, ohne dass die Handlung an Drive verliert.
Deswegen funktionieren Kurzgeschichten auch nur gut, wenn ihr Autor  über Originalität, Ideenreichtum und handwerkliches Geschick verfügt.
Es ist erstaunlich, aber es gibt ein literarisches Paradoxon: Je länger ein Werk ist, umso weniger fällt Substanzlosigkeit ins Gewicht.
Das Schreiben eines Romans, ist nicht unbedingt ein nächster Schritt im literarischen Schaffen ( nach ein oder zwei Kurzgeschichten), es ist auch oft ein typischer Anfängerfehler.
„Ich habe da diese Idee und möchte ein Buch darüber schreiben.“
Und das klappt bedauerlicherweise auch bei einem völligen Vakuum an Einfällen. Aus dem kleinsten Fitzelchen Verschwörung lässt sich  ein fünfhundertseitiges  um-den-heißen-Brei-Lamentieren auf Papier schmieren, für das ganze Wälder und einige Dutzend Nebencharaktere sinnlos gestorben sind. 
Eine einfallslose Kurzgeschichte bricht sofort ein. Ein ebenso ideenloser Roman schwebt auf seinem riesigen Kissen aus heißer Luft mit etwas Glück  in die Bestseller-Listen.
Um es noch einmal deutlich zu sagen:
Kurzgeschichtenautoren schreiben nicht unbedingt nur deswegen Kurzgeschichten, weil sie sich nicht an ein großes Werk wagen, oder damit überfordert sind. Genau so gut könnte man behaupten, dass Romanautoren, Romane schreiben, weil sie nicht wissen, wie sie ihre sperrigen und uneleganten Storybausteine auf engstem Raum zu etwas sinnvollem zusammenfügen sollen. Aus bunten Holzklötzen konstruiert man nun mal keine Feinmechanik.
Dass sich viele Leser nicht für Kurzgeschichten – oder für das Genre Science Fiction – interessieren, steht auf einem anderen Blatt eines ganz anderen Romans.
Aber wer sind wir, dass wir uns dem Durchschnittsgeschmacks-Diktat irgendwelcher desinteressierter Konsumenten unterwerfen müssen, denen sowieso nie gefallen wird, was uns gefällt?
Die Kurzgeschichte ist genau so sehr Literatur wie der achthundertseitige Roman. Und manchmal steckt sogar noch mehr drin.
Schön, dass wir drüber gesprochen haben. 
Und ich musste nicht mal Alice Munro erwähnen...

Mittwoch, 15. Januar 2014

Ein mysteriöser Brief ist mir heute zugestellt worden...



Im transparenten Umschlag eine schwarze Feder, als Absender lediglich eine Internetadresse.
Über das Website Impressum ließ sich  innerhalb von fünf Minuten eine der "Hinterfrauen" identifizieren. Interessante Idee, so auf ein Projekt aufmerksam zu machen. Nur soviel weiß ich bisher: Die Sache hat etwas mit Steampunk zu tun. 
Vorsicht ist allerdings geboten, wenn der Brief in die Hände der unnerdigen Bevölkerung fällt. Gewisse Damen lassen sich durch schwarze Federn in durchsichtigen Umschlägen schnell in Panik versetzen. 
Ich sage da nur: Ruhe bewahren, solange es kein abgesägter Pferdekopf ist...

Dienstag, 14. Januar 2014

Asmita Duranjaya und Michael Iwoleit auf Lea 25...

Ja, irgendwie bin ich schon stolz darauf, dass wir Michael für die virtuelle Welt begeistert haben. Stimmt, wir sind schuld.

Jetzt hat er sich mit Asmita Duranjaya zusammen getan und die beiden haben eine Ausstellung mit Lesung und Musik vorbereiten. Hört sich für mich verdammt vielversprechend an. 

This year’s event calendar in the 3D Internet world of Second Life begins for me next weekend with two events surrounding the art installation Tales of the Future by Asmita Duranjaya. Asmita, an experienced and inventive virtual artist, has accepted an invitation to create a new installation on a sim offered free-of-charge for four weeks. She has selected several of my Ambient Etudes music pieces (that can be downloaded here via the download widget on the right) and created five audiovisual spaces that reflect or process my music in original ways. A marvelous work, as the first visitors -  and myself – can confirm.
As Asmita’s sidekick on the opening weekend of the exhibition I will read Mike Mitchell’s excellent English translation of my story “Planck-Zeit” (translated for the anthology The Black Mirror, edited by Franz Rottensteiner) on Saturday, January 18th, 2:00 pm SLT / 22:00 GMT / 23:00 CET. This will be followed on Sunday, January 19th, 1:00 pm SLT / 21:00 GMT / 22:00 CET by electronic live music streamed from my home studio, as always ambient sounds combined with sequencer-driven sections in style of the Berlin school electronic music, this time supported with a colorful particle show by Asmita.


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Sonntag, 12. Januar 2014

Samstag, 25.Januar: Christian Kathan liest live im Kafé KrümelKram...



Christian Kathan war bereits zweimal bei uns zu Gast und hat dabei sogar schon einmal einen kleinen Publikumsrekord aufgestellt. Macht eben Spaß ihm und in gewisser Weise auch seinen netten Katzen zuzuhören, die ihn zuweilen im Verlauf des Vortrages umgarnen. 
Wir freuen uns, dass er im Januar bei uns aus seiner neuen Kollektion „Worte wie Donnerhall“ lesen wird, die gerade im Beyond Affinity Verlag erschienen ist.
Christian Kathan live im Kafé KrümelKram am Samstag, den 25. Januar ab 20 Uhr.
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/200/24

Samstag, 11. Januar 2014

Das passiert, wenn man Fischstäbchen zu lange ungekühlt aufbewahrt...



Aufgenommen in Innsmouth in SecondLife...

Mal wieder am Bücherschrank an der Akademie in Sodingen...



Habe heute festgestellt, dass der Schrank, den ich ohne zu zögern als das Kulturzentrum Herne-Sodingens bezeichnen möchte, auch von Science Fiction Lesern frequentiert wird. Ich bleibe dabei: Tolles Projekt!

Freitag, 10. Januar 2014

Donnerstag, 9. Januar 2014

Samstag, 1.März: Anja Bagus liest Steampunk live in SecondLife...



Es wird  Zeit für etwas Steampunk im Kafe KrümelKram.  Glücklicherweise wird Anja Bagus am 1. März ab 20 Uhr zur Stelle sein, um aus aus ihrem Roman Aetherresonanz zu lesen.

Wie spricht man eigentlich Cthulhu richtig aus?

Bei mir klingt das immer wie Stuhlgangmonster....

Mittwoch, 8. Januar 2014

Die Oculus Rift Brille kommt näher...

Das Serienmodell wird wahrscheinlich Crystal Cove heißen. Ja, ich könnte mir gut vorstellen, demnächst damit unsere Veranstaltungen zu moderieren, obwohl ich leichte Zweifel daran hege, dass das praktisch sein wird. Davon abgesehen, dass ich befürchte, dass mir meine Motion Sickness dabei einen Streich spielen wird. Ich kann in SecondLife nicht mal lange zwischen Verkaufsregalen laufen, ohne grün im Gesicht zu werden. Das Problem tritt aber nur bei schnellen Bewegungen auf. Etwa dann also, wenn ich mit der Rift rasch in verschiedene Richtungen blicke.
Aber egal. Wenn das Ding hier einigermaßen preiswert erhältlich sein wird, legen wir uns eine zu. 

H.P. Lovecraft als Graphic Novel...

Vor einigen Tagen habe ich mir was von H.P.Lovecraft zugelegt. Nicht in der üblichen Buchform, sondern in  Gestalt einer Graphic Novel.
Erik Kriek hat mehrere Erzählungen von Lovecraft  bearbeitet und gezeichnet. Darunter „Die Farbe aus dem All“, Vom Jenseits“ und „Schatten über Innsmouth“.
Ich muss Gerard Soeteman in seinem Vorwort Recht geben. Krieks Zeichnungen sind „fünf vor“ Edward Hopper. Spannende Stories im Eye Candy Format serviert. Dürfte auch Diesel- und Steampunks gefallen.
Faszinierend für mich die Ähnlichkeit von Krieks Innsmouth mit derebenso finsteren SecondLife Version.
Wer Lovecraft  und Comics mag, sollte sich Erik Krieks grafische Adaption der Lovecraftschen Erzählungen nicht entgehen lassen. 
Unbedingt nach Mitternacht und bei Sturmböen lesen!

Dienstag, 7. Januar 2014

Ist das schön: Wie lange habe ich schon keine UFO Meldung mehr gehört...

Da hat wohl irgendwer seine Hobby-Drohne ausgerechnet am Flughafen Bremen getestet. Heute Abend greifen  Boulevard Formate und die Aktuelle Stunde den Vorfall auf. Wenn ich das richtig sehe, seit Jahren das erste unbekannte Flugobjekt im Fernsehen.
Nachrichten über UFOs gab es gelegentllich noch in den Zeitungen und Nachrichtenmagazinen der 70er, in den 80ern vielleicht noch eine im Jahr in der Bild. Seit den 90ern sind UFO Meldungen kein Thema mehr. Nicht überraschend.
Wir sind gut orientiert über natürliche Phänomene am Himmel wie Meteore und Planeten und auch über die Technologie, die über unseren Köpfen kreist. Die meisten Beobachter erkennen Flugzeuge, Satelliten, Scheinwerfer an Wolkendecken oder Partylaternen als solche.
Der "UFOs-werden-von-Aliens-gesteuert"-Verfechter wird das mangelnde Interesse am Phänomen natürlich als effektive Nachrichtensperre deuten, die beweist, wie bedeutsam solche Vorfälle sind. Es sei ihm gegönnt.
Ich kann nicht leugnen, dass auch ich Spaß an mysteriösen Meldungen habe. 
Das Bremer UFO wird aber irdischen Ursprungs gewesen sein und vielleicht sehen wir schon morgen eine Nahaufnahme des Gefährts, neben dem Erbauer mit der Fensteuerung in der einen Hand und der Rechnung über das Bußgeld im fünfstelligen Bereich in der anderen.
Falls nicht, macht auch nichts, ein kleiner Mythos ist ja auch was Feines...

Wenn Gesund-durch-Sport-Twitterer mir folgen...

...haben sie offensichtlich nie gelesen, was ich hier so über das Thema schreibe...

Wofür ich mich als Politiker stark machen würde...

Heute: 

Jeder  hat ein Anrecht auf mindestens vier Stunden Schlaf im Zeitraum zwischen 8 Uhr und 17 Uhr !

Hat sich natürlich erledigt, sobald ich mein Konzept des 3 Stunden Arbeitstages durchgesetzt habe. Keine Sorge: Maximal drei Arbeitstage pro Woche!

Montag, 6. Januar 2014

Amerikanische Physiker suchen im Web nach Hinweisen auf die Anwesenheit von Zeitreisenden...

Ich dagegen suche im Web nach Hinweisen auf intelligentes Leben in der Gegenwart. 
Das letzte Wahlergebnis ist für mich allerdings ein schwerwiegendes Gegenargument...

Mein Lieblings-Privat-Zensor...äh -Sender...

...hat Phantom Kommando zu Pfadfinder Kommando zusammen geschnitten und zeigt die Reste als Unterbrechung zwischen den Werbeblöcken...

Auch unsere Kanzlerin...

...hat jüngst ihre erste Schwerkrafterfahrung gemacht. Willkommen in der Realität! Vielleicht ein Eye Opener für die wirkliche Welt?
Tragisch, dass ausgerechnet  ich als Virtual Reality Bewohner immer wieder auf den fehlenden Realitätsbezug unserer Damen und Herren Politiker hinweisen muss. Und es ist noch befremdlicher, dass ich echte Nachrichten mittlerweile kaum noch von Satire unterscheiden kann....

Samstag, 25. Januar: Christian Kathan liest live im Kafé KrümelKram...



Christian Kathan war bereits zweimal bei uns zu Gast und hat dabei sogar schon einmal einen kleinen Publikumsrekord aufgestellt. Macht eben Spaß ihm und in gewisser Weise auch seinen netten Katzen zuzuhören, die ihn zuweilen im Verlauf des Vortrages umgarnen. 
Wir freuen uns, dass er im Januar bei uns aus seiner neuen Kollektion „Worte wie Donnerhall“ lesen wird, die gerade im Beyond Affinity Verlag erschienen ist.
Christian Kathan live im Kafé KrümelKram am Samstag, den 25. Januar ab 20 Uhr.
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/200/24

Markus Gersting hat das Lesungsjahr eröffnet...

...mit seinem Auftritt in der Bibliothek der Meisterbastler am gestrigen Sonntagabend. Mit 25 Gästen eine gut besuchte Veranstaltung. Anscheinend hat die Metaversums-Bevölkerung nach den Feiertagen schon wieder Lust auf Literatur. Keine Sorge, wir haben noch mehr vorbereitet. Gestern habe ich mich bereits mit einigen Schriftstellerkollegen über mögliche Termine und  kommende Programmpunkte abgesprochen. Nur soviel: Es wird abwechslungsreich. 

Gestern hat übrigens zum ersten Mal bei einer unserer Lesungen die Polizei eingegriffen. Nein, nicht wirklich. Einer unserer Besucher hatte sich irgendwie verlaufen. Passiert schon mal im Cyberspace. 
Als ich die Dame abholen will, hält im selben Moment neben neben mir ein virtueller Streifenwagen, zwei Avatar-Polizisten steigen aus und  fragen sie: "Wollen sie zur Lesung?"
So passiert. Tatsache! Die Meisterbastler haben eine eigene Polizeistation und die Jungs greifen in solchen Fällen ein. Da sag noch mal einer, WIR würden das zu ernst nehmen.
Nein, ich fand das wirklich Klasse!


Bild: Markus Gersting

Die Bibliothek der Meisterbastler auf ihrer detailverliebten SIM. Bild: BukTom Bloch



Samstag, 4. Januar 2014

Eine neue Rezension zur Exodus Ausgabe Nummer 30, dem großen Steampunk Special...

Erfreulicherweise wieder mit einem positiven Kommentar zu meiner ersten Steampunk Story "Grosvenors Räderwerk". Nachzulesen in Christian Weis Blog Schreibkram&Bücherwelten...
Leider sind 2013 nur zwei Stories von mir erschienen (abgesehen von der Story zum Cyberleiber Festival), während sich die Veröffentlichungen von zwei weiteren in dieses Jahr verschoben haben.
Aber ich stelle fest, dass das Feedback sowohl zu "Demeters Garten" in den "Fieberglasträumen" als auch  zu "Grosvenors Räderwerk" in Exodus 30 ausgesprochen gut ausgefallen ist.
Ich halte das nur mal so für meinen persönlichen Rückblick fest ;-)...

Ich stelle gerade fest, dass ich nicht der einzige Böllerhasser bin...


Ernsthaft. Ich kann Knallkörper AUF DEN TOD nicht ausstehen. Hochbegabung und Hypersensibilität liegen nun mal dicht beieinander und nichts reißt einen Schöngeist wie mich so sehr aus seinen Traumwelten wie eine grundlose Explosion.
Ich finde ja schon aus dem Toaster springende Weißbrotscheiben grenzwertig, aber das Platzen eines Chinaböllers  in meiner Nähe lässt bei mir gewisse filigrane Sicherungen blitzartig durchbrennen. 
Mich kotzen diese mit Knallkörpern um sich werfenden Bombenleger vor, nach (und eigentlich auch während) Sylvester an. Böller bieten doch keinerlei reizvollen Sinnenseindruck an, außer einem Nervenzellen zerfetzenden Amplitudenpeak. Wozu also?
Meine Vermutung: Der Knall verschafft dem Zünder schnelle Erleichterung, weil er nach der Detonation vergessen hat, welches Problem ihn vorher mal wieder überfordert hat.
Böllerwerfern möchte ich ihre Akustikbomben liebend gern ins Maul stecken. Den so entstehenden Krater von Wange zu Wange könnten wir dann als "Böllerlächeln" bezeichnen. Und auch die Zahnärzte würden sich drüber freuen. 


Freitag, 3. Januar 2014

Dreistes Plagiat...

Ich liebe die Szene in "Deep Blue Sea", in der Samuel Jackson die Crew der Unterwasser-Forschungsstation mit einer sinnlosen Motivational Speech malträtiert und mitten im Satz von einem Hai verputzt wird. 
Ich frage mich nur, woher die wissen, was ich mir seit Jahren als Happy End für die Neujahrsansprache unserer Kanzler wünsche...

Wie sich Nerdismus im wahren Leben äußert…

Aufgestanden um 9.30 Uhr.
Veranstaltungshinweis für virtuelle Lesung gepostet.
Frühstück im Bochumer Caffé  Zentral.
In dem kleinen Buchladen am Bermudadreieck Comicadaption einiger Lovecraft Erzählungen erstanden.
Beim Schweden zwei Regale für Bücher und Nerdkram gekauft.
Regale gebaut.
Nerdkram eingeräumt.
Blitz überm Ruhrpott fotografiert.
Blitz gebloggt.
Aufnahme des Blitzes im virtuellen Kafé Krümelkram an die Wand gehängt.
Dann DVD Abend.

Ein fast perfekter Tag...

Gewitter überm Pott...

Standort der Kamera: Herne in Blickrichtung Gelsenkirchen.

Für diesen Schnappschuss blieb mir heute ein Zeitfenster von 5 Minuten. Ich habe das Gewitter am Horizont nur zufälligerweise bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt war es etwa westlich von Herne, vermutlich über Gelsenkirchen. Es musste also sehr schnell gehen.
Strategie: Stativ, Teleobjektiv auf den Bereich des Horizontes mit höchster Blitzfrequenz, 30 Sekunden Belichtungszeit, hoffen, dass in dieser Zeit ein Blitz kommt. Und er kam. Wollte noch weitere Aufnahmen machen, doch der Akku war leer und unmittelbar nach dem Wechseln begann es zu hageln. Leider war das Gewitter jetzt auch aus meinem Blickfeld  gezogen.
Ist trotzdem eine eindrucksvolle Aufnahme geworden, finde ich.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Es war eine großartige kleine Party mit Euch...

...vielen Dank, dass Ihr dabei wart !







Ah, wunderbar, soeben ist die garantierte Buchlieferung bis Heiligabend eingetroffen...



Nein, Buch 24, ich bin nicht beeindruckt.
Wir hatten nicht Heiligabend 2014 gemeint.
Und es besteht wohl kein Anlass, hier dafür um 9 Uhr morgens anzuschellen und mich auf diese Weise im komatisierten, desorientierten und gleichgewichtsgestörten Zustand auf der Raumspartreppe in Lebensgefahr zu bringen. Schelle ich nachts bei dir an, Post?
Und lassen wir Bücher immer an regnerischen Tagen im Paket vor der Haustür stehen?
Nein, lieber Postbote, ich bin nicht beeindruckt.
Welt, ich glaube, du brauchst dringend gute Vorsätze für dieses Jahr, sonst wird das nichts mit unserer Zusammenarbeit!

Und noch ein spezieller Gruß für ganz besondere Mitmenschen...


Das Überangebot an persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten der modernen Welt scheint immer mehr unserer schlichter strukturierten Mitbürger in die nackte Verzweifelung zu treiben. Orientierungslos schlägt, tritt und marodiert man, weil gute Laune nur noch im Vollrausch und beim Demolieren der benachbarten Infrastruktur aufkommt.
An diesen Gestalten sind 35000 Jahre Homo Sapiens Entwicklungsgeschichte offensichtlich völlig spurlos vorbei gegangen. Oder: Stell dir vor, es ist Evolution und Euch nimmt keiner mit.
Der Anlass zum Saufen ist schnell gefunden und weil man gerade so gesellig ist, packt man gemeinsam die Abrissbirne aus. Kommunikation für Analphabeten: Artikulation durch Tritte, Faustschläge und Randale.
An die reizenden Herrschaften, die in der Silvesternacht den Stromverteiler auf unserer Straße mit bloßen Händen planiert haben, herzlich mein Wunsch:
Euch soll der Lichtbogen beim Scheißen treffen!