Montag, 6. April 2015

Die Eröffnung der Villa und der Angriff des 30 Meter Nerds...


Bild: BukTom Bloch

Es lässt sich nicht leugnen, dass immer mehr der bekannten deutschsprachigen Kulturstandorte aus SecondLife verschwinden. Der Grund dafür: Man hat in SecondLife wenige – eigentlich keine - Möglichkeiten, selbst Geld zu verdienen. Das gilt ganz besonders für die Kulturschaffenden. Wobei die Situation für Musiker vielleicht etwas günstiger, für bildende Künstler – im virtuellen Sinne – oder für  Literaten, Vortragende und Vorleser etwas schwieriger ist. Auf der anderen Seite muss man in einen Standort in SecondLife relativ viel Geld investieren. Man wird also keinen Gewinn machen, wenn man sich dazu entschließt, den virtuellen Raum für Kultur zu nutzen.
Schön ist aber, dass immer wieder neue Projekte hinzukommen.  So wie die “Villa“, die gestern von Nidatine Nirvana und Seraph Nirvana eröffnet wurde.
Ich hatte das große Vergnügen dort mit meinem eigenen neuen Programm „Angriff des 30 Meter Nerds“ auftreten zu dürfen. Vielen Dank für die Gelegenheit, hat wirklich Spaß gemacht.
Ich empfehle außerdem dringend einen Besuch der Villa, wo ihr Euch derzeit noch eien Ausstellung von Sina Souza ansehen könnt.
SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Gironella/212/125/22/

Berichte dazu gibt es...

...in BukToms Blog....

...in Markus Gerstings Blog...

...weitere Bilder auf der Fotoseite der Villa bei Facebook...

Und noch ein Video mit 9 Minuten und 40 Sekunden aus dem "Angriff des 30 Meter Nerds".





Dank für das Audio- und Videomaterial an die unaufhaltsame Clairediluna Chevalier...

1 Kommentar:

  1. Guten Tag,

    mit vielen Dingen die hier gesagt werden, bin ich vollständig einverstanden!

    In einem Punkte jedoch möchte ich das einschränken, bzw. ergänzen.

    Es heißt (Zitat):

    " ... Man hat in Second Life wenige – eigentlich keine - Möglichkeiten, selbst Geld zu verdienen. Das gilt ganz besonders für die Kulturschaffenden. Wobei die Situation für Musiker vielleicht etwas günstiger, für bildende Künstler – im virtuellen Sinne – oder für Literaten, Vortragende und Vorleser etwas schwieriger ist. Auf der anderen Seite muss man in einen Standort in Second Life relativ viel Geld investieren. Man wird also keinen Gewinn machen, wenn man sich dazu entschließt, den virtuellen Raum für Kultur zu nutzen. ..."

    Dazu würde ich sagen, dass man freilich (Stichwort: Landpreise) etliches an Geld investieren muss, wenn man selbst locations zur Verfügung stellen will, für Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, etc.
    Und daher ist Jede und Jeder der / die das tut, hoch zu loben und mit starker Anerkennung (und möglichst Spenden) zu unterstützen!

    Jedoch: Literaten, Vortragende und Vorleser - was sollten sie investieren MÜSSEN? Letztlich nichts. Der Basic - Account ist frei und mehr braucht man nicht. Treffen, Lesungen machen, etc. kann man bei Anderen, auf bekannten locations - selbst Ausstellungen sind dort möglich.
    Ich selbst habe seit Wochen ein Grundstück frei, welches ich gar als eigenen, festen Standort kostenlos zur Verfügung stellen würde (sofern keine direkten kommerziellen Vorgänge auf der SIM selbst stattfinden).
    Wie schon öfter in der Vergangenheit findet sich aber keinE Interessent_in ...
    Und richtig: DIREKT verdienen kann der Literat, u.ä. nichts. Wer aber eine halbwegs gescheite Vernetzung im "Flachnetz" ( = normales Internet ) hat, kann hier absolut indirekten Gewinn ziehen, hinsichtlich Bekanntheit, in Bezug auf eine Präsenz im Bewußtsein der Leser_innen, usw.!
    Wer ein wenig auf facebook, twitter, G+, Seniorbook, XING, pinterest, youtube (!), etc. pp. "unterwegs ist", kann durch Ankündigungen und Nachberichte von besonderen SL - Ereignissen da etliches erreichen, zumindest mittelfristig. Weiterhin zeigt er / sie, state of the art zu sein, was Medien, cyberspace, etc. betrifft.
    Und das alles generiert - mittelfristig - auch Kund_innen!

    Dies sollte keine Kritik darstellen, es ist konstruktiv gemeint.

    MfG
    BukTom Bloch
    - Freie Bibliothek Pegasus in SL -
    aka
    Burkhard Tomm - Bub, M.A.

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