Samstag, 4. April 2015

Gelesen: "Net Wars - Der Code"



Der britische Autor M. Sean Coleman hat mit "Net Wars" einen netten kleinen Hacker Thriller abgeliefert, der über seine knapp 500 Seiten durchaus unterhaltsam bleibt.
Wirklich neue Ideen finden sich zwar nicht, aber solche Geschichten funktionieren üblicherweise gut und machen meistens Spaß wie auch in diesem Fall.
Gewissen Eigenheiten merkt man an, dass der Roman wohl aus einer ganzen Serie von Kurzromanen zusammen gesetzt wurde. So erklärt Coleman bestimmte Örtlichkeiten immer wieder von vorn, obwohl wir sie ja eigentlich schon aus den ersten Kapiteln nennen. Außerdem scheint der Autor beim Schreiben in der dritten Person zu befürchten, dass der Leser die Orientierung verliert, welcher Akteur gerade was tut. Jedenfalls kann ich mir nur so eigentümliche, ständig wiederkehrende Formulierungen wie "...er, Strider, wusste genau..." erklären. 
Verwunderlich, dass der Lektor an diesen Stellen nicht interveniert hat. Aber das sind Feinheiten. M. Seam Colemans "Net Wars - Der Code" hat mich neugierig gemacht auf eine Fortsetzung. Die liegt übrigens schon vor in Form einer E-Book Reihe unter dem Titel "Net Wars - Totzeit". 

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