Freitag, 7. August 2015

Gelesen: Andy Weirs "Der Marsianer"...



Was für ein absolut genialer Roman. Es ist so, die 508 Seiten sind einfach dahin geschmolzen. Robinson auf dem Mars, klar, kein neues Thema. Aber die Art und Weise, wie Weir das angeht, ist einfach mitreißend. Ganz ohne Melodramatik, dafür mit einem ganzen Feuerwerk flappsiger Sprüche garniert, schildert Weir den Überlebenskampf von Astronaut Mark Watney, nachdem man ihn, sicher, er müsse bei einem Sandsturm gestorben sein, auf dem Mars zurückgelassen hat. Der exorbitant clevere Watney improvisiert sich mit allerlei Tricks seinen eigenen kleinen Marsstützpunkt mit selbstbedüngten Kartoffeln und schafft es dann auch noch mittels der alten Pathfinder Kontakt zur Erde aufzunehmen. Dort hat man anhand von Satellitenaufnahmen bereits bemerkt, dass er noch am Leben ist und arbeitet nun fieberhaft an einer Möglichkeit ihm entweder Proviant zu schicken oder ihn noch besser irgendwie wieder abzuholen.
Einer der intelligenstens SF Romane, den ich je gelesen habe. Spannend bis zur letzten Seite.  Ich kann der NASA nur empfehlen, das Ding in die Bordunterlagen jedes bemannten Raumschiffs zu packen. Falls man mal Ideen braucht.
Spitzen-Science Fiction. Unbedingte Leseempfehlung!

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