Sonntag, 20. September 2015

Tobias Schindeggers Buch über die Ansichten "besorgter Bürger"...

Tobias war vor einiger Zeiten schon mal bei uns als Autor eines Fantasy-Romans bei uns zu Gast. Jetzt hat er ein Buch über das "Ich bin ja kein Nazi, aber..."-Syndrom geschrieben.  Ein Thema, das meinen Nerv trifft. Momentan ganz besonders. 
Nach rechts Reisende solle man ja bekanntlich nicht aufhalten, obwohl...seien wir ehrlich, eigentlich sollte man sie unbedingt aufhalten.  Leider stellt man schnell fest, dass sich auch ein argumentativ völlig unbeladener Güterzug nicht mehr stoppen  lässt, wenn er einmal in Fahrt gekommen ist. Vor allem wenn die He(i)tzer ordentlich Vorurteile und Lügen nachscheppen. 
Was ich mich persönlich frage: Wo bleibt diese unglaubliche Energie und Aggressivität, wenn sich wirklich mal was bewegen lässt? Kann es sein, dass sich das "nach-unten-treten" so großer Beliebtheit erfreut, weil man dabei die Bierkanne nicht absetzen muss? Was wir da vor Asylantenheimen sehen, sind die sonst im Stadion in der Südkurve trainierten sozialen Artikulationsfertigkeiten:
Feindbild indentifizieren, angröhlen, Fahne schwenken und dabei jeden vernünftigen Gedankengang durch Suff unterdrücken. 

Aber ich will nicht zu sehr abschweifen. Hier der Pressetext zu Tobias Buch: 

Ein Gothaer Autor gibt sich besorgt über fremdenfeindliche Ansichten einiger deutscher Bürger. Er widerlegt in seinem kostenlosen ebook diese Vorurteile mit gesammelten Fakten.
„Ich bin ja kein Nazi, aber“
– Wenn ein Satz derart beginnt, kann man sichergehen, dass er durch absoluten Schwachsinn ergänzt wird. Wer einen Satz so beginnt, nimmt sich die Integrität, den Respekt und der Intelligenz (ganz  zu schweigen von Ethik und Moral). Dieses Werk ist entstanden, da das braune Gedankengut in Deutschland leider immer noch nicht ausgestorben ist. Dies zeigt die derzeitige Asylpolitik, bzw. wie ein Teil der Bevölkerung mit den Flüchtlingen, die in Deutschland eintreffen, umgeht. Mit diesem Buch erhalten Sie Fakten, mit denen Sie Vorurteile gegenüber Flüchtlingen widerlegen können.
eBook – ISBN 978-3-7396-1316-1
Taschenbuch - ISBN 978-1517377809
 
Teaser - https://soundcloud.com/tobias-schindegger/ebook-ich-bin-ja-kein-nazi-aber-mit-vorurteilen-aufraumen

Über den Autor - Tobias Schindegger wurde 1976 in Glashütten im Taunus (Hessen / Deutschland) geboren. Seine schulische Karriere meisterte er tief im Süden Deutschlands - genauer gesagt in Oberbayern im Berchtesgadener Land.
Zum Studium der Sozialpädagogik zog es ihn ins geographische Zentrum - nach Erfurt in Thüringen. Dort lernte er seine Ehefrau in einer studentischen Improvisationstheatergruppe kennen und lieben. Gemeinsam haben sie drei Söhne und sind Thüringen treu geblieben.
Seit 9 Jahren ist Tobias Schindegger im Bereich der Sozialpsychiatrie tätig. Er arbeitet mit Menschen, bei denen eine psychische Störung, Erkrankung oder seelische Behinderung diagnostiziert wurde. Seine Aufgabe ist es, diesen Menschen (wieder) einen lebenswerten Weg für einen selbstständig gestalteten Alltag, eine Beschäftigung oder eine Arbeit zu ebnen. Humor spielt dabei oft eine entscheidende Rolle.
Seit Mitte 2012 ist er als Fundraiser ausgebildet. Dieses Wissen nutzt er, um sozialpsychiatrische Projekte finanzieren zu können.

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