Freitag, 1. Januar 2016

Ein unerwarteter Startwert für das Jahr 2016...

Wenn ich etwas niemals tun würde, dann ist das, eine Diät zu machen. Nicht dass ich das nie probiert hätte. Ganz im Gegenteil. Einmal und sehr erfolgreich sogar. Ich habe von 1990 bis 1992 konsequent 32 Kilogramm abgespreckt - von 101 kg auf 69 kg - und dieses Gewicht dann auch weitere fünf Jahre gehalten. 
Warum ich trotzdem gegen Diäten bin? (Nicht nur gegen die für Politiker, sondern auch die vom Typ "Verkneif Dir die schönen Dinge des Lebens".)
 Erstens war ich zu der Zeit deutlich jünger und mit etwas Bewegung - Zuvieldienst im Krankenhaus, statt Fahrstuhl immer die Treppen benutzt - verliert man schnell an Fett. Versuch das mal jenseits der Vierzig. Da nimmst du schon zu, wenn Du nur an der Burger King Filiale vorbei gehst.
Was aber viel wichtiger ist: Der Energieaufwand dafür steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Bedürfnisse unterdrücken kostet nun mal Kraft. Kraft die dir an anderer Stelle fehlt.  Und dein Gegner hat Zeit. Er muss nur darauf warten, wann du Nervennahrung brauchst. Und du wirst Nervennahrung brauchen früher oder ein bisschen später. 
Körperfett schlägt zurück. Immer.
Ich schätze seit gut 15 Jahren lag mein Gewicht nie unter 100 kg. Genauer gesagt waren es im Schnitt immer etwa 104 kg. Gestern habe ich zu meinem großen Erstaunen festgestellt, dass ich momentan tatsächlich nur noch 97 kg wiege. 
Da ich keinerlei Versuche unternommen habe, irgend etwas für meine schlanke Linie zu tun, sondern aus voller Überzeugung genau das Gegenteil, ist dieses Resultat wohl dem erheblichen Stress des letzten Jahres zuzuschreiben. Für irgendwas muss er ja gut sein. 
Seigen wir also ein ins Jahr 2016 als nicht mehr Zweihundert Pfund Mann. Nein, ich werde die günstige Startposition nicht für eine Diät ausnutzen. Ich gehe dann jetzt mal in die Küche, hole mir ein Stück Apfelkuchen mit Sahne und einen Cappuccino mit aufgeschäumter Milch. 
Frohes neues Jahr und guten Appetit.

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