Montag, 4. Januar 2016

"Self/Less" gesehen...

Hervorragende Variation des Körpertausch-Themas. Der gealterte Milliardär Damien Hale, verkörpert von Ben Kingsley, entrinnt durch das Shedding-Verfahren dem Krebstod. Das bedeutet nichts anderes als den Transfer seines Bewusstseins in einen genetisch erzeugten Körper. Die Prozedur verläuft erfolgreich, doch bald beginnen Hale Halluzinationen zu quälen. Er folgt der Vision von einem Wasserturm und muss feststellen, dass sein Körper nicht etwa aus dem Labor kommt, sondern zuvor einem gesunden Mann gehörte. Mark Bitweell hat sich verkauft, um mit dem Geld seine schwer kranke Tochter zu retten. Bitwells Bewusstsein wird durch die Medikamente unterdrückt, die Hale seit dem Transfer einnehmen muss.
Ryan Reynolds gefällt mir von Rolle zu Rolle besser. „Self/Less“ überzeugt durch eine gute Story, clevere Wendungen und wirkungsvoll dosierte Actionsequenzen. Begeistert hat mich die Flammenwerfer Spezialbehandlung für uneinsichtige Großkapitalisten. Letztendlich kommt das Ende nicht unerwartet, lässt dafür aber einen zufriedenen und gehässig grinsenden Zuschauer zurück. Ich mag Marshmallow-Milliardäre.

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