Sonntag, 28. Februar 2016

Kein Staugesicht, keine Erfrischung....

So muss eine Brücke nicht aussehen - wenn man ein Konzept für seine Verkehrsinfrastruktur hat.

Mein Staugesicht. Das Nasenhaar ist mir während der Standzeit gewachsen!


Ich möchte mich an dieser Stelle übrigens noch einmal persönlich bei den zweifelsfrei hochbegabten Zeitgenossen bedanken, die versuchen, den Verkehr auf der Rheinbrücke bei Leverkusen auf nur eine Fahrspur zu zwängen.
Wir haben ja alle viel Zeit, lernen gern neuen Menschen hinter Windschutzscheiben kennen und meditieren dabei auf der linken Fahrspur. Yogisches Schweben auf der Autobahn mit nur drei Kilometern pro Stunde. Exakt! Ich habe für sechs Kilometer Autobahn zwei Stunden meines Lebens vergeudet. ABER ICH MUSS JA AUCH ERST MONTAG FRÜH WIEDER ARBEITEN!!!"
Kommt mir jetzt nicht mit „Es geht nur eine Spur, sonst kracht die Brücke ein, da müssen sie Verständnis haben.“  Man kümmert sich vorher darum, ob es tragende Bauwerke in einem Stück bis ins nächste Frühjahr schaffen. SETZEN, SECHS!
Ich habe übrigens niemanden auf der gesperrten Spur arbeiten sehen. Sehr schade, ICH HÄTTE NÄMLICH DRINGEND WEN ZUM ANSCHNAUZEN GEBRAUCHT!!!"
Um solche Ausbrüche zu vermeiden, habe ich mich heute beim zweiten Kölnbesuch spontan dazu entschlossen, die Mühlheimer Brücke zur Rheinüberquerung zu nutzen.Irgendwie schlau und trotzdem...
SCHEISSIDEE !!! Denn selbstverständlich versucht jetzt jeder Kölner auf diesem Weg auf die andere Flussseite zu kommen. Mir übrigens ein Rätsel, warum man dann nicht einfach mal DEN SONNTAG ZU HAUSE VERBRINGT, WENN MAN DAS ALS ANWOHNER WEISS!!!
Ich habe heute also eine weitere kostbare Stunde meiner verbleibenden Lebensspanne sinnfrei vertrödelt. Dem Leser möchte ich dennoch eine Zusammenstellung meiner Verbalinjurien in ausführlicher Form ersparen. Ebenso meine brüllend geäußerten Ideen bezüglich der Wiedereinführung alter Bestrafungskonzepte für Viehdiebstahl übertragen auf vorsätzliche Verkehrsbehinderung in der Gegenwart.
Nur soviel, liebes Köln: 
Wenn Du mir beim Rausfahren dermaßen auf den Sack gehst, dass ich hinterm Steuer spontanen Hospitalismus entwickle, dann fahre ich eben nicht mehr in dich rein.
Und by the way: Kein Wunder, dass ihr sechshundert Jahre für das Dömchen gebracht habt. WIE SOLLTEN DIE HANDWERKER VON AUSSERHALB AUCH MORGENS WIEDER PÜNKTLICH IN DER STADT SEIN? DIE STEHEN JA IMMER NOCH AUF DER VERFLUCHTEN BRÜCKE !!!!
Aber ich bin sicher, ihr habt Euer Brückenproblem bestimmt schnell im Griff. 
SO IN SECHSHUNDRT JAHREN?
Oben übrigens mein Staugesicht. Den Schaum vor dem Mund habe ich mir vorher abgewischt...MIT EINEM VERKEHRSPOLIZISTEN !!!!!
Aber ich war bei Brave new Worlds und hab mir zwei Raumschiffe gekauft. 
Immerhin.

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