Sonntag, 26. Juni 2016

Gesehen: "Automata"...

Jacq Vaucan arbeitet als Versicherungsagent für einen Roboterhersteller. Dessen Maschinen schützen durch ihre Arbeit an riesigen Abschirmungen über dem Erdboden das Überleben der letzten 21 Millionen Menschen auf der Erde. Abermehr und mehr der Robots entwickeln ein Eigenleben, reparieren und modifizieren sich selbst, obwohl ihnen das eigentlich unmöglich sein sollte. Vaucan ermittelt und stösst dabei auf Geheimnisse, die seine Vorgesetzten unter allen Umständen unter den Teppich kehren wollen.
Gabe Ibáñez stellt die Frage, was passiert, wenn die technologische Singularität längst eingetreten ist, aber durch Software unterdrückt wird. "Das Leben findet einen Weg",  ist ein Satz, der uns aus Jurrasic Park bekannt vorkommt. Hier wird dieses Prinzip auf Leben auf Silizium-Basis ausgedehnt. 
Atmosphärisch dichter und kunstvoll fotografierter Film mit einem hervorragenden Antonio Banderas. Besonders gelungen das fast CGI-freie Retrodesign der ungelenken Bots Lichtjahre entfernt vom Hollywood Perfektionismus nach "I, Robot" Standard.  Auch Ibáñez Roboter bewegen sich auf der Evolutionsleiter nach oben. Aber sie müssen sich jede Sprosse erkämpfen und das macht sie sympathisch.
Für mich bildet "Automata"ein sehenswerters Triumvirat mit dem ebenso starken "Ex Machina" und dem etwas schwächeren "Transcendence". 
Absolute Sehempfehlung.

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