Montag, 25. Juli 2016

Gelesen: "Attack - Unsichtbarer Feind" von Lincoln&Child...



Es stimmt schon, ich bin ein Fan des Autorengespanns Preston&/Child und ganz besonders ihres Ermittlers Aloysius Pendergast. In diesem Sommer ist es deswegen auch mal wieder dringend an der Zeit, die Nase in einen Roman aus seiner Reihe zu stecken.
In „Attack“ ist einmal mehr Pendergasts Schützling Corrie Swanson die eigentliche Hauptfigur. Im Rahmen ihres Studiums untersucht sie eine Reihe von Todesfällen, die sich vor langer Zeit in Roaring Fork ereignet haben. Mehrere Minenarbeiter sind dort im neunzehnten Jahrhundert einer Bärenattacke zum Opfer gefallen. So die offizielle Version. Doch Swansons Untersuchung ergibt ein anderes Bild: Die Opfer wurden nicht von einem Tier zerfleischt, sondern von Menschen.
Was für ein herrlich appetitlicher Einstieg in einen Preston&Child. So ganz nach meinem Geschmack. Noch dazu geben sich Oscar Wilde und Arhur Conan Doyle persönlich die Ehre und als Gimmick gibt es eine eingebaute Sherlock Holmes Geschichte oben drauf. Ein zwar fiktiver, aber herrlich gelungenen historischer Unterbau für einen Pendergast Roman.
Nun gut, gewisse Zusammenhänge waren schon etwas vorhersehbar. Überrumpelt haben mich Preston&Child am Schluss aber doch noch. Ich hätte es fast geglaubt, meine Herren und war ihnen bereits sehr böse.
„Attack“. Gewohnte Preston&Child Qualität. Hoher Unterhaltungsfaktor garantiert!

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