Samstag, 30. Juli 2016

Gelesen: "Das Signal" von Patrick Lee...



Eigentlich ist „Das Signal“ der zweite Roman um den ehemaligen Delta Ranger Sam Dryden. Aber wir wissen ja, dass solche Serien meistens trotzdem eher überschaubar sind und der Quereinstieg üblicherweise keine große Herausforderung darstellt, habe ich mich nicht abschrecken lassen. Glücklicherweise.
In Patrick Lees Thriller geht es um einen Radioempfänger, der Signale aus der Zukunft empfangen kann und, wir ahnen es schon, all den Schindluder, der sich damit anstellen lässt. Ja, ich weiß, was Leser sagen will: Aber da sind doch all diese Paradoxa. Stimmt und genau derer bedient sich Patrick Lee äußerst geschickt, denn der Mann versteht sein Handwerk. 
Sam Dryden könnte auch eine Figur von Matthew Reilley sein. Mit dem Unterschied, dass Lee sich eine gewisse Scheu davor bewahrt hat, die Grenzen von Plausibilität und Glaubwürdigkeit zu überschreiten. Nur dass sich das eben manchmal um einer guten Geschichte Willen nicht ganz vermeiden lässt.
Patrick Lees „Das Signal“ ist ein Actionkracher, der für mich persönlich mehr als hervorragend funktioniert hat. Und was die bösen Paradoxa angeht, möchte ich an dieser Stelle nur Doc Brown zitieren: „Pfeif drauf!“
Ich werde jedenfalls ein Auge auf die „Sam Dryden“-Folgebände haben.
Leseempfehlung für „Das Signal“.

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