Montag, 8. August 2016

Erinnerung: "Die Weltraumfalle" von Jack Williamson..



Vor einigen Tagen hat Michael Marrak in einem Posting an die „Raumschiff Monitor“-Serie von Rolf Ulrici erinnert. Bücher, die ihn früh zur Science Fiction gebracht haben. Das ging mir nicht anders, aber wenn ich an frühe Leseerlebnisse denke, dann vorrangig an Jack Williamsons „Die Weltraumfalle“. Wobei ich mich dabei zwar an den Inhalt erinnere, vielmehr aber noch die Art und Weise, wie ich es gelesen habe: Nämlich auf meinem Kettcar sitzend, für das richtige Space-Feeling mit einer Decke über dem Kopf unter einem alten Apfelbaum im Garten. 
Gut, damals war ich etwa neun Jahre alt. Vielleicht zehn. „Die Weltraumfalle“ dürfte ich etwa drei oder viermal gelesen haben. Gestern habe ich beim Durchblättern bemerkt, dass das Buch gerade mal 118 Seiten hat. Aber zu der Zeit galt ein 300Seiter auch noch als richtig dickes Ding.
Wenn ich so darüber nachdenke: Nächster Roman auf meiner To-Do-Liste ist „DarkSpace“. Vielleicht sollte ich mich der Authentizität wegen in der Garage ins Auto setzen und mir eine Decke über den Kopf legen. Aber ich denke eher nicht. So wie damals wird`s einfach nicht wieder.
Schön war`s.

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