Montag, 5. Dezember 2016

Frederic Brake über seinen Auftritt in unserem Steampunk Theaterstück...

Frederic bei der gestrigen Lesung. Bild: Frederic Brake

Frederic Brake hat heute in seinem Blog darüber geschrieben, wie der Sonntagabend für ihn war. Ich sagte es schon und sage es nochmal: Er ist der perfekte Fitzroy!

Ich zitiere ihn mal hier:

Wie man auf dem Photo sieht, war nicht nur der Aufbau der Darsteller der szenischen LiveTheaterLesung von »Firtzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen« von Thorsten Küper mehrdimensional.

Mehrdimensional war auch das Stück selbst. Neben der oberflächlichen Ebenen der – sehr guten – Rachestory wirft es viele Fragen danach auf, was den Menschen an sich ausmacht. Die Aufführung, und ich gebe hier ganz meinen subjektiven Eindruck als Mitwirkender wieder, war offensichtlich dazu angetan, die Zuschauer trotz der Länge von über 2 Stunden und der doch, es war schließlich in vielerlei Hinsicht eine Premiere, auftretenden kleinen Probleme begeistert inworld zu halten. Ich hatte die Aufgabe, einer der titelgebenden Figuren, eben jenem Fitzroy, stimmlich Leben einzuhauchen. Glaubhaft arrogant und herablassend, selbst im Angesicht des bevorstehenden Todes seine Mitmenschen verachtend. Die Kulissen (Barlok Barbosa und Harter Fall haben wieder einmal wahre Wunder gewirkt), die Inszenierung, die Gadgets (Merlin sein Dank), die Leistungen von Thorsten Küper  und Kirsten Riehl, die beiden Hauptdarsteller,  und natürlich das zahlreich erschienene Publikum haben mich ziemlich angestachelt. Und so habe ich mir – wieder einmal und doch noch mehr als sonst – die Seele aus dem Leib gespielt. Den ersten Rückmeldungungen nach war es wohl ein gelungener Abend und ich hoffe, ich konnte so ein klein wenig zum Gelingen beitragen. Die Leistung der Verantwortlichen jedenfalls hat nichts anderes verdient. Ich bin dankbar und glücklich, dass ich Teil sein durfte dieses Experiments, das ich für mich nur als gelungen bezeichnen kann.

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