Sonntag, 31. Juli 2016

Lesung von Dennis Frey am kommenden Sonntag: Vorschau aufs Bühnenbild und mehr...



Dennis Frey wird am kommenden Sonntag in SecondLife aus seinem Roman "Fremdes Leben" lesen. Diesmal hat Clairedliluna Chevalier das Bühnenbild entworfen. Sie hat die Entstehung der Location jetzt akribisch in ihrem Blog dokumentiert. Ich bin begeistert...



Trotz meiner jahrelangen Beschäftigung mit virtuellen Welten...

...bin ich glücklicherweise nie exzentrisch geworden.

Auf dem MPS...

Ja, wir werden nur noch Sonntags gehen. Wir sind einfach nicht bereit, dem Veranstalter 30 Euro pro Person in den Rachen zu werfen, damit er sich mit unserer Anwesenheit schmücken darf. Die Distanz Parkplatz-Eventort begeistert mich auch von Jahr zu Jahr weniger. Aber so ganz drauf verzichten wollen wir natürlich nicht.
Der angekündigte große Regen blieb heute zunächst aus und die Wolkendecke sorgte dafür, dass es nicht so heiß wurde, wie in den Jahren zuvor. Auf dem Rückweg hat uns dann leider doch noch ein ordentlicher Schauer erwischt. Nichtsdestotrotz war es mal wieder ein grandioser Tag. Es dürften übrigens ruhig noch mehr Steampunks werden!
Unten einige fotografische Impressionen. 

Kirsten und Rebecca.



Mein Gesichtsaudruck jeden Morgen. Der kleine Kerl war offensichtlich groggy.

Celtica.

yebanishedprivateers



Samstag, 30. Juli 2016

Gelesen: "Das Signal" von Patrick Lee...



Eigentlich ist „Das Signal“ der zweite Roman um den ehemaligen Delta Ranger Sam Dryden. Aber wir wissen ja, dass solche Serien meistens trotzdem eher überschaubar sind und der Quereinstieg üblicherweise keine große Herausforderung darstellt, habe ich mich nicht abschrecken lassen. Glücklicherweise.
In Patrick Lees Thriller geht es um einen Radioempfänger, der Signale aus der Zukunft empfangen kann und, wir ahnen es schon, all den Schindluder, der sich damit anstellen lässt. Ja, ich weiß, was Leser sagen will: Aber da sind doch all diese Paradoxa. Stimmt und genau derer bedient sich Patrick Lee äußerst geschickt, denn der Mann versteht sein Handwerk. 
Sam Dryden könnte auch eine Figur von Matthew Reilley sein. Mit dem Unterschied, dass Lee sich eine gewisse Scheu davor bewahrt hat, die Grenzen von Plausibilität und Glaubwürdigkeit zu überschreiten. Nur dass sich das eben manchmal um einer guten Geschichte Willen nicht ganz vermeiden lässt.
Patrick Lees „Das Signal“ ist ein Actionkracher, der für mich persönlich mehr als hervorragend funktioniert hat. Und was die bösen Paradoxa angeht, möchte ich an dieser Stelle nur Doc Brown zitieren: „Pfeif drauf!“
Ich werde jedenfalls ein Auge auf die „Sam Dryden“-Folgebände haben.
Leseempfehlung für „Das Signal“.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Samstag, 13. August: Vernissage und Lesung "Urban Sketches"...



Diese besondere Veranstaltung haben Clairediluna Chevalier, Samiraa Adderstein, Andrea Brücken und Petka Anite Bielert zusammen vorbereitet. Andrea wird ihre Urbansketches ausstellen und Petka ihre Bilder. Außerdem werden wir auch einige Texte von Andrea und Zauselina/Kirsten hören. Ich selbst bin als unterstützender Vorleser mit dabei. 

An dieser Stelle möchte ich auch gern Andreas Ankündigung zitieren: 

Obwohl ich das mit den Urbansketches noch nicht so lange mache - so ein Jahr würde ich sagen, immer mal wieder - gibt es jetzt eine virtuelle Ausstellung in Second Life mit Bildern von mir und von Petka Anita Bielert. Dazu Lesung und Musik. Und das alles in einer total schönen Location: einem Fabrikgebäude von Claire Chevalier auf der SIM Stuttgart
Plakat übrigens von Tanja Kasten

Ein Interview mit Dennis Frey in Sandra Floreans Blog...



Dennis wird am Sonntag, den 7. August in SecondLife aus seinem Roman "Fremdes Leben" lesen. Sandra hat ihn zu seiner Arbeit als Autor und natürlich zu seinem Romandebüt. 

Dennis Frey am Sonntag, den 7. August ab 20 Uhr in SL Stuttgart.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Gelesen: "Karl - ausgeliefert - "



Der Roman meines geschätzten Kollegen Bernhard Giersche liegt hier eigentlich schon viel zu lange. Vorgestern habe ich spontan beschlossen sein Buch endlich zu lesen – und es im Verlauf der letzten 48 Stunden auch nur noch unfreiwillig beiseite gelegt.
Der Kleinkriminelle Marius Kleinhans will endlich das große Ding drehen und versucht sich an einer Entführung. Es gelingt ihm tatsächlich den Multimillionär Karl Grothner in einer waghalsigen Aktion in seine Gewalt zu bringen. Doch Kleinhans konnte nicht ahnen, mit wem er es da zu tun hat. Grothner hat eine dissoziale Persönlichkeit, die ihn zu einem menschlichen Automaten ohne jede Emotion hat werden lassen. Einen Menschen als Geisel zu nehmen, der keine Angst empfinden kann, erweist sich als extrem schlechter Einfall. Schon bald übernimmt Grothner die volle Kontrolle über die Situation, die er zu einem Spiel nutzt, in dem nicht nur Kleinhans zur willenlosen Marionette wird.
Bernhard hat mit „Karl“ nicht einfach nur einen grundsoliden Thriller abgeliefert, nein, ich würde weitergehen und behaupten, ihm ist ein echtes Glanzstück gelungen. Seinen „Karl“ hat er so akribisch gezeichnet, dass man beim Lesen beinahe seine Anwesenheit zu spüren glaubt. Doch nicht nur das. Um die titelgebende Hauptfigur herum hat er gleich eine ganze Menagerie von Soziopathen angelegt, die sich nun gegenseitig in Intrigen und Machtkämpfe verwickeln und damit den weiteren Verlauf der Ereignisse weitgehend unvorhersehbar machen. Das ist keine konstruierte Geschichte, sondern eine, die sich im Verlauf des Schreibens entwickelt hat.
Es hat mich natürlich ganz besonderen Spaß gemacht, Bernhards Roman zu lesen, nachdem ich den Part von Karl bereits bei mindestens zwei Lesungen übernehmen durfte.
Bernhard, das Ding ist ganz großes Kopfkino. Super!

Dienstag, 26. Juli 2016

Ich gönne mir zu wenig...


Nein, das ist kein Lippenstift!


Gutes Aussehen durch bewusste Lebensweise!

Es lässt sich nicht leugnen, ich verweigere mir selbst viel zu oft die schönen Dinge des Lebens. Mein Bedarf an Häusern, Autos, Schiffen, Flugzeugen, ja selbst kleinen gelegentlichen Abstechern auf andere Kontinente  bleibt leider völlig unbefriedigt. Erträglich wird dies nur durch den sporadischen Genuß kleiner dimensionierter Luxusartikel, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten. 
Heute war es mal wieder an der Zeit für einen flüchtigen Hauch von Freude in meinem sonst so kargen und asketischen Leben. In diesem Fall eine Zigarre mit bekanntem Namen. Eins dieser Schätzchen kostet etwa so viel wie ein gutes Mittagessen, aber wie ich ja schon eingangs erwähnte: Ich gönne mir zu wenig.
Selbstverständlich konsumiert der wahr Genießer zur Zigarre auch immer ein gutes Buch. Dieses hier stammt von einem Freund und seine Hauptfigur ist ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse, der sich deutlich mehr dieser Zigärrchen leisten könnte als ich. Na, jemand eine Idee, welchen Roman ich gerade lese?

Montag, 25. Juli 2016

Gelesen: "Attack - Unsichtbarer Feind" von Lincoln&Child...



Es stimmt schon, ich bin ein Fan des Autorengespanns Preston&/Child und ganz besonders ihres Ermittlers Aloysius Pendergast. In diesem Sommer ist es deswegen auch mal wieder dringend an der Zeit, die Nase in einen Roman aus seiner Reihe zu stecken.
In „Attack“ ist einmal mehr Pendergasts Schützling Corrie Swanson die eigentliche Hauptfigur. Im Rahmen ihres Studiums untersucht sie eine Reihe von Todesfällen, die sich vor langer Zeit in Roaring Fork ereignet haben. Mehrere Minenarbeiter sind dort im neunzehnten Jahrhundert einer Bärenattacke zum Opfer gefallen. So die offizielle Version. Doch Swansons Untersuchung ergibt ein anderes Bild: Die Opfer wurden nicht von einem Tier zerfleischt, sondern von Menschen.
Was für ein herrlich appetitlicher Einstieg in einen Preston&Child. So ganz nach meinem Geschmack. Noch dazu geben sich Oscar Wilde und Arhur Conan Doyle persönlich die Ehre und als Gimmick gibt es eine eingebaute Sherlock Holmes Geschichte oben drauf. Ein zwar fiktiver, aber herrlich gelungenen historischer Unterbau für einen Pendergast Roman.
Nun gut, gewisse Zusammenhänge waren schon etwas vorhersehbar. Überrumpelt haben mich Preston&Child am Schluss aber doch noch. Ich hätte es fast geglaubt, meine Herren und war ihnen bereits sehr böse.
„Attack“. Gewohnte Preston&Child Qualität. Hoher Unterhaltungsfaktor garantiert!

Gewisse Routineprobleme beim Versuch, einen Schrifsteller zu einer virtuellen Lesung einzuladen...




Ich geb`s ja zu: ich bin immer wieder verblüfft, wenn ich wieder einmal einen Autor aus der überschaubaren deutschsprachigen Fantastikcommunity treffe, der unsere Veranstaltungen nicht auf dem Schirm hat. Immerhin waren ja nun schon rund 120 Schriftsteller Ehrengäste unserer schätzungsweise 350 Lesungen. Trotzdem kommt es immer mal wieder zu amüsanten Szenen wie dieser:
Ich versuche gerade mit Feuereifer einen gerade noch enthusiastischen Autorenkollegen von einer Lesung zu überzeugen, etwa mit einem Satz wie diesem: „Du stehst also auf der Tragfläche eines brennenden abstürzenden Flugzeuges, aus dessen aufgerissenem Rumpf Exemplare deines Buches auf die Zuhörer prasseln...“ und einem plötzlich sehr irritierten Schriftsteller wird klar, dass ich entweder über unglaubliche Finanzmittel verfüge, oder dass ich das mit der Lesung irgendwie anders gemeint haben muss.
Das sind dann die Fälle, in denen ich gern ausführlich und unterstützt durch ein Beispielvideo erkläre, wie so eine virtuelle Literaturveranstaltung funktioniert. Nein, es gelingt mir nicht, jeden dafür zu begeistern. Aber es kommen doch immer wieder neue Kollegen hinzu, so dass wir ein ziemlich abwechslungsreiches Programm bieten können. Probiert es einfach mal aus.
Übrigens nur so unter uns (hier Augenzwinkern einfügen): Bei virtuellen Lesungen bekommt ihr mehr Publikum als bei den "echten".

Samstag, 23. Juli 2016

Sonntag, 7. August: Dennis Frey liest live aus "Fremdes Leben"...



Dennis wird uns in SL Stuttgart seinen im Papierverzierer-Verlag erschienenen Roman "Fremdes Leben" vorstellen. Dennis liest übrigens live aus Irland. Einmal mehr macht es eine virtuelle Lesung möglich, einen Autor live zu erleben, den in Deutschland anzutreffen man nur selten Gelegenheit hat. Wir werden übrigen sszenisch lesen. Meint: Ich übernehme ebenfalls eine Rolle dabei.
Dennis tritt auf Sonntag, den 7. August ab 20 Uhr in SL Stuttgart auf. 
Das Bühnenbild kommt diesmal von Clairediluna Chevalier. 

Freitag, 22. Juli 2016

Peter Hohmann über seine Lesung am letzten Samstag...



Ich sehe gerade, dass Peter auf seiner Homepage einen persönlichen Rückblick auf seine SecondLife-Lesung veröffentlicht hat. Scheint ihm genauso viel Spaß gemacht zu haben wie mir. Jederzeit wieder, Peter. Du warst hervorragend!

Mittwoch, 20. Juli 2016

Gelesen: "Tomorrow&Tomorrow" von Thomas Carl Sweterlitsch...




Die Stadt Pittsburgh wird durch einen terroristischen Anschlag mit einer Nuklearwaffe innerhalb von Sekundenbruchteilen ausgelöscht. Dominic Blaxton verliert dabei seine Frau Theresa. Als Ermittler nimmt er zehn Jahre später für Versicherungen die Spur ungelöster Mordfälle in Pittsburgh auf. Dazu verwendet er das sogenannte Archiv. Eine minutiös exakte virtuelle Version der einstigen Stadt zusammengesetzt aus den Bildern von Millionen Überwachungs- und Netzhautkameras. Blaxtons einziger Trost sind die Stunden mit Theresas Avatar. Einer Aufzeichnung, die es ihm ermöglicht, bestimmte Momente ihrer gemeinsamen Zeit immer wieder zu erleben. Er ist vom Archiv genau so abhängig wie von Drogen und Alkohol.
Zufällig stößt er auf eine ganze Reihe von Verbrechen, die miteinander zusammenhängen und macht den Fehler, die Fährte weiter zu verfolgen.
Irgendwie hatte ich schon beim ersten Lesen des Klappentextes das Gefühl, dass dies genau MEIN Roman sein könnte. Nicht nur als SecondLifer. Und ich lag damit richtig.
Um es direkt vorweg zu nehmen: „Tomorrow&Tomorrow“ ist für mich der vermutlich beste Roman zum Themenkomplex Virtual und Augmented Reality der letzten Jahre. Sweterlitschs Fähigkeit, atmosphärisch dichte Szenen zu erschaffen ist überragend und seine Figuren haben eine Tiefe, in die man förmlich hinein gerissen wird. Kurz gesagt: Der Mann schreibt mit brutaler Wucht. „Tomorrow&Tomorrow“ verdient es, als Page Turner bezeichnet zu werden, der es an sich schon wert ist, in einer Nacht gelesen zu werden. Die Detailfülle, mit der Sweterlitsch eine Welt beschreibt, die vielleicht fünfzehn oder zwanzig Jahre in unserer Zukunft liegt, rechtfertigt einen weiteren Durchgang gleich danach.
Unglaublich gut. Das beste, was ich seit langem gelesen habe.

Dienstag, 19. Juli 2016

Am kommenden Donnerstag, den 21. Juli: Der Schreibtreff in SecondLife...

Wie jeden Monat findet sich die SL Schreibgruppe am Kafé KrümelKram ein. Ich werde dieses Mal auch wieder mit dabei sein (außer unser Sofa wird tatsächlich erst nach 20 Uhr geliefert!)

Ich zitiere wie immer Wilfried drüben im Geschichtenkorb:

Kommenden Donnerstag ist es mal wieder soweit. Das Julitreffen des SL-Schreibtreffens findet wieder am Do., den 21. Juli ab 20 Uhr statt. Wie bisher treffen wir uns im Biergarten des Kreativdorfes.
Insofern gilt wie jeden Monat, wer in gemütlicher Runde über kreatives Schreiben, Selfpublishing, oder sonst über Kunst und Kultur in virtuellen Welten plaudern möchte ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Ob schreibtechnischer Neuling oder Profie, jeder ist willkommen.
Wer ein bestimmtes Thema hat, das er oder sie gerne einmal diskutieren möchte, kann mir dieses gerne auch im Vorfeld nennen. In diesem Fall kümmere ich mich darum dieses im laufe des Abends einzubauen. Es spricht aber auch gar nichts dagegen spontan Themen in die Runde einzuwerfen.


Montag, 18. Juli 2016

Ich glaube, ich bin der erste deutschsprachige Virtual Reality Comedian...


Oder formulieren wir es vorsichtiger. Ich bin der erste mit komplettem Programm, passenden Plakaten und Mini-Tourneen durchs Metaversum. Natürlich ist auch meine Frau immer wieder dabei. Okay, den Grashoff hatten wir auch schon da, aber er war eben nicht der erste.
Man könnte auch sagen, ich bin der einzige Comedian, der regelmäßiges Simulatortraining absolviert. Stimmt natürlich nicht so ganz, denn das Publikum ist ja echt.
Mir macht der Blödsinn einfach einen Heidenspaß und dem Publikum anscheinend auch. Gut, man kriegt keine Halle damit voll, aber einen Monitor. Die meisten Programmpunkte entstehen übrigens aus Blogpostings oder kurzen Dialogen. Alle sind irgendwie durch reale Ereignisse inspiriert, haben aber in der endgültigen Form selten mit tatsächlichen Geschehnissen zu tun. Glücklicherweise, muss man da wohl sagen. Mein Lieblingsprogrammpunkt derzeit ist der über Klopapier und eine Umfrage an der Uni Bochum.
Im Video unten ein paar Gedanken von mir zum Thema ESC, Schlager und anderen Geschmacksverirrungen im Thêatre de l’âme von Angie Ling am gestrigen Sonntag.
Danke Claire für das tolle Videomaterial. Ja, ich weiß, du hast das alles in HD, wir machen definitiv noch einen Director´s Cut. Für Dein Heimkino, Claire!



Sonntag, 17. Juli 2016

Lesende Dame...





Seit gestern sitzt diese Literaturenthusiastin im Garten der Nachbarn. Das hat meine Frau und mich als Bücherfans natürlich schwer begeistert. Die grazile Dame in Lebensgröße dürfte mit einem Gewicht irgendwo zwischen 60 und 80 Kilogramm auch schweren Stürmen trotzen. Sie besteht übrigens aus Beton. 
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein kleiner öffentlicher Bücherschrank daneben. Das würde ich der Nachbarin sogar zutrauen. Auf jeden Fall freuen wir uns über die neue Bewohnerin nebenan.

Der Killersnob: Alles bereit für Virtual Reality Comedy am heutigen Abend...



Und so schaut die echte Bühne in der wirklichen Welt aus. Die Texte sind ausgewählt und sortiert und liegen bereit für die Lesung ab 21 Uhr.
 


Der Link unten bringt den geneigten Leser direkt zum Thêatre de l’âme
 

Das ist keine Buchhandlung. Es ist DIE Buchhandlung...

Fernando Manzone hat ein 100 Jahre ales Theater in Buenos Aires in eine Buchhandlung umgebaut. Damit hat er eine Vision wahr werden lassen, die nicht nur Steampunk-Enthusiasten begeistern wird. 

Ein Ausschnitt aus Peter Hohmanns Lesung aus "Operation Thule"...



Peter Hohmann bei seiner Lesung aus "Operation Thule". 
Bühnenbild: Barlok Barbosa
Audio- und Videomitschnitt, sowie Editing: Clairediluna Chevalier 
Introbild: BukTom Bloch

Peter Hohmanns Lesuns aus "Operation Thule"...


Barlok vor seiner großartigen Bühne. Bild: BukTom Bloch

Das Publikum am gestrigen Abend. Bild: BukTom Bloch

Wikingerruinen im Hintergrund. Bild: BukTom Bloch

Trotz Sommerabend eine mit 20 Gästen gut besuchte Lesung. Peter hat sich einmal mehr als hervorragender Vorleser erwiesen. Dem Publikum hat´s gefallen, mir auch. 

Bilder und Berichte gibt es...


Samstag, 16. Juli 2016

Unser Lautlos im Weltraum-Mini-Kräutergarten...

Ich denke, der Name ist selbsterklärend...
Wir haben Thyimian, Sauerampfer, Schnittsellerie, Kerbel und Minitomaten. 

Unsere Kräzter von Robotern gepflegt.

Die roten sind übrigens Naschzipfel.

Zwei Blechhelden bei der Arbeit.

Ich finde das Gärtchen auf dem Geländer einfach grandios.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Noch ein Preview auf das Bühnenbild für Peter Hohmanns Lesung aus "Operation Thule"...


Dieses Bühnenbild ist plotbedingt etwas martialischer.

Was verbirgt sich in dieser Ruine?



Hier offenbart sich das Geheimnis.





Peter wird uns ab etwa 20 Uhr seinen Archäologie-Okkult-Thriller "Operation Thule" vorstellen. Es geht um eine EInheit der Wehrmacht, die während des zweiten Weltkriegs ein mysteriöses Wikinger-Artefakt aufspürt. 
Das Bühnenbild hat Barlok Barbosa entworfen, der sich - glücklicherweise - mal wieder kaum bremsen ließ.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Neue Story fertiggestellt..

Diesmal eine ganz kurze. Man könnte von Cyberpunk sprechen, aber ich würde es nicht auf der Ecke festnageln wollen. Näheres dazu später.

Dienstag, 12. Juli 2016

So weit so gut: Der Versuch, Steampunk als Marke eintragen zu lassen, ist gescheitert...


 
Das ist zunächst mal eine gute Nachricht. Es bedeutet aber nicht, dass nicht jederzeit wieder irgendein Schlauemeier auf die Idee kommen könnte, es erneut zu probieren. Aber keine Sorge:  das eine Gesicht und den Namen dazu haben wir uns schon mal gemerkt.

Montag, 11. Juli 2016

Gelesen: "Apollo" von Jack McDevitt...



Einem Roman über Apollo Artefakte, denen Archäologen in einer weit entfernten Zukunft nachjagen, konnte ich nicht widerstehen. Dabei war mir entgangen, dass es sich um den mittlerweile siebten Roman in McDevitts „Alex Benedict“-Serie handelt.  Glücklicherweise haben sich Vorkenntnisse als unnötig erwiesen. Die Orientierung im Universum des interstellaren Antiqitätenhändlers fällt leicht.
Völlig begeistert war ich trotzdem nicht. 
Meine Probleme mit „Apollo“ haben zum einen mit meiner Abneigung gegen Fern-Zukunft-Szenarien zu tun. Ich tue mich schwer mit Darstellungen einer um 9000 Jahre weiter entwickelten menschlichen Kultur, in denen man nach wie vor in deutschen Restaurants einzukehren pflegt, um einen Sauerbraten zu genießen. Ja, diese Szene gibt es wirklich.
McDevitt tendiert außerdem dazu, seine Handlung zuweilen etwas zu träge dahin plätschern zu lassen. Statt sich in Gefahr zu begeben, gehen seine Hauptfiguren, wie schon oben erwähnt, lieber essen und üben sich in Small Talk. 
Nichtsdestotrotz ist „Apollo“ kein schlechter Roman, er ist nur eben nicht so actionlastig, wie es un der Buchrücken glauben machen möchte. Insgesamt fühle ich mich durchaus gut unterhalten und bin sicher, Kenner der Serie werden auch an diesem Teil ihre Freude haben. Wer aber einen knallharte Weltraum-Thriller sucht, der wird sich wahrscheinlich weniger für McDevitts dialoglastigen und gemächlich dahin  gleitenden Weltraum-Krimi begeistern können.
Trotzdem eine bedingte Leseempfehlung für "Apollo".

Sonntag, 10. Juli 2016

Eine extrem verspätete Kurzrezi zu "Valerius von Arbogast und sein fabelhafter Krakun" drüben im SF-Netzwerk...



Nutzer Klox war offensichtlich sehr angetan von der Story und widmet ihr jetzt eine enthusiastische Kurzkritik. Wie schön wäre das Autorenleben, wenn die eigene Arbeit öfter zeitnah wahrgenommen würde. Der "Krakun" ist übrigens eine meiner Lieblingsstories. 

Ein kleiner Ausschnitt der gestrigen Lesung mit Anja Bagus beim "Luise heizt ein"-Festival in Balve-Wocklum...




Anja Bagus liest beim "Luise heizt ein"-Event in Balve- Wocklum aus "Aetherhertz". Frederic Brake und ich hatten das große Vergnügen, sie dabei unterstützen zu dürfen.

Vielleicht sollte ich langsam mal ein Crowd-Funding für eine brauchbare Videokamera starten...

Am kommenden Wochenende: Thrillerlesung mit Peter Hohmann und Comedy mit Kueperpunk






Peter wird uns ab etwa 20 Uhr seinen Archäologie-Okkult-Thriller "Operation Thule" vorstellen. Es geht um eine EInheit der Wehrmacht, die während des zweiten Weltkriegs ein mysteriöses Wikinger-Artefakt aufspürt. 
Das Bühnenbild hat Barlok Barbosa entworfenm, der sich - glücklicherweise - mal wieder kaum bremsen ließ. Unter uns: Ich wette, da kommt noch einiges dazu.
Samstag, 16.Juli ab 20 Uhr in Barloks Hafen.



Angie Lings neues Theater macht schon ziemlich was her. Erfreulich für mich, dort den Killersnob geben zu dürfen:
Das Comedy-Programm über Sport, Warteschlangen, Staus, Amokfahrer, qualmende Wikinger Cosplayer, Stress in der Bahn und anderen Viehtransportern, Klopapier, Umfragerinnen und wie man sie in die Flucht schlägt, und vieles mehr.

Neue Rezi zu "Blutroter Stahl" bei Von der Seifenkiste herab...



Für mich sehr erfreulich, dass sich erneut ein Rezensenten für meine Kurzgeschichte "Finde Frieden unter geborstenen Monden" begeistern konnte. Das Ding kommt irgendwie ähnlich gut an wie "Der Mechaniker" in Bullet. 

Ich zitiere mal: 

Finde Frieden unter den geborstenen Monden (Thorsten Küper)
Norugay ist ein simpler Maler, der eine gewaltige Invasionsarmee aufhält. Schön hintersinnig und ein gutes Stück von den ausgetretenen Pfaden entfernt. Bisher die größte Überraschung.
 
So oder ähnlich las sich das bisher in den meisten Rezis. Tja, wenn du neue Fantasy willst, dann frag jemanden, dem Drachen und Zwerge tierisch auf den Sack gehen. 
 

"Luise heizt ein" in Balve-Wocklum - Ein kleines aber feines Steampunk Event im Sauerland...

Ich war sowohl von der Veranstaltung als auch von den Gemeinschaftslesungen mit Anja Bagus und Frederic Brake begeistert. Die Bilder unten sprechen wohl für sich. 


Chapeau Claque Rouge auf Stelzen.

Das Abacus Theater mit einem der Timecruiser.

Ein U-Boot, das ich im Programmheft vermisse.

Frederic Brake bereitet sich vor.

Frederic und meinereiner.

Und nochmal ganz entspannt.

Schau an, das ist doch der Marco Ansing.

Nochmal das U-Boot von der anderen Seite.

Clara  vor dem Zelt der Expeditionsgesellschaft.

Die ursprüngliche Inspiration für die berühmte Filmszene mit Marylin Monroe in "Das verflixte siebte Jahr" sehen wir hier. Das Bild entstand 1877 während einer Ost-Afrika Expedition.


Prof. Abraxo mit Schlange.


Chapeau Claque Rouge und das Abacus Theater im Hintergrund.

Marco Ansing als Geschichtenerzähler.

Ja, es hatten sich einige Zuschauer versammellt. Allerdings richtet sich das Programm mehr an Kinder. Die hatte man wohl vergessen.

Marco mit Unterstützung. So simuliert man ein Segelschiff auf sturmgespeitschtem Ozean.

Sie sind so süß, wenn sie noch klein sind. KI...äh, Kinderwagen das Dampfzirkus aus Papenburg.

Die Damen und Herren des Dampfzirkus.

Faszinierende Utensilien ziehen Fotografen magisch an.

Steampunk-Reisende. Großartige Kostüme, ich bin schwer beeindruckt.

Bettina und Christoph haben mir ihre Karte zugesteckt. Ich hoffe, das Bild gefällt.

So reiste die viktorianische Familie.

Artefakte aus den Wupperdampf Laboratorien.

Die neusten Entwicklungen des Jahres 1859.