Sonntag, 9. April 2017

Gesehen: "Pixels"...

80er Reminiszenzen sind die perfekten Mindhacks, um mich zu ködern. Mit der Rückblende ins Videospieljahr 1982 hatte mich „Pixels“ selbstverständlich sofort am Haken. Der Konsolen- und Brotkastenkult der frühen Achtziger hat die Leute aus meiner Generation geprägt. Ist eigentlich erstaunlich, dass meine Erinnerungen so farbig sind, denn bis 1986 habe ich nur auf einem Schwarzweiss-Fernseher gespielt. Na ja...
Nun gut, „Pixels“ kann nicht leugnen, dass er ein typischer Adam Sandler Film ist und wir alle wissen, dass Sandler nur Sandler spielen kann. Macht aber nix, denn die Science Fiction-Gamer-Komödie ist perfekt um ihn als gescheiterten Videospiel-Champion und Jetzt-Berufsnerd und seinen Sidekick Kevin James als unbeliebten US-Präsidenten (?!?!?!) herum konstruiert worden. Peter Dinklage,spätestens seit Game of Thrones die kürzeste Geek-Ikone der Welt, brilliert als mittlerweile krimineller Erzfeind von Sandler und spielt so ganz nebenbei den Rest der Crew locker an die Wand. Sean Bean als beinharter britischer Soldat ist sich auch nicht zu schade, um kreischend mit seinem amerikanischen (eigentlich schottischen) Kollegen Brian Cox zu kuscheln. Die beiden sollten gemeinsam mehr Komödien drehen.
Gelegentlich wurde „Pixels“ Ideenarmut unterstellt. Davon kann allerdings an keiner Stelle die Rede sein. Man muss natürlich Die Gamerkultur auch als solche verstehen und man sollte nicht nur keine hohen, sondern überhaupt keien Ansprüche an die Plausibilität einer Geschichte stellen. Kann ich beides gut und habe mich glänzend amüsiert.

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