Sonntag, 2. Juli 2017

Damoklesfahrrad...

Für mich ist die Tour de France heute  zu einer persönlichen Herausforderung geworden. Nicht dass ich Rennrad fahre. Gut, wenn man seine eigenen Genitalien hasst, mag man Freude daran empfinden.  Für mich lag die Challenge darin, eine Anfahrtsroute zu finden, mit der ich all die gesperrten Strassen in der Mettmanner Innenstadt umgehen konnte. Hat tatsächlich geklappt und trotz bis in die letzten Ecken zugeparkter Seitengassen, habe ich mich nur 10 Minuten verspätet. 
Die heutige Etappe verläuft fast unmittelbar vor der Haustür der Kinder. Also haben Kirsten und ich uns den Enkel geschnappt und uns mit ihm an die Strecke gestellt. Hat ihn fasziniert. Also nicht der sportliche Unfug, sondern all die Leute. Er hat schon deutlich gemerkt, dass da irgendwas ungewöhnliches vor sich geht. Ich freue mich schon darauf, mit ihm sinnvolle Veranstaltungen zu besuchen. Cons, Lesungen, Märkte. 
Die Tour de France ist aus der Nähe übrigens genau so abstrus wie aus der Distanz. Nur ohne diese wunderbaren Landschaftsaufnahmen aus der Luft. 
Ist schon faszinierend, wie schwierig es ist, Zuschauer mit Literatur zu locken. Aber wenn 180 Fahrräder vorbei rollen, stehen sie da und gaffen.
Besonders fasziniert hat mich das Damoklesfahrrad im Bild unten. Darunter auf Sitzbänken und an Klapptischen einige hoch motivierte Anwärter für den kommenden Darwin Award.

Sind die nicht süß?

Kirsten und Rafael.

Enkel und Opa mit dem selben Gesichtsausdruck. Er ist genau so begeistert von Sport, wie sein alter Großvater. Gar nicht !!!! Ich bin sooo stolz auf ihn. 

Damoklesfahrrad. Darunter auf Sitzbänken und an Klapptischen einige hoch motivierte Anwärter für den kommenden Darwin Award.




 

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