Freitag, 4. August 2017

Gelesen: "Antarctica" von Steve Berry...



Steve Berrys „Antartcia“ gehört zu einer ganzen Serie um den Ex-Bundesagenten Cotton Malone. Der ermittelt in eigener Sache und versucht die Todesumstände seiner Vaters bei der Havarie eines Forschungs-U-Bootes zu klären. Cotton gelangt in den Besitz einer Akte, die Hinweise auf ein Komplott offenbart, in dem ein mysteriöses archäologisches Artefakt eine entscheidende Rolle spielt.
Antarktis, U-Boote, Artefakte: Das alles sind Zutaten, auf die ich anspringe und so hatte ich mich nach Studium des Klappentextes sehr spontan zum Kauf entschieden. Was ich vorgefunden habe, ist Unterhaltungsliteratur mit gewissen Actionanteilen und einem hohen Prozentsatz Agentengeschwurbel und Politgeplänkel auf leicht verdaulichem Niveau.
Einmal mehr geht es um die Hinterlassenschaften einer mysteriösen Ur-Zivilisation und natürlich spielen die Piri Reis Karte und die – obligatorschen - "Glühbirnen" auf einem altägyptischen Tempelrelief eine Rolle.
Faszinierend war für mich vor allem, in einem amerikanischen Thriller eine in einem Aachener Restaurant spielende Szene zu lesen, in das meine Frau und ich üblicherweise einkehren, wenn wir in der Nähe sind. Zugegeben, es mag nicht exakt diese Gaststätte gewesen sein, aber eine von den vier oder fünf, die sich an dieser Stelle befinden.
Was bleibt sonst zu sagen? Archäologischer Thriller mit bekannten Versatzstücken. Immerhin hält Berry seine Handlung hoch dynamisch und arbeitet in den verschiedenen Handlungssträngen durchaus gekonnt mit parallel geschalteten Cliffhangern. Man bleibt also dran.
Resümee: Kann man lesen, oder auch lassen.

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