Sonntag, 13. August 2017

Gelesen: "Blue Screen" von Dan Wells...



Dan Wells hat  einen entzückenden Cyberpunk Thriller kreiert, den er auf 360 Seiten mit der Dynamik eines Ego Shooters voran treibt.  Diesmal allerdings mit toughen Gamer Girls statt männlichen Geeks in der Hauptrolle. Ja, auch Mädels könnte Blue Screen trotz Virtual Reality Szenario gefallen.
Es geht einmal mehr um den Cyberspace und eine digitale Droge mit unangenehmen Nebenwirkungen. Glücklicherweise erstickt die Story nicht in mittlerweile albacken wirkenden Genrezitaten. Wells hat ganz eigene Ideen für sein Los Angeles des Jahres 2050. Ach ja, ich brauche dringend Nulis. Jede Menge davon.
Obwohl das so nicht auf dem Klappentext steht, richtet sich „Blue Screen“ offensichtlich auch an  jugendliches Publikum. Es könnte ein guter Einstieg für den Lesenachwuchs sein, gerade weil die Actionpassagen für Cyberpunk-Verhältnisse relativ zahm ausfallen. Das schmälert den Unterhaltungswert aber nicht. Keine Panik, also.
Mit diesem Roman eröffnet Wells übrigens seine Mirador-Saga. Mir hat´s so gut gefallen, dass ich dran bleiben werde.
Klare Leseempfehlung für „Blue Screen“.

Ja, ich weiß, bei mir kommen meistens Empfehlungen. Liegt einfach daran, dass ich mittlerweile ziemlich gut einschätzen kann, was mir gefällt. Man will seine spärliche Freizeit ja nicht vergeuden.

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