Montag, 30. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Ralf Steinberg im Fantasyguide über den Sonntag des EVL...


Marc Späni im Gespräch über "Westlake Haven". Bild: Ralf Steinberg

Michael Marraks Galerie. Bild: Ralf Steinberg


Falls ihr zu den Vorlesern gehört und enttäuscht feststellt, dass Ralf nicht über eure Lesung geschrieben hat, ärgert euch nicht. Es liegt daran, dass er nur am Sonntag dabei sein konnte. Über eben diesen Tag berichtet er im Fantasyguide. 

Ich darf mal zitieren: 

"Es wäre toll, wenn eine ganze Reihe diesem Ersten folgen würden, denn nur selten kann man solch eine profunde Menge toller Kreativer auf einen Haufen sehen und benötigt wenig mehr als ein gutes Netz, etwas Rechnerkraft und einen gemütlichen Platz daheim. Kaltgetränke immer griffbereit!"

Sonntag, 29. Oktober 2017

Schreibwerkstätten und Schreibseminare...

Wo ich gerade den Begriff "Schreibwerkstatt" lese (und euch meine üblichen Vorbehalte dagegen ersparen möchte):
Wir brauchen keine Massenausbildung von Schriftstellern!
WIr brauchen eine Massenausbildung von Lesern. 
Wir haben es mit immer mehr Leuten zu tun, vor deren  leerer innerer Leinwand ein staubiger Vorhang verschimmelt.

Erster Virtueller Literaturcon: Daniel Isberner mit einem Rückblick auf seine Lesung UND einem Audiomitschnitt...

Daniel hat in seiner Website einen Bericht über seine erste virtuelle Lesung gepostet. Aber nicht nur das: Er hat sie auch aufgezeichnet und stellt sie dort als MP3 zur Verfügung. 

Heute Abend ab 20 Uhr: Die große Halloweenlesung mit Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser, Jennifer B. Wind und Petra K. Gungl...




Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Halloweenlesung verzichten. Vanessa Kaiser liest unterstützt von Thomas Lohwasser (der Fragen zum Projekt beatworten wird) aus "Herbstlande", Jenniufer B. Wind gemeinsam mit Petra K. Gungel eine komplette Story aus der Sammlung "Blood On The Tracks".
Heute Abend ab 20 Uhr im und um das Brennende Theater im Kreativdorf.

Samstag, 28. Oktober 2017

Küpers Tipps für Lesungen...

Abstruse Verkleidungen sind unbedingt zu vermeiden!

Kittycon 2017: Mitschnitt der gemeinsamen Lesung mit Torsten Low...




Wir lesen Andrea Bottlingers Kurzgeschichte "Die Crew der Washington" aus der Anthologie "Dampfmaschinen und rauchende Colts"
Mit Torsten zu lesen ist genau so vergnüglich, wie man das erwartet. Es war mir ein Vergnügen! Im Video kann man sich übrigens von unseren Ninjaskills überzeugen, Torsten und ich können uns mühelos hinter einem Blatt Papier verstecken.
Am morgigen Sonntag kann man Torsten und mich auf der Kittycon um 15 Uhr nochmal zusammen erleben.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Frederic Brake über seine Lesung...

Frederic hat in seinem Blog darüber geschrieben, wie er seine Lesung erlebt hat. Ich möchte das hier zitieren:

"Gewöhnlich möchte sich mein Alltags-Ich unter einem Tisch verkriechen, bis die Lesung anfängt. Irgendwann aber wechselt es in den Hyde-Mode, und das Bühnen-Ich bricht wie weiland das Baby-Alien ... Nein. So ist es nicht. Zumindest nicht ganz. Was passiert, ist, dass das Bühnen-Ich das Alltags-Ich aus dem Sattel schubst und selber die Zügel in die Hand nimmt. Dieses Bühnen-Ich ist so tiefenentspannt, dass die gewöhnlich immer auftretenden Voice-Probleme nicht ein bisschen an der Ruhe kratzen. Irgendwie wird es schon gehen. Und während der Moderator und Maitre der Veranstaltung nach eigenen Bekunden tief in den Abgrund der aufkeimenden Panik gelinst hat, trinke ich einen Schluck Wasser. Allerdings gelobe ich feierlich, das nächste Mal ein paar Minuten früher dazu sein. Schon, um des Veranstalters Herz vor plötzlichem Streik zu schützen. Nichts zu danken, wofür hat man Freunde?
Dann beginnt die Lesung, wie gewöhnlich mit einer Anmoderation und ein wenig Geplauder. Diesmal mit kurzer Absprache über ein paar Details. Gewöhnlich bedarf es derer nur wenige. Thorsten Küper, jemand, den ich durchaus als Freund bezeichne - ein Begriff, den ich nur sparsam und gezielt verwende, wie ein gutes Gewürz - und ich sind eingespielt. Und wie gewöhnlich tun wir unser Bestes, um das Publikum zu unterhalten. Mit Erfolg. Wie gewöhnlich. Und das ist gut so. Das Publikum einer Lesung schenkt den Vortragenden neben das Gesundheit das Wichtigste, dass ein Mensch hat. Ein Stück seiner Lebenszeit. Also ist es die Pflicht eines Vortragenden, die Zuhörer zu unterhalten, damit die Zeit nicht verschleudert ist.
Diesmal gab es schwere Kost, ein Text, der an philosophischen Grundfragen rüttelt. Das sonst übliche Chatgemurmel fand diesmal nicht statt. Entweder, weil die Zuhörer ins Koma gefallen waren, oder weil der Test sie genügend eingefangen hatte. Ich vermute Ersteres und hoffe auf Zweites. Nach der Lesung folgte noch eine angeregte Diskussion über die zentrale Frage der Geschichte - ist das Universum deterministisch und gibt es Gott - die sehr interessant war und leider zu kurz. Und dann war die Stunde um, und mein Bühnen-Ich sprang vom Sattel, klopfte dem Alltags-Ich den Staub aus der Jacke, setzte es in den Sattel und schritt in den Sonnenuntergang. Und das Alltags-Ich schwamm in Adrenalin-Blasen, die nur langsam zusammensackten und einen milden Glücksrausch hinterließen. Wie gewöhnlich."


3.Dezember: "Reiten wir!" - Anja Bagus, Alex Jahnke und Sabine Schäfers lesen live...




Alex Jahnke hat ein literarisches Experiment gewagt. Er hat eine ganze Bande von Fantastikautoren um sich geschart, um sie Kurzgeschichten in der Tradition von Karl May verfassen zu lassen. Die Anthologie "Reiten wir" ist in der Edition Roter Drache erschienen.
Natürlich begeistert dieses Konzept Weltenbastler wie Barlok Barbosa und mich.  Es lag also nahe, daraus eine virtuelle Lesung zu machen. Wir verraten euch nicht wo, aber die passende Westernstadt steht bereits. Wir haben allerdings moch einige Ideen mehr für die große Show am 3. Dezember. Natürlich lesen wir mehrstimmig. Aber das wird nicht alles sein.
Es geht los, am Sonntag, den 3. Dezember ab 20 Uhr. 
DIe SLURL folgt...

Monika Loerchners Tipps für Autorenlesungen...

Ich habe gerade Monikas Tipps für Autorenlesungen in ihrem Blog entdeckt und lege sie euch mal ans Herz. Ganz besonders alles, was das Lesetempo angeht. Da fasse ich mir auch gern an die eigene Nase. Ich könnte mir regelmäßig in den Hintern treten, wenn ich bemerke, dass ich meiner Zeit sozusagen mal wieder vor aus bin. 
Alternativ dazu kann man natürlich auch ein T-Shirt mit einem aufgedruckten: "Hör schneller, Du Pappnase!" tragen. 

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Sonntag, 5. November: Bernhard Giersche liest live aus "Kampf dem Karl - Der Tod kann warten"...

Vor wenigen Monaten erhält unser Freund und Kollege Bernhard Giersche die furchtbare Diagnose. Er ist an Krebs erkrankt. Die Ärzte geben ihm nur noch wenige Monate, er müsse sich darauf einstellen, innerhalb der nächsten vier Wochen zum Pflegefall zu werden.
Bernhard erlebt alptraumhafte Szenen, wie sie die meisten nur aus Filmen oder Romanen kennen, oder sich in finsteren Stunden ausmalen, wenn wir uns Gedanken darüber machen, wann sich unsere Lebensgewohnheiten rächen werden. Von einem Moment zum nächsten muss er sich mit der konkreten Möglichkeit seines eigenen Todes auseinander setzen.
Wie würden wir reagieren? Mit Panik, Entsetzen, Verzweiflung, rasender Furcht.
Bernhard ist es nicht anders ergangen.

Bernhard und ich lesen gemeinsam aus "Karl".

Aber er hat einen Weg gefunden, aus seiner Situation etwas zu machen. Als begabter Schriftsteller fängt er an, online ein Tagebuch zu führen. Vom ersten Tag an lässt er uns teilhaben. Offen, ehrlich, schonungslos, mit einem Humor, der mich an Weirs „Marsianer“ erinnert, gespickt mit Filmzitaten, auf eine Art und Weise, die ich nur nerdig nennen kann.
Bernhards Tagebucheinträge werden von hunderten gelesen, vielleicht tausenden und er schreibt regelmäßig für eine lokale Zeitung. Über seinen Tumor. Über Karl. So hat er den Angreifer in seinem Bauch genannt. Nach seinem gleichnamigenThriller „Karl“ über einen Psychopathen, der vor wenigen Jahren erschienen ist.
Jetzt schreibt Bernhard wieder ein Buch. Obwohl ihm das zunächst gar nicht bewusst war. Möglicherweise war ich der erste, der ihn darauf aufmerksam gemacht hat. All seine online ausformulierten Gedanken, ergeben in der Summe ein Buch, das uns die Chance gibt, bis zu einem gewissen Grad nachzuvollziehen, wie es ist, an Krebs zu erkranken.
„Kampf dem Karl – Der Tod kann warten“
Bernhard geht für uns voraus. Und er erklärt uns, oft gnadenlos, wie das so ist, wenn der Tod nicht nur ein abstraktes undatiertes Ende irgendwo in einer grenzenlosen Zukunft ist, sondern man ihn schon mal vorsichtshalber im Terminplaner vormerken muss.
Eine persönliche Anmerkung: Dem Tumor den Namen des eigenen von ihm kreierten Schurken zu geben, macht Bernhard für mich ehrlich gesagt – man verzeihe mir die Formulierung – zu einer obercoolen Sau.
Ironischerweise könnte man sein neues Buch als Fortsetzung des ersten Romans betrachten. Ein Sequel, in dem der Bösewicht aus Teil Eins nicht nur zurückkehrt, sondern sogar seinen Schöpfer auf der Metaebene attackiert. Ich bin sicher, auf die Hauptrolle hätte Bernhard in diesem Fall gern verzichtet.
Wie gesagt, das ist nur eine Betrachtungsweise.
Worum es aber eigentlich geht:
Bernhard wird bei uns aus dem neuen Buch lesen.

Am Sonntag, den 5. November um 20 Uhr im Brennenden Theater. Und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr wir uns darüber freuen, und wie stolz wir darauf sind, dass er damit auch zu uns kommt. Denn ich glaube, er könnte mittlerweile Hallen füllen.

Am 5. November haben wir ihn aber ganz für uns allein! Lasst euch Bernhard nicht entgehen. Kommt alle. Er freut sich auf euch!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Interview mit Michael Marrak: Gedanken zum "Kanon mechanischer Seelen"...

Auf dem Buchmessecon habe ich die Gelegenheit genutzt, um Michael Marrak zu entführen. In den Park nebenan. Zu einem Interview, das dann fast 20 Minuten lang wurde. 
Michael berichtet vor allem über die Entstehungsgeschichte des "Kanon", die nicht erst mit dem Nova Magazin begann. Viel musste ich als Interviewer glücklicherweise gar nicht fragen. Wenn es um seine Arbeit geht, sprudelt es nur so aus Michael hervor. 
Danke für das tolle Gespräch!
Und einen Kuss für Kirsten, die für die Kamera übernommen hat. 



Erster Virtueller Literaturcon: Und unser persönlicher Rückblick....

Wir haben es geschafft. Der Erste Virtuelle Literaturcon ist vorbei und ich behaupte, er war ein Erfolg.
Als erstes gilt es, all denen zu danken, die das möglich gemacht haben. Aber in welcher Reihenfolge? Nach Anteil der geleisteten Arbeit? Wie sollte man das messen? Qualitativ oder quantitativ? Kann man Freundschaften in Zahlen bewerten? Vielleicht in alphabetischer Reihenfolge. Auch das wäre Unfug. Nein, ich habe weder vor, hier eine Rangliste zu publizieren, noch eine Aneinanderreihung von Namen.
Aber Ladies first schein mir ein guter Ansatzpunkt zu sein.
Danke Miara Lubitsch für das Brennende Theater, für die Bühnen, den Erhalt des Kreativdorfes (Dank der auch Kjs gebührt), die technische Unterstützung und das Päppeln wenn der Kueper sich mal wieder über irgendwas ärgert.
Danke Sabine Schäfers für das italienische Restaurant drüben auf der neuen SIM, aber auch an Natascha Randt und Karima Hoisan als ihr kurzfristig zusammen mit Sabine und Miara Torben Asp engagiert und das Restaurant in eine Konzertbühne umgebaut habt.
Danke an Moewe Winkler für die Installation „Always Busy“ und den technischen und seelischen Beistand, den wir (vor allem der Kueper) bei dir immer wieder erhalten.
Danke an Barlok Barbosa, bei dem wir nicht wissen, welchen Narren er an den Brennenden Buchstaben gefressen hat, dass wir ihn jederzeit einfach so anfunken und darum bitten können, mal eben achtzehn verschiedene Bühnen für uns zu bauen. Üblicherweise zaubert er sie in kürzester Zeit, nur um sich danach zu erkundigen, ob wir noch irgend ein anderes Projekt für ihn haben.
Danke an BukTom Bloch, der seit Jahren ein eifriger Chronist aller unserer Veranstaltungen ist, der aber auch Bühnenbilder baut und uns Material zur Verfügung stellt. T-Shirts beispielsweise...
Danke an Seraph Nirvana, der bei „Confinement“ grandiose Kameraarbeit geleistet und das Streaming gesteuert hat. Der Mann muss Nerven wie Drahtseile haben.
Dank natürlich auch an Michael K. Iwoleit, einen der besten deutschen Science Fiction Schreiber und mittlerweile auch hervorragender elektronischer Musiker, der uns als Komponist und Mann am Synthesizer schon bei mehreren Projekten unterstützt hat. So auch bei „Confinement“.
Danke, danke, danke!!!
Für mich waren es 18 Stunden Moderation, in denen wir das gute Gefühl hatten, jedem unserer VIPs ein Publikum bieten zu können, selbst an den frühen und besonders späten Terminen. Das ist es ja auch, worum es geht. Ihr sollt euch dabei wohl fühlen und Spaß daran haben.
Barlok, Michael, Seraph und Kueper sind natürlich immer noch von „Confinement“ geflasht. Ein Projekt für das wir uns gegenseitig ordentlich auf die Schulter klopfen. Wir denken, das muss uns erstmal jemand nachmachen.
Es ist uns natürlich eine besondere Ehre, dass Michael Marrak nicht nur alle Kanon-Illustrationen bei uns ausstellen wollte, sondern als besondere Überraschung auch noch aus dem neuen Roman „Der Garten des Uroboros“ las und bei der Gelegenheit zum ersten Mal das Cover zeigte. Danke, Michael.
Noch dazu waren diesmal sowieso viele neue Vorleser mit dabei: Ralf Sandfuchs, Daniel Isberner, Frank Lauenroth und nach fünf Jahren endlich eben auch mal wieder Michael Marrak. Ann-Kathrin Karschnick musste leider kurzfristig absagen, aber bei insgesamt sechzehn Programmpunkten ist die Wahrscheinlichkeit nun mal groß, dass irgendetwas schief läuft. Das holen wir nach.
Trotzdem lässz sich die große Bandbreite des Programms nicht leugnen.
Wenn ich allein an Frederic Brakes Steampunklesung denke, oder Marc Spänis durch Second Life inspiriertes „Westlake Haven“.
Aber wo wir gerade sowieso über Vielfalt sprechen.
Gerade im Bereich der deutschsprachigen Fantastikszene beobachte ich seit Jahren eine Kultur des gegenseitigen Ignorierens. Man sieht gern großzügig über das hinweg, was andere so tun, lässt sich nur äußerst widerwillig zu einem anerkennenden Kommentar herab, kritisiert wie ein Schrebergartenverein an Kleinscheiß herum und breitet dafür ein Mäntelchen des Schweigens über die 98% gelungene Anteile. Da versuchen ganze Gruppen die Definitionshoheit über Genrezugehörigkeiten und Autorenstatus – bist du einer oder nicht? - zu erlangen und sich als literarische Türsteher aufzuspielen. Wenn nicht gleich mal wieder ein ganz pfiffiges Kerlchen auf die Idee kommt, die Bezeichnung für irgend ein Subgenre als Wortmarke eintragen zu lassen.
Ich würde sagen, bei uns läuft das anders. Unsre Lesungen sind für alle Genres, für alle Verlage, für alle Publikationsarten, für alle Autoren offen. Egal ob „richtiger“ Verlag, „kleiner“ Verlag, „gar kein Verlag“ weil Selfpublisher. Wer lesen will, der kann das bei uns auch tun und erhält noch dazu den Premiumservice im vollen Umfang. Für umme. inklusive drei Stunden basteln, bis sich ein Faustkeil von Rechner irgendwie mit dem Voiceserver connected. Wenn es wichtig für dich ist, helfen wir dir sogar noch dabei, dich in klein nachzubauen.
Warum investiert man eigentlich all diese Zeit in ein Projekt, das einem selbst wirtschaftlich überhaupt nichts einbringt?
Weil man Spaß daran hat, weil man genau diese Sache für sich entdeckt hat und sie aus irgendeinem verrückten Grund besonders gut kann.
Ein weiterer Grund dafür ist der, dass Kueper nach Jahren als begeisterter Vorleser die Schnauze voll hatte von viel zu seltenen Gelegenheiten für Schriftsteller, selbst mal auf der Bühne zu stehen, von leeren Zuschauerreihen, vor Literatur flüchtenden Wannabe-Jedirittern oder Lesungen vor vier Zuhörern, von denen drei am Buch mitgeschrieben haben. Die Vierte ist die Frau vom Wurststand, die sich aus Mitleid dazu setzt.
Es gibt ein Publikum, das Problem ist nur, dass man es zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zusammenbringen muss.
Was spricht denn dagegen, dass der sich im Cyberspace befindet?
In Zeiten, in denen man auf manchen Conventions hunderte von Euros hinlegen muss, um ein Wochenende lang zwei Meter Tapeziertisch hinter der aufschwingenden Klotür aufstellen zu dürfen, sind wir mit Null Euro für bis zu 256 mal 256 Metern Bühnenfläche bebaut mit einer auf die Lesung zugeschnittenen Kulisse absolut unschlagbar!
Und: Wir haben keine parallelen Panels. Der Vorleser ist König. Ja, ich weiß, dass das bei den großen Cons im RL nicht anders geht, aber wir können uns diesen Luxus im virtuellen Raum gönnen und tun es.
Was übrigens die Sache mit der überholten Technik von SL angeht: Wir schwimmen mit dem Strom und schauen uns auch die neuen Systeme an. Sansar wird interessant werden. High Fidelity auch. Aber erst dann, wenn die Computer von Vorlesern und Publikum mit den Anforderungen mithalten können.
Aber mal so nebenbei bemerkt: Literaturcafes mit wurmstichigem Interieur sind schon seit fast einem Jahrhundert technisch nicht mehr auf dem neustens Stand. Trotzdem macht es großen Spaß, in ihnen bei einer schönen Tasse Kaffee einer Lesung zu lauschen. Schallplatten kann man übrigens auch wieder kaufen.
Verblüfft haben wir zur Kenntnis genommen, dass im Fall eines Kollegen aus jahrelangem deutlich artikuliertem Desinteresse plötzlich ein „Ihr müsst das unbedingt archivieren“ geworden ist. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Wir bleiben also dran. Am Sonntag, den 29. Oktober geht’s direkt weiter mit den Halloweenlesungen von Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser und Jennifer B. Wind, die gemeinsam mit Petra K. Gungl und Kueper liest. Am 28 und 29. Oktober tritt der Kueper übrigens auch gemeinsam mit Torsten Low ganz real auf der Kittycon in Langenfeld auf. Aus der virtuellen Zusammenarbeit wird gern auch mal eine reale.

Am 5. November wird Bernhard Giersche bei uns „Kampf dem Karl“ lesen. Wir wünschten, diese Lesung wäre nie erforderlich geworden, aber jetzt ist sie es und wir werden etwas Tolles daraus machen.
Und im Dezember kommt dann noch ein ganz großes Ding: Alex Jahnkes „Reiten wir“. Selbstverständlich schwebt uns dafür ein ganz besonderes Bühnenbild vor. Wir freuen uns drauf.

Erster Virtueller Literaturcon: Weitere Rückblicke, Berichte und Bilder...



Ich zitiere Ralf Sandfuchs im Anschluss an seine erste virtuelle Lesung:

"Ich habe heute Abend um 19:00 Uhr meine Lesung in Second LIfe gehabt, und ich bin immer noch völlig geflasht davon.
Ich hatte 18 Besucher (für mein erstes Mal fand ich das klasse), und ich habe mich nur ungefähr ein Dutzend Mal verlesen (ich hatte mit viel, viel mehr Spervrechern gerechnet).
Ich hoffe, das war nicht das letzte Mal, dass ich sowas machen darf..."


Uns hat es auch gefallen, Ralf. Und wir wollen dich defintiv wiedersehen!

Auch Frank Lauenroths Rückmeldung direkt nach seinem Auftritt möchte ich hier verewigen:

Gerade ist meine Lesung im Second Life vorbei und ich darf nochmals meinem Dank an Thorsten Küper mit den folgenden Worten Ausdruck verleihen: DAS WAR GEIL!
Schade, wer es verpasst hat. Aber es wird ein nächstes Mal geben!


Danke Frank, für uns war`s genauso geil!

Michael Marrak stellt "Der Garten des Uroboros" vor.

Ach ja und auch noch diese von Michael Marrak:

Ein paar schöne Impressionen meiner gestrigen Second Life Lesung, der Ausstellung und der beiden von Thorsten Küper moderierten Romanpräsentationen von DER KANON MECHANISCHER SEELEN und DER GARTEN DES UROBOROS, als Galerie zusammengetragen von Burkhard Tomm-Bub. Es waren zwei tolle Lesungen und Interviews - und vor allem ein tolles Publikum. Danke vielmals!


Unten Buks Video von Moewe Winklers Installation: "Always Busy"




Uwe Taechl hat den kompletten Con mit vielen Bilder dokumentiert. In diesem Facebook-Album...

Markus Gerstings Bericht ebenfalls mit vielen Bildern...

Sabine Schäfers mit einem Blogposting über das Konzert von Torben Asp... 

Jan-Tobias Kitzel hat seine Lesung aufgezeichnet...

Montag, 23. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Alle Berichte von BukTom Bloch...


Ralf Sandfuchs liest live. Bild: BukTom Bloch

Uwe Hermann entfesselt die Apokalypse. Bild: BukTom Bloch

Jan-Niklas Bersenkowitsch ist stinksauer über Second Life Voice. Lesen tut er trotzdem. Bild: BukTom Bloch

Judith Vogt tritt direkt nach ihm auf. Bild: BukTom Bloch

Literaturtalk mit Jan-Niklas Bersenkowitsch und Judith Vogt. Bild: BukTom Bloch

"Always Busy", eine Installation von Moewe Winkler. Bild: BukTom Bloch

Idril Amat liest, Rael Wissdorf versuchts. SL Voice...Bild: BukTom Bloch

Tief unten in der Metropole liest Jan-Tobias Kitzel. Bild: BukTom Bloch

Im Steampunk Labor mit Frederic Brake. Bild: BukTom Bloch

Mit Marc Späni in Westlake Haven. Bild: BukTom Bloch

Michael Marrak spricht bei uns über seinen brandneuen Roman UND enthüllt das Cover. Exklusiv! Bild: BukTom Bloch

Frankie says...also Frank Lauenroth. Ein Romanausschnitt und drei komplette Stories. Bild: BukTom Bloch



Danke für deine akribische und schnelle Arbeit, Buk! Unten alle seine Blogpostings zum Ersten Virtuellen Literaturcon...

Über die Lesung von Ralf Sandfuchs...

...die von Uwe Hermann...

...das Konzert von Psiquence...

...die Lesung von Daniel Isberner...

...die von Jan-Niklas Bersenkowitsch...

...die von Judith Vogt...

...den Literaturtalk "Wie mache ich ein Buch?"...

...die Ausstellung von Moewe Winkler...

...die von Idril Amat und irgendwie auch Rael Wissdorf...

...die von Jan-Tobias Kitzel...

...das Konzert von Michael Iwoleit...

...die Lesung von Frederic Brake...

...die von Marc Späni...

..das Konzert von Torben Asp...

...die Lesung von Michael Marrak...

...und die von Frank Lauenroth.

28. und 29. Oktober: Reale und virtuelle Lesungen am kommenden Wochenende mit Torsten Low, Vanessa Kaiser und Jannifer B. Wind...




Zum Oktober gehören einige Veranstaltungen, die mir besonders viel Spaß machen. Eine davon ganz klar Helmut Dunkels Kitty Moan Comvention in Langenfeld. Die liegt mir nicht nur am Herzen, weil meine Frau aus der Ecke kommt. Die Kitty Moan ist die Art von Event, die von Enthusiasten auf die Beine gestellt werden, denen es nicht vorrangig um kommerziellen Erfolg geht. 
Nach meinem ersten Besuch im letzten Jahr, habe ich die Kitty Con für mich zum Pflichtprogramm erklärt und freue mich darauf, selber auch etwas beitragen zu können. Torsten Low und ich werden diesmal gemeinsam als Torsten&Thorsten auf der Bühne stehen und aus unseren Texten lesen. 
Am Samstag um 12 Uhr und am Sonntag, um 15 Uhr





Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Halloweenlesung verzichten. Vanessa Kaiser liest unterstützt von Thomas Lohwasser (der Fragen zum Projekt beatworten wird) aus "Herbstlande", Jenniufer B. Wind gemeinsam mit Petra K. Gungel eine komplette Story aus der Sammlung "Blood On The Tracks".
Am Sonntag, den 29. Oktober ab 20 Uhr im und um das Brennende Theater im Kreativdorf.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Um 18 Uhr geht es weiter mit Frederic Brake...


 
Barlok Barbosas Bühnenbild für Frederic Brake.
 
 
18 Uhr: Frederic Brake liest gemeinsam mit Thorsten Küper live.

Bühnenbild: Barlok Barbosa

 
 
 
19 Uhr: Marc Späni stellt sein Buch „Westlake Haven“ im Verlauf einer Lesung und einer Talkrunde mit Thorsten Küper vor. 

Bühnenbild: Miara Lubitsch

 
 
Joey Twoshoes italienisches Restaurant für Ann-Kathrin Karschnick.
 
20 Uhr: Ann-Kathrin Karschnick liest gemeinsam mit Thorsten Küper live aus  „Der Fluchsammler“.

Bühnenbild: Joey Twoshoes

 
 
Michael Marraks Bühne mit den Illustrationen aus "Der Kanon mechanischer Seelen".
 
21 Uhr: Michael Marrak mit seinem brandneuen Roman „Der Kanon der mechanischen Seelen“. Wir freuen uns!

Bühnenbild: Kueperpunk

 
 
Frank Lauenroth liest hier aus "Chicago Run".
 
22 Uhr: Frank Lauenroth wird unter anderem aus dem gerade entstehenden Thriller „Chicago Run“, der Fortsetzung zu „Boston Run“ lesen.Außerdem noch die Kurzgeschichte "Diese verdammten Alienzombieroboterviecher".

Bühnenbild: Barlok Barbosa

Samstag, 21. Oktober 2017

"Confinement" - Unser Live Machinima jetzt als Aufzeichnung bei Youtube...





Wir haben es durchgezogen. Heute Abend haben wir unser Science Fiction Machinima „Confinement“ live per Youtube ins Netz gestreamt. Anders ausgedrückt haben wir heute Abend live einen Film gedreht und mit Musik unterlegt und so direkt an die Zuschauer weitergegeben.
Ich glaube, das ist in dieser Form noch nicht gemacht worden. Ganz einfach deswegen, weil niemand dumm genug wäre, es zu versuchen. Man dreht  Filme nicht in einem Rutsch.
Aber nur weil irgend jemand behauptet, dass etwas nicht geht, lassen sich Barlok Barbosa, Seraph Nirvana von der Villa, Michael K. Iwoleit und ich noch lange nicht von einer Idee abbringen. Wir haben „Confinement“ innerhalb der letzten zwei Monate gemeinsam vorbereitet.
Barlok hat für uns die riesige Bühne zusammengestellt und sämtliche Details eingebaut. Martin hat den unglaublich anstrengenden Part des Kameramannes – und teilweise auch den des Regisseurs – übernommen. Ein extrem heikle Aufgabe, die Fingerspitzengefühl und Übung erfordert. Seine Kamerafahrten sind im Drehbuch vorgegeben, das er mit einem Auge permanent mitlesen muss, ohne dabei die Orientierung im Raum zu verlieren. Die vorgegeben Zielpunkte darf er nicht zu früh erreichen, sonst würde er die Story spoilern. Zu viel Zeit lassen, darf er sich aber auch nicht. Ich behaupte, seine Arbeit heute ist etwa so anspruchsvoll wie eine manuelle Mondlandung. Michael K. Iwoleit hat einmal mehr den Part des Musikers übernommen und live einen Ambient Soundteppich eingespielt. Ein Soundtrack für „Confinement“, der unserer Live Aufführung erst die richtige Atmosphäre verleiht.
Dank auch an Miara Lubitsch und meine Frau, die jeweils den etwas undankbaren Part einer Leiche übernommen haben. Übrigens genau wie Barlok.
Die zugrundeliegende Geschichte habe ich übrigens eigens nur für dieses Live-Machinima geschrieben. Sie ist speziell auf den Handlungsort und die Kamerafahrten zugeschnitten.
Uns war von vornherein klar, dass unsere Live Übertragung am seidenen Faden hängt. Wenn Martins Internetverbindung zusammenbricht, bleibt nichts als eine schwarze Fläche bei Youtube, wenn es mich trifft, fällt die Stimme weg und genau so gut hätte Michaels Musikstream abreißen können. Obwohl ich fest damit gerechnet hatte, ist keiner dieser Fälle eingetreten. Wir hatten Glück.
Meine Damen und Herren. Ich würde sagen, unser Experiment ist gelungen.
Ja, ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass dabei ein sehenswerter Film entstanden ist.
Danke für die fulminante Zusammenarbeit!
Ihr seid super!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Freitag, 20. Oktober: "Confinement" - Live Science Fiction Machinima bei Youtube...

 
 
 
Mit "Confinement" wagen Seraph Nirvana von "Die Villa", Barlok Barbosa, Michael Iwoleit und ich ein neues Experiment. Ihr werdet unser Science Fiction Theaterstück live erleben können. 
Aber nicht in Second Life! 
Letzteres werden wir zwar als Bühne nutzen, aber wir übertragen diesmal als Livestream nach Youtube. 
Barlok hat wie immer die Kulissen arrangiert, Seraph übernimmt die heikle Kamerasteuerung - eine Aufgabe etwa so kompliziert wie die manuelle Mondlandung 1969 -  und Michael Iwoleit spielt live den Soundtrack ein. 
Virtual Reality meets Fernsehspiel.  Wir performen ein Machinima live. Ihr seht also einen Science Fiction Film, während er gedreht wird.
Stimmt, dabei kann so einiges schief laufen. Trotzdem: Wir wagen es und freuen uns drauf.
Am Freitag, den 20. Oktober, ab 20 Uhr,  direkt nach der Lesung von Ralf Sandfuchs.
 

Erster Virtueller Literaturcon: Preview auf die Bühnenbilder für Uwe Hermann, Frank Lauenroth und Jan-Tobias Kitzel...

Ein Biolabor für Uwe Hermanns "Versuchsreihe 13". Bühnenbild: Barlok Barbosa

Eine futuristische Metropole für Jan-Tobias Kitzels "Blutige Bande". Bühnenbild: Barlok Barbosa


Eine von Aliens  ausgebombte Großstadt für Frank Lauenroths: "Diese verdammten Alienzombieroboterviecher".  Bühnenbild: Barlok Barbosa

Bildunterschrift hinzufügen

Hier der Link zum kompletten Programmplan...

Dienstag, 17. Oktober 2017

Donnerstag, 19. Oktober: Der SL Schreibtreff im Brennenden Theater...

Ich zitiere wie immer Wilfried Abels auf seinem Blog...

"Der Oktober ist da und sogar schon wieder halb rum. Insofern ist es mal wieder soweit. Am kommenden Donnerstag, den 19.10. findet das Oktobertreffen der SL Schreibgruppe statt. Wir treffen uns wieder um 20 Uhr im Brennenden Theater des Kreativdorfes.
Wieder immer gilt: Wer in gemütlicher Runde über kreatives Schreiben, Selfpublishing oder sonst über Kunst und Kultur in virtuellen Welten plaudern möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Ob schreibtechnischer Neuling oder Profi, jeder ist willkommen."


Der Erste Virtuelle Literaturcon, der nur einen Tag später beginnt, wird sicherlich auch ein Thema sein!

Montag, 16. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Marc Späni über seine Lesung aus "Westlake Haven"...




Marc hat sich durch Second Life zu seiner Vision einer Virtual Reality Welt inspirieren lassen, in die das Bewusstsein nach dem Tod hochgeladen wird. "Westlake Haven" umfasst nicht nur eine Romanhandlung, sondern auch Zeitungsartikel und wissenschaftliche Arbeiten. Ein bißchen erinnert es mich mit der Vielfalt an Material an die Virtual Reality Version eines "Wüstenplaneten".
Besonders interessant: Man kann "Westlake Haven" als großformatige Printausgabe mit vielen Illustrationen bestellen, man kann es aber auch gratis als pdf downloaden.
Mehr dazu auf Marc Spänis Website...

Was könnte bei "Westlake Haven" passender sein, als ein Buchtrailer, der in SecondLife gedreht wurde? Den hat Marc in Eigenregie auf die Beine gestellt.  Tolle Arbeit!

Marc Späni liest bei uns am Sonntag, den 22. Oktober ab 19 Uhr. Dort lang zum kompletten Programmplan des Ersten Virtuellen Literaturcon...

Sonntag, 15. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Der Programmplan mit SLURLs...







Mit Ralf Sandfuchs - Uwe  Hermann - Psi Quence - Jan-Niklas Bersenkowistch - Judith Vogt - Moewe Winkler - Rael Wissdorf - Jan-Tobias Kitzel - Michael Iwoleit - Frederic Brake - Marc Späni - Ann- Kathrin Karschnick - Michael Marrak - Frank Lauenroth

Einige SLURLs und die Streamadresse für "Confinement" fehlen noch, werden aber in den nächsten Tagen nachgeliefert.  

 
Freitag, 20. Oktober: 
20 Uhr : "Confinement" - Unser Science Fiction Live Machinima! 

Bühnenbild: Barlok Barbosa 

Nur bei Youtube. Streamdresse folgt.

 21.30 Uhr: Uwe Hermann liest gemeinsam mit Thorsten Küper unter anderem aus „Versuchsreihe 13: Die Epidemie“.

Bühnenbild: Barlok Barbosa 

22.30 Uhr: Psi Quence spielt Elektronik live.

Bühnenbild: Barlok Barbosa 



Samstag, 21. Oktober

19.00 Uhr:Jan-Niklas Bersenkowitsch liest live.

Bühnenbild: BukTom Bloch

19.30 Uhr: Judith Vogt liest live.

Bühnenbild: BukTom Bloch 

20 Uhr: Der große Live-Talk zum Thema „Wie mache ich ein Buch“ Judith und Jan-Niklas erklären uns, wie man ein Buchprojekt vom ersten Plot bis zur Veröffentlichung umsetzt. 

Bühnenbild: Miara Lubitsch
SLURL:  http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/171/216/22

21.30 Uhr: Moewe Winkler eröffnet ihre Ausstellung.

Bühnenbild: Moewe Wwinkler
22.00 Uhr: Rael Wissdorf liest in Moewes Ausstellung aus "Fleurissen"

Bühnenbild: Moewe Winkler

 22.30 Uhr: Jan-Tobias Kitzel liest aus seinem gerade entstehenden Shadowrun-Roman „Blutige Bande“.

Bühnenbild: Barlok Barbosa  

23.00 Uhr: Michael Iwoleit spielt Elektronik live.

Bühnenbild: Moewe Winkler



Sonntag, 22. Oktober

18 Uhr: Frederic Brake liest gemeinsam mit Thorsten Küper live.

Bühnenbild: Barlok Barbosa
SLURL:  

19 Uhr: Marc Späni stellt sein Buch „Westlake Haven“ im Verlauf einer Lesung und einer Talkrunde mit Thorsten Küper vor. 

Bühnenbild: Miara Lubitsch

 20 Uhr: Ann-Kathrin Karschnick liest gemeinsam mit Thorsten Küper live aus  „Der Fluchsammler“.

 Bühnenbild: Joey Twoshoes

21 Uhr: Michael Marrak mit seinem brandneuen Roman „Der Kanon der mechanischen Seelen“. Wir freuen uns!

Bühnenbild: Kueperpunk
SLURL:  

22 Uhr: Frank Lauenroth wird unter anderem aus dem gerade entstehenden Thriller „Chicago Run“, der Fortsetzung zu „Boston Run“ lesen.Außerdem noch die Kurzgeschichte "Diese verdammten Alienzombieroboterviecher".

Bühnenbild: Barlok Barbosa

Mein 48. Geburtstag: Auf dem Buchmessecon 2017...





Ich habe meinen gestrigen 48. Geburtstag auf die bestmögliche Weise verbracht: Mit dem Besuch einer Literaturconvention, genauer gesagt dem Buchmessecon. Dabei habe ich die Gelegenheit genutzt, um über arglose Schriftsteller und Verleger herzufallen, sie anzuketten und dann zu Interviews zu zwingen.
Mir hat es wie immer unglaublich viel Spaß, ehemaligen Stargästen unserer Lesungen, Freunden und Bekannten aus Web und sozialen Netzwerken endlich auch mal von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Beim Buchmessecon passiert das geschätzt alle zwei Meter.
Vielen lieben Dank an Jacqueline Montemurri und Oliver Stadler für die Pralinen! Die haben uns auf dem langen Rückweg bei akuter Unterzuckerung das Leben gerettet.
Im Video zu sehen sind: Armin Rößler, Jürgen Eglseer, Jacqueline Montemurri Ann-Kathrin Karschnick, Holger M. Pohl, Helmut Dunkel, Sabine Schäfers, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, Judith Vogt und Ralf Steinberg,
Außerdem hatte ich die Möglichkeit, ein langes Interview mit Michael Marrak zu führen, das ich aufgrund der Länge als separates Video hochladen werde. Dazu im Verlauf der Woche mehr.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sonntag, 29. Oktober:Halloweenlesung mit Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser, Jennifer B. Wind und Petra K. Gungl...



Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Halloweenlesung verzichten. Vanessa Kaiser liest unterstützt von Thomas Lohwasser (der Fragen zum Projekt beatworten wird) aus "Herbstlande", Jenniufer B. Wind gemeinsam mit Petra K. Gungel eine komplette Story aus der Sammlung "Blood On The Tracks".

Am Sonntag, den 29. Oktober ab 20 Uhr im und um das Brennende Theater im Kreativdorf.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Michael Marrak über seine Lesung am Sonntag, den 22. Oktober...



Ich zitiere Michael Marrak:

"Der Hinweis auf den ersten "virtuellen Literaturcon", der vom 20. bis 22. Oktober in Second Life stattfindet (Infos zu den mitwirkenden Autoren, Büchern und Terminen siehe unten). Dort lese ich am 22. Oktober ab 21 Uhr zuerst aus DER KANON MECHANISCHER SEELEN. Parallel zur Lesung gibt es in der Leselocation eine Ausstellung aller 22 KANON-Illustrationen. Nach einem kleinen von Throsten Thorsten Küper geführten Live-Interview folgt noch eine Premiere-Lesung aus einem (Groß)Projekt, das nach derzeitiger Planung schon zur LBM 2018 erscheinen könnte. Lasst euch überraschen."


Wir wissen natürlich etwas mehr als ihr. Michael hat da was großartiges im Gepäck!


Der Erste Virtuelle Literaturcon beginnt am Freitag, den 20. Oktober um 19 Uhr mit einer Lesung von Ralf Sandfuchs.  Dort lang zum aktuellen Programm...

Montag, 9. Oktober 2017

Artikel auf deutsche-science-fiction.de: Michael Iwoleit über die deuschsprachige SF-Story-Szene 2016...

Michael hat sich einige Gedanken zu den Veröffentlichungen des letzten Jahres gemacht. Ich teile Michaels Ansichten, was seine Favoriten angeht. Mit den Erstveröffentlichungen einiger Kollegen würde ich meinerseits nicht so hart ins Gericht gehen. 
Schmunzeln musste ich allerdings an dieser Stelle. Ich zitiere: 

"Mit „MetaGamer“, worin Computerspieler selbst zu Spielfiguren eines Gamers höherer Ordnung werden, liefert Thorsten Küper erneut eine starke, handlungs- und wendungsreiche Geschichte ab, die es nicht zum ersten Mal rätselhaft erscheinen lässt, warum ein Autor auf so konstant hohem Niveau, der seit nunmehr fünfzehn Jahren zu den besten Storyschreibern der Szene gehört, bis heute mit keinem der einschlägigen Preise ausgezeichnet wurde."

Irgendwie juckt es mich, dazu was zu schreiben. Aber nur soviel: Ich halte, glaube ich, mittlerweile eine Art Rekord, was Zweit- und Drittplatzierungen angeht. Aber ich überlasse erste Plätze gern  Erler, Marrak oder Iwoleit.  Es war mir auch ein Vergnügen, den dritten Platz beim KLP 2014 mit  Marcus Hammerschmitt teilen zu dürfen, den ich für einen der besten Autoren bei uns halte.
Ansonsten habe ich für mich beschlossen, es bei dem einen Mal zu belassen, wo ich öffentlich kritisch nachgehakt habe, wieso ein Jurymitglied eine  - später doppelt zweitplatzierte - Story nicht mal nominieren möchte. 
Mittlerweile habe ich für mich einen Weg gefunden, mich mit Nominierungsfragen gar nicht mehr beschäftigen zu müssen. Ich schreibe mit großer Begeisterung Steampunk. Ein wundervolles Subgenre, das von den Juries (eigentlich müsste man hier den Singular verwenden) meiner Beobachtung nach nicht mal mit dem Arsch angeschaut wird. Ich kann es mir also von vornherein sparen, die jährliche Nominierungsliste mit der Lupe zu durchsuchen. 
Da ich auch nicht zur Schreibe-is-egal.-denn-ich-habe-die-meisten-Freunde-bei-Facebook-Fraktion gehöre, muss ich an den anderen Preis auch keinen Gedanken verschwenden. 

Davon abgesehen, dass ich mittlerweile vor allem Steampunk mache, wird es von mir ersteinmal auch keine Beiträge zu Anthologien mehr geben. Die letzten beiden Kurzgeschichten sind noch raus, danach widme ich mich anderen Projekten. 
"Confinement" beispielsweise wird es nur als Live-Virtual-Reality-Fernsehspiel bei Youtube geben. Spätere Printversion natürlich nicht ausgeschlossen.  
Ich schrieb das schon vor einiger Zeit: Man wird gelegentlich doch etwas nachdenklich, wozu man das eigentlich alles macht. 

Was mir außerdem sehr wichtig ist, sind unsere Lesungen. Ich hätte mir selber  mehr Möglichkeiten gewünscht, öffentlich lesen zu können. Also haben meine Frau und ich das seit einigen Jahren selbst in die Hand genommen und bieten mit unseren virtuellen Lesungen gern jedem Autor die passende Plattform dafür. 
Wenn man ehrlich ist, kommt dabei mehr zurück, als beim Warten auf zwei oder drei Rezensionen oder Nominierungen... 

Dort lang zu Michaels Artikel...

Sonntag, 8. Oktober 2017

Schreibstube für Teddy...



Schon der Hammer, was Stieftochter Rebecca so bastelt. Diese Bärenschreibstube habe ich heute in ihrer selbst gebauten Puppenstube entdeckt. Man beachte die Feinheiten: In den Schubladen sind weitere Hefte und Bücher.

Inspirierende Steampunktechnologie...



Wir werden ab  sehr viel Strom beim Haartrocknen sparen. Schnäppchen auf dem Antikmarkt!

Freitag, 6. Oktober 2017

Samstag, 28. Oktober und Sonntag 29. Oktober: Die Kitty Moan Convention in Langenfeld...





Zum Oktober gehören einige Veranstaltungen, die mir besonders viel Spaß machen. Eine davon ganz klar Helmut Dunkels Kitty Moan Comvention in Langenfeld. Die liegt mir nicht nur am Herzen, weil meine Frau aus der Ecke kommt. Die Kitty Moan ist die Art von Event, die von Enthusiasten auf die Beine gestellt werden, denen es nicht vorrangig um kommerziellen Erfolg geht. 
Nach meinem ersten Besuch im letzten Jahr, habe ich die Kitty Con für mich zum Pflichtprogramm erklärt und freue mich darauf, selber auch etwas beitragen zu können. Torsten Low und ich werden diesmal gemeinsam als Torsten&Thorsten auf der Bühne stehen und aus unseren Texten lesen. 

Ich überlasse es Helmut selbst, uns mehr über die Kitty Moan Convention zu erzählen:

Nach dem erfolgreichen Auftakt in brandneuer Lokation geht die Kitty Moan Convention (kurz KittyCon) 2017 in die dritte Runde. Die KittyCon ist der phantastische Event für Abenteuer, SciFi, Fantasy, Horror, Trash und Erotik im rheinischen Langenfeld. Damit wird auch sogleich klar, worin sich die KittyCon von anderen Veranstaltungen unterscheidet. Als wohl erste Convention wendet sie sich bewusst an ein erwachsenes Publikum. Zutritt ab 16! Unter der Schirmherrschaft von Cannonball Randalls Romanheldin Kitty Moan wird es nämlich abgefahren, blutig und (manchmal) extrem sexy. Es darf also ruhig einmal etwas heftiger zugehen als normal.
Unsere Besucher erwarten zwei spannende Tage mit Bühnenprogramm, Autorenlesungen und Vorträgen non-stop, zweispuriger Künstler-Allee, Workshops, Verkaufsständen, Kostümpromotion für LARP und Cosplay, Bücher, Comics, Spiele uvm. Das ganze sinnlich arrangiert in der stylischen Industriekulisse längst vergangener Zeiten, denn die KittyCon ist kein anonymer Megaevent in fußballfeldgroßen Messehallen. Wir lieben es deutlich intimer. Der persönliche Kontakt ist der Kick, der uns antörnt. Im einmaligem Ambiente des traditionsreichen Carl-Becker-Saals an der Hitdorfer Straße trifft sich die deutsche Phantastik-Szene auf Augenhöhe.
Unsere Spendenaktion zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf rundet das Programm ab.
Damit ist die KittyCon die beste Gelegenheit im herbstlichen Rheinland gleich zwei Tage lang in eine fantastische, manchmal tabufreie Welt einzutauchen, Freunde zu treffen und/ oder mit Autoren, Künstlern und Kollegen in Kontakt zu kommen. Vormerken, weitersagen, dabei sein!
Tickets und alle Infos: www.kittycon.de






Rezension zur Sammlung "Gamer" in der Septemberausgabe des Magazins "Return"...



Ich kann dem Rezensenten nur zu seinem guten Geschmack gratulieren. Was meinen Beitrag angeht: Genau so sieht`s aus.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Erster Virtueller Literaturcon: Aktualisierter Programmplan...



 Ralf Sandfuchs - Uwe  Hermann - Psi Quence - Jan-Niklas Bersenkowistch - Judith Vogt - Moewe Winkler - Rael Wissdorf - Jan-Tobias Kitzel - Michael Iwoleit - Frederic Brake - Marc Späni - Ann- Kathrin Karschnick - Michael Marrak - Frank Lauenroth

 

Freitag, 20. Oktober um 20 Uhr : „Confinement“ - ein Gemeinschaftsprojekt, über das ich noch näher berichten werde.

Freitag, 20. Oktober um 21.30 Uhr: UweHermann liest gemeinsam mit Thorsten Küper unter anderem aus „Versuchsreihe 13: Die Epidemie“.

Freitag, 20. Oktober um 22.30 Uhr: Psi Quence spielt Elektronik live.




Samstag, 21. Oktober um 19.00 Uhr:Jan-Niklas Bersenkowitsch liest live.

Samstag, 21. Oktober um 19.30 Uhr: Judith Vogt liest live.

Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr: Der große Live-Talk zum Thema „Wie mache ich ein Buch“ Judith und Jan-Niklas erklären uns, wie man ein Buchprojekt vom ersten Plot bis zur Veröffentlichung umsetzt.

Samstag, 21. Oktober um 21.30 Uhr: Moewe Winkler eröffnet ihre Ausstellung.

Samstag, 21. Oktober um 22.00 Uhr: Rael Wissdorf liest in Moewes Ausstellung aus "Fleurissen"

Samstag, 21. Oktober um 22.30 Uhr: Jan-Tobias Kitzel liest aus seinem gerade entstehenden Shadowrun-Roman „Blutige Bande“.

Samstag, 21. Oktober um 23.00 Uhr: Michael Iwoleit spielt Elektronik live.




Sonntag, 22. Oktober um 18 Uhr: Frederic Brake liest gemeinsam mit Thorsten Küper live.

Sonntag, 22. Oktober um 19 Uhr: Marc Späni stellt sein Buch „Westlake Haven“ im Verlauf einer Lesung und einer Talkrunde mit Thorsten Küper vor.

Sonntag, 22. Oktober um 20 Uhr: Ann-Kathrin Karschnick liest gemeinsam mit Thorsten Küper live aus  „Der Fluchsammler“.

Sonntag, 22. Oktober um 21 Uhr: Michael Marrak mit seinem brandneuen Roman „Der Kanon der mechanischen Seelen“. Wir freuen uns!

Sonntag, 22. Oktober um 22 Uhr: Frank Lauenroth wird unter anderem aus dem gerade entstehenden Thriller „Chicago Run“, der Fortsetzung zu „Boston Run“ lesen.Außerdem noch die Kurzgeschichte "Diese verdammten Alienzombieroboterviecher".